
Hamburg muss sich am Sonntag, 25. Oktober 2026, auf zahlreiche Straßensperrungen einstellen. Wegen des 32. hella hamburg halbmarathons werden wichtige Verkehrsverbindungen zwischen Altona, St. Pauli, der Innenstadt und der Außenalster zeitweise für den Autoverkehr gesperrt. Erste Einschränkungen beginnen bereits um 4 Uhr morgens. Während viele Straßen am Nachmittag wieder freigegeben werden sollen, dauern die Sperrungen im Zielbereich am Messegelände voraussichtlich bis 21 Uhr. Der Veranstalter empfiehlt, möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Allerdings sind auch einige Bahnverbindungen wegen Bauarbeiten eingeschränkt.
Der Hamburg-Halbmarathon findet am Sonntag, 25. Oktober 2026, statt. Ursprünglich war die Veranstaltung für den 28. Juni vorgesehen, musste wegen der damals erwarteten hohen Temperaturen jedoch verschoben werden. Nach Angaben des Veranstalters BMS Die Laufgesellschaft beginnt der erste Start auf der Reeperbahn um 9.30 Uhr. Weitere Startgruppen folgen bis 11 Uhr. Die Strecke führt über 21,0975 Kilometer durch mehrere zentrale Stadtteile. Rund 21.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nach Angaben des Veranstalters erwartet.
Für den Aufbau des Startbereichs werden die Reeperbahn und der Millerntorplatz bereits ab 4 Uhr gesperrt. Weitere Verkehrsmaßnahmen entlang der Laufstrecke beginnen nach Angaben des Veranstalters gegen 7 Uhr. Die genauen Freigaben richten sich danach, wann die letzten Teilnehmenden sowie die Schlussfahrzeuge von Polizei und Stadtreinigung die jeweiligen Abschnitte passiert haben.
Ab etwa 13 Uhr sollen die ersten Streckenabschnitte in Abstimmung mit der Polizei wieder geöffnet werden. Für den größten Teil der Strecke ist die Freigabe spätestens gegen 15.30 Uhr vorgesehen. Einzelne Bereiche rund um die Hamburg Messe bleiben deutlich länger betroffen. Die Angaben sind Planzeiten und können sich entsprechend dem tatsächlichen Veranstaltungsablauf verändern.
Die Strecke beginnt auf der Reeperbahn und führt zunächst durch Altona und Ottensen. Zu den betroffenen Straßen gehören unter anderem Königstraße, Max-Brauer-Allee, Platz der Republik, Lobuschstraße, Arnoldstraße, Keplerstraße, Bleickenallee, Fischers Allee, Bernadottestraße, Holländische Reihe und Palmaille. Anschließend verläuft der Kurs über die Breite Straße zum St. Pauli Fischmarkt und zur St. Pauli Hafenstraße.
Im weiteren Verlauf passiert das Teilnehmerfeld die Landungsbrücken sowie Johannisbollwerk, Baumwall, Kajen, Bei den Mühren und den Deichtorplatz. Auch die Oströhre des Wallringtunnels ist im veröffentlichten Streckenverlauf aufgeführt. Von dort führt die Strecke über die Lombardsbrücke und die Kennedybrücke weiter zur Außenalster.
Rund um die Alster sind unter anderem An der Alster, Schwanenwik, Eduard-Rhein-Ufer, Schöne Aussicht, Fährhausstraße, Herbert-Weichmann-Straße, Sierichstraße, Maria-Louisen-Straße, Agnesstraße, Fernsicht und die Krugkoppelbrücke betroffen. Der weitere Verlauf führt über Harvestehuder Weg, Alsterufer, Neuer Jungfernstieg, Esplanade, Stephansplatz und Gorch-Fock-Wall in Richtung Messegelände. Das Ziel befindet sich am Messeplatz.
Die Veranstalterunterlagen nennen für die einzelnen Streckenpunkte geplante Durchgangszeiten und Freigaben. Für die Königstraße, den Platz der Republik und weite Teile der Strecke durch Altona ist die Freigabe gegen 13 Uhr vorgesehen. Am St. Pauli Fischmarkt, an den Landungsbrücken und im Bereich Baumwall wird mit einer Freigabe gegen 13.30 Uhr gerechnet.
Für die Straßen an der östlichen Außenalster, darunter Schwanenwik, Eduard-Rhein-Ufer und Schöne Aussicht, sind teilweise Freigaben gegen 14.30 Uhr eingeplant. Die Krugkoppelbrücke und der Harvestehuder Weg sollen gegen 15 Uhr wieder freigegeben werden. Für Lombardsbrücke, Kennedybrücke, Wallringtunnel und Esplanade nennt die Streckentabelle jeweils 15.30 Uhr als geplanten Zeitpunkt.
Deutlich länger dauern die Einschränkungen im Zielbereich. Für die Jungiusstraße ist eine Freigabe gegen 16.30 Uhr vorgesehen. Die St. Petersburger Straße und der Messeplatz sind in der Veranstalterübersicht sogar bis etwa 21 Uhr aufgeführt.
Autofahrer sollen nach Empfehlung des Veranstalters die Stadtteile Ottensen, Altona-Altstadt, St. Pauli, Neustadt, Altstadt und St. Georg sowie die Außenalster möglichst weiträumig umfahren. Als überregionale Ausweichverbindung wird der nördliche Verlauf der Bundesstraße 5 über Stresemannstraße, Holstenstraße, Gärtnerstraße, Hudtwalckerstraße, Barmbeker Straße, Winterhuder Weg, Lübecker Straße und Heidenkampsweg genannt.
Allerdings sind zusätzliche Bauarbeiten zu berücksichtigen. Die Deutsche Bahn hat für die Holstenstraße im Zusammenhang mit Arbeiten an einer Eisenbahnüberführung eine Vollsperrung vom 22. Oktober, 5 Uhr, bis zum 2. November, 5 Uhr, angekündigt. Damit ist auch ein Abschnitt der vom Halbmarathon-Veranstalter empfohlenen Ausweichroute von einer eigenständigen Verkehrsmaßnahme betroffen.
Für die Anfahrt zur HafenCity empfiehlt der Veranstalter zwei Verbindungen. Eine führt über Heidenkampsweg, Billhorner Brückenstraße, Zweibrückenstraße und Versmannstraße. Alternativ werden Amsinckstraße, Lippeltstraße, Banksstraße, Oberhafenbrücke und Stockmeyerstraße genannt.
Besondere Einschränkungen gelten für Anwohnerinnen und Anwohner in Altona und Ottensen. Einzelne Bereiche innerhalb der Laufstrecke können während der Sperrungen mit dem Auto nicht verlassen werden. Im Bereich des Altonaer Rathauses und der Max-Brauer-Allee soll eine Querungsmöglichkeit für Fahrzeuge aus der Kaistraße eingerichtet werden. Die Querung ist jedoch nur möglich, wenn das Teilnehmerfeld ausreichend große Lücken lässt. Die Zufahrt zur Kaistraße soll bis ungefähr 8.30 Uhr aufrechterhalten werden.
Entlang des Startbereichs gelten außerdem ausgewiesene Halteverbote. Fahrzeuge, die dort widerrechtlich abgestellt werden, müssen nach Angaben des Veranstalters abgeschleppt werden. Die allgemeinen Halteverbote am St. Pauli Fischmarkt und an der St. Pauli Hafenstraße gelten ebenfalls. Wer sein Auto am Sonntag benötigt, sollte es deshalb frühzeitig außerhalb der gesperrten Bereiche abstellen.
Der Halbmarathon wirkt sich auch auf den öffentlichen Nahverkehr aus. Nach Angaben des Veranstalters werden zahlreiche Buslinien in Altona, der Innenstadt und rund um die Außenalster nicht auf ihrem vollständigen Linienweg verkehren können. Fahrgäste müssen mit verkürzten Linienführungen und weiteren Änderungen rechnen. Für aktuelle Verbindungen und mögliche Umleitungen wird auf die Fahrplanauskunft des Hamburger Verkehrsverbunds verwiesen.
Zusätzlich ist die U-Bahnlinie U3 bereits seit dem 19. Oktober zwischen St. Pauli und Rathaus in beiden Richtungen gesperrt. Nach Angaben der Hamburger Hochbahn dauert diese baubedingte Unterbrechung bis einschließlich 29. Oktober. Die Metrobuslinie 17 wird als alternative Verbindung umgeleitet und bedient die betroffenen Haltestellen. Für die Anreise zum Messegelände empfiehlt der Halbmarathon-Veranstalter insbesondere die U2 bis Messehallen. Auch die Station Sternschanze ist über die nicht gesperrten Abschnitte des Schnellbahnnetzes erreichbar.
Bei der S-Bahn bestehen ebenfalls unabhängig vom Halbmarathon Einschränkungen. Zwischen Berliner Tor und Bergedorf ist der Zugverkehr vom 17. Oktober bis zum 1. November unterbrochen. Die Linie S2 entfällt während dieser Bauphase, die S7 fährt nur zwischen Bergedorf und Aumühle. Die Deutsche Bahn setzt auf dem gesperrten Abschnitt Ersatzbusse ein. Außerdem fahren zwischen Altona und Wedel von Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, bis zum Betriebsschluss am Sonntag, 25. Oktober, Busse statt S-Bahnen. Nach Angaben der Bahn kann sich die Reisezeit dort um bis zu 20 Minuten verlängern.
Für Besucherinnen und Besucher sowie Anwohner empfiehlt sich deshalb eine rechtzeitige Prüfung der tatsächlich verfügbaren Verkehrsverbindungen. Besonders für Fahrten zwischen Altona, der Innenstadt und dem Messegelände treffen die veranstaltungsbedingten Straßensperrungen am Sonntag auf bereits bestehende Baustellen im Schnellbahnnetz. Die veröffentlichten Sperr- und Freigabezeiten bieten eine Orientierung, maßgeblich bleiben die Verkehrsregelungen vor Ort.
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