Großstadtrevier startet heute mit Offene Rechnung und neuer Kollegin

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Das „Großstadtrevier“ meldet sich am Montagabend mit einer neuen Folge im Ersten zurück. „Offene Rechnung“ läuft am 5. Oktober 2026 von 18:50 bis 19:45 Uhr und ist eine Erstausstrahlung. Die Episode trägt die laufende Nummer 523 und wird als neunte Folge der 38. Staffel geführt. Im Mittelpunkt steht diesmal vor allem Lukas Petersen, dessen Arbeitsalltag sich gleich in mehrfacher Hinsicht verändert. Seine bisherige Teampartnerin Bente Hinrichs arbeitet nicht mehr an seiner Seite im Streifendienst. Ihre Nachfolgerin Rike Kruse hat ausgerechnet bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz einen schwierigen Start.

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„Offene Rechnung“ ist heute eine neue Folge

Das Erste hat für Montag fünf neue Folgen der 38. Staffel des „Großstadtreviers“ angekündigt. Den Auftakt nach der Unterbrechung macht „Offene Rechnung“. Damit handelt es sich bei der Ausstrahlung um keine Wiederholung einer älteren Episode. Der Beginn um 18:50 Uhr ist sowohl im aktuellen ARD-Programm als auch im ARD-Teletext bestätigt. Für die Folge sind 55 Minuten im Programmschema vorgesehen, anschließend folgt um 19:45 Uhr „Wissen vor acht“. Untertitel und Audiodeskription werden für die Episode ebenfalls ausgewiesen.

Die Folge trägt die laufende Nummer 523. In der gebräuchlichen Staffelzählung ist „Offene Rechnung“ Staffel 38, Folge 9. Damit setzt Das Erste die Ausstrahlung jener Staffel fort, von der bereits zuvor mehrere Episoden gezeigt worden waren.

Darum geht es in „Offene Rechnung“

Für Lukas Petersen beginnt der Tag wenig erfreulich. Seine bisherige Partnerin Bente Hinrichs ist in den Lagedienst gewechselt und gehört damit vorerst nicht mehr zu seinem unmittelbaren Streifenteam. Ihre Nachfolgerin Rike Kruse erscheint an ihrem ersten Tag verspätet. Lukas muss deshalb einen besonderen Auftrag zunächst allein übernehmen.

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Der Häftling Manfred Klose hat Freigang erhalten, um an der Beerdigung seiner Frau teilzunehmen. Lukas soll ihn dabei bewachen. Klose gelingt jedoch die Flucht. Anschließend müssen Lukas und Rike gemeinsam nach ihm suchen. Die Spur führt zu einem Recyclinghof, den Klose früher selbst betrieben hat.

Hinter der Flucht steckt nach der offiziellen Episodenbeschreibung mehr als nur der Wunsch, der Haft zu entkommen. Klose wurde wegen gefälschter Zertifikate im Zusammenhang mit der Verschiffung von Elektroschrott verurteilt und will seine Unschuld belegen. Gleichzeitig gibt es einen früheren Rivalen, der genau das verhindern möchte. Wie der Konflikt ausgeht und was sich tatsächlich hinter der Angelegenheit verbirgt, wird in der Vorabhandlung nicht aufgelöst.

Sofie Junker kommt als Rike Kruse ins Team

Eine zentrale Neuerung der Folge ist Rike Kruse. Gespielt wird sie von Sofie Junker. „Offene Rechnung“ markiert ihren Einstieg in das Team des PK 14. Rike wird Lukas Petersen zugeteilt und macht dabei zunächst keinen besonders reibungslosen Eindruck, weil sie ausgerechnet zu ihrem ersten Dienst verspätet erscheint. Die Figur ist als neue Ensemble-Rolle angelegt und nicht lediglich als Gast für diese einzelne Episode. Junkers Agentur führt Rike Kruse als ihre Rolle im „Großstadtrevier“ und nennt den 5. Oktober 2026 als Starttermin im Ersten.

Patrick Abozen spielt weiterhin Lukas Petersen. Saskia Fischer ist als Revierleiterin Frau Küppers zu sehen, Sven Fricke als Daniel Schirmer und Özgür Karadeniz als Tarkan Yildiz. Damit konzentriert sich „Offene Rechnung“ stärker auf einen Teil des etablierten Ensembles, während nicht sämtliche bekannten Figuren des PK 14 in der offiziellen Besetzung dieser Episode aufgeführt werden.

Diese Gastdarsteller sind in Folge 523 dabei

Rainer Furch übernimmt die Episodenrolle des Manfred Klose, dessen Flucht den zentralen Fall auslöst. Luise von Stein ist als Emilia Klose besetzt. Benjamin Schroeder spielt Andreas Michelsen. Außerdem nennt die ARD Neil Malik Abdullah als Unür Beslan, Behrad Beh Nezhad als Mesut Beslan und Rad Kaim als Domek Kaminski.

Die Regie bei „Offene Rechnung“ führte Oliver Dommenget. Das Drehbuch schrieben Marion Hohenfeld und Rafael Solá Ferrer. Die Redaktion liegt bei Franziska Dillberger und Diana Schulte-Kellinghaus vom NDR. Die Serie wird von der Letterbox Filmproduktion produziert.

Hamburg bleibt die Heimat des Großstadtreviers

Das „Großstadtrevier“ ist seit 1986 eng mit Hamburg verbunden. Auch die aktuellen Staffeln entstehen in der Hansestadt. Innenaufnahmen des Kommissariats werden in Studios produziert, während für Außenszenen zahlreiche reale Hamburger Motive genutzt werden. Einen gesonderten, offiziell ausgewiesenen Drehort für die Handlung von „Offene Rechnung“ nennt die Programmankündigung zu Folge 523 allerdings nicht.

Die Serie nähert sich zudem einem besonderen Termin. Im Dezember 2026 jährt sich die Erstausstrahlung des „Großstadtreviers“ zum 40. Mal. Mehr als 520 Folgen sind inzwischen entstanden. Für das Jubiläum setzt die ARD nicht nur auf weitere Episoden, sondern auch auf den dritten 90-minütigen Fernsehfilm „Großstadtrevier – Knockout“, der am 6. Januar 2027 im Hauptabendprogramm gezeigt werden soll.

Zuschauerzahlen bleiben auf stabilem Niveau

Für die unmittelbar vor „Offene Rechnung“ ausgestrahlte Folge „Der Junge mit der Panzerfaust“ vom 28. September ist derzeit keine einzeln ausgewiesene und verlässlich veröffentlichte Zuschauerzahl verfügbar. Einen aktuellen Orientierungswert liefert jedoch die ARD selbst: Staffel 37 kam im Durchschnitt auf 2,8 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Der durchschnittliche Marktanteil lag bei 13,5 Prozent.

Damit gehört das „Großstadtrevier“ auch vier Jahrzehnte nach seinem Start zu den etablierten fiktionalen Angeboten im ARD-Vorabend. „Offene Rechnung“ verbindet diesen langjährigen Serienrahmen mit einem personellen Neustart. Rike Kruse muss sich ausgerechnet während einer missglückten Bewachung erstmals an der Seite von Lukas Petersen beweisen.

Mediathek-Verfügbarkeit noch nicht mit Zeitraum ausgewiesen

Die ARD-Programmseite führt „Offene Rechnung“ bereits in der Mediathek, stellte am Montagmittag vor der Fernsehausstrahlung jedoch noch kein Video bereit. Entsprechend war dort zunächst auch kein Enddatum für die Abrufbarkeit ausgewiesen.

Zum Vergleich: Die vorherige Folge „Der Junge mit der Panzerfaust“ vom 28. September ist in der ARD Mediathek bis zum 28. September 2027 verfügbar. Ob für „Offene Rechnung“ nach der Ausstrahlung ebenfalls genau ein Jahr angesetzt wird, war vor Sendebeginn noch nicht offiziell angegeben.

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