Harksheider Weg in Quickborn voll gesperrt: Brücke über A7 wird bis Freitag saniert

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Symbolfoto

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In Quickborn im schleswig-holsteinischen Kreis Pinneberg müssen sich Autofahrer und Busfahrgäste seit Montag, 2. November 2026, auf Einschränkungen einstellen. Die Brücke im Harksheider Weg über die Autobahn A7 wird wegen Schäden an der Fahrbahn saniert. Dafür ist eine Vollsperrung bis einschließlich Freitag, 6. November, vorgesehen. Betroffen ist eine wichtige Straßenverbindung zwischen Quickborn und der benachbarten Stadt Norderstedt. Neben dem Autoverkehr muss auch eine Buslinie ausweichen. Nach Abschluss der Arbeiten soll auf der Brücke wieder Tempo 50 gelten.

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Vollsperrung im Harksheider Weg betrifft auch Zufahrt zum Sporthotel

Die Sperrung erstreckt sich auf den Harksheider Weg zwischen den Straßen Kugelfang und Kurzer Weg. Innerhalb dieses Abschnitts liegt die Brücke, die über die Bundesautobahn A7 führt. Die Stadt Quickborn bestätigte den Umfang der Maßnahme in ihrer Pressemitteilung vom 29. Oktober 2026.

Auch die Zufahrt zum Parkplatz des Sporthotels ist von der Vollsperrung betroffen. Eine reguläre Durchfahrt über die Brücke ist während der Bauarbeiten nicht möglich. Autofahrer, die den Harksheider Weg als Verbindung in Richtung Norderstedt nutzen, müssen deshalb eine andere Strecke wählen.

Der Zeitraum umfasst fünf Werktage vom 2. bis zum 6. November. Konkrete Uhrzeiten für den Beginn der Sperrung am Montag und die geplante Verkehrsfreigabe am Freitag veröffentlichte die Stadt zunächst nicht. Damit bleibt offen, wann die Verbindung am letzten Bautag wieder befahrbar sein wird.

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Umleitung führt über die Feldbehnstraße

Für den gesperrten Abschnitt hat die Stadt Quickborn eine Umleitung vorgesehen. Diese führt über die Feldbehnstraße und wird entsprechend ausgeschildert. Verkehrsteilnehmer sollen sich an der örtlichen Beschilderung orientieren.

Die Maßnahme betrifft nicht nur den unmittelbaren Bereich der Autobahnüberführung. Weil die Brücke Teil der Verbindung zwischen Quickborn und Norderstedt ist, müssen auch Fahrzeuge ausweichen, die den Ort lediglich durchqueren wollen.

Die Stadt hatte bereits im Zusammenhang mit ihrem Asphaltprogramm vom 1. Oktober 2026 darauf hingewiesen, dass die betroffenen Baustellenbereiche während der jeweiligen Arbeiten nicht durchfahren werden können. Autofahrer sollten die entsprechenden Abschnitte möglichst weiträumig umfahren und zusätzliche Fahrzeit berücksichtigen.

Eine konkrete Verlängerung der Fahrzeit für die Umleitung am Harksheider Weg wurde von der Stadt nicht angegeben.

Buslinie 594 wird umgeleitet: Drei Haltestellen betroffen

Auch der öffentliche Nahverkehr muss auf die Vollsperrung reagieren. Nach Angaben des Verkehrsunternehmens vhh.mobility, die die Stadt Quickborn am 29. Oktober veröffentlichte, wird die Buslinie 594 vorübergehend über andere Straßen geführt.

Die Ersatzstrecke verläuft über die Ulzburger Landstraße, die Friedrichsgaber Straße und die Straße Beim Umspannwerk. Im Zusammenhang mit dieser Umleitung entfallen mehrere reguläre Haltestellen.

Betroffen sind die Haltestellen Quickborn, Heidefriedhof, Quickborn, Hasloher Weg sowie Friedrichsgabe, Waldstraße (Friedhof). Die städtische Mitteilung nennt die Einschränkungen für die Fahrtrichtung Wedel.

Fahrgäste, die normalerweise an diesen Haltestellen einsteigen oder aussteigen, müssen sich während der Sperrung auf die veränderte Linienführung einstellen. Welche Ersatzhaltestellen im Einzelnen genutzt werden können und wie sich die Umleitung auf die Fahrzeiten auswirkt, ging aus der städtischen Mitteilung nicht hervor.

Die Einschränkungen sind zunächst für denselben Zeitraum vorgesehen wie die Straßenbauarbeiten.

Schäden an der Asphaltdecke machten Tempo 30 erforderlich

Hintergrund der Sperrung sind Beschädigungen der Fahrbahnoberfläche auf der Autobahnbrücke. Nach Angaben der Stadt Quickborn ist der Asphalt in einzelnen Bereichen abgesackt. In der Vergangenheit seien dadurch bereits Schäden an Fahrzeugen entstanden.

Als Reaktion auf den Fahrbahnzustand hatte die Stadt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Brücke auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert. Die nun beginnende Sanierung soll die Schäden an der Asphaltdecke beseitigen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten ist vorgesehen, die Geschwindigkeitsbeschränkung wieder aufzuheben. Fahrzeuge sollen die Brücke anschließend erneut mit bis zu 50 Kilometern pro Stunde passieren dürfen.

Bei der Maßnahme handelt es sich damit um eine Erneuerung der beschädigten Fahrbahndecke. Weitergehende Arbeiten an der Brückenkonstruktion wurden in der städtischen Mitteilung nicht angekündigt.

Fußläufige Erreichbarkeit bleibt sichergestellt

Während der Vollsperrung sollen die betroffenen Grundstücke weiterhin zu Fuß erreichbar bleiben. Das hat die Stadt Quickborn ausdrücklich zugesichert. Ebenso sollen der Rettungsdienst und die Müllabfuhr für die betroffenen Grundstücke gewährleistet werden.

Für Radfahrer wurde zunächst keine eigenständige Verkehrsregelung veröffentlicht. Insbesondere blieb offen, ob sie die Brücke während der Bauarbeiten passieren können oder ebenfalls die ausgeschilderte Umleitung nutzen müssen. Die Zusicherung der Stadt bezieht sich ausdrücklich auf die fußläufige Erreichbarkeit der Grundstücke.

Auch eine gesonderte Sperrung der Autobahn A7 unterhalb der Brücke wurde nicht angekündigt. Die veröffentlichte Verkehrsmaßnahme betrifft den Harksheider Weg auf der Überführung und die angrenzenden Straßenabschnitte. Angaben zu zusätzlichen Einschränkungen auf der Autobahn lagen zunächst nicht vor.

Brückensanierung ist Teil eines größeren Asphaltprogramms

Die Arbeiten im Harksheider Weg gehören zu einem umfangreicheren Programm, mit dem die Stadt Quickborn mehrere Straßenabschnitte erneuert. Insgesamt sollen 2026 auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern neue Asphaltdecken aufgebracht werden.

Bereits zuvor wurden unter anderem Bereiche der Pascalstraße, des Langenkamps, des Querkamps und der Himmelmoorchaussee instandgesetzt. Auch die Heidkampstraße und die Klaus-Groth-Straße stehen auf dem Sanierungsplan.

Nach Angaben der Stadt vom 29. Oktober werden für die Asphaltierungsmaßnahmen des Jahres einschließlich der begleitenden Arbeiten voraussichtlich rund 1,5 Millionen Euro aufgewendet. Diese Summe bezieht sich auf das gesamte städtische Programm und nicht ausschließlich auf die Brücke im Harksheider Weg.

Die Stadt hatte in ihrer Mitteilung zum Asphaltprogramm vom 1. Oktober außerdem darauf hingewiesen, dass sich Bauzeiträume durch Witterung, technische Umstände oder unerwartete Störungen verändern können. Für die Brücke im Harksheider Weg ist weiterhin der 6. November als letzter Bautag vorgesehen.

Damit soll die Straßenverbindung zwischen Quickborn und Norderstedt nach fünf Tagen wieder zur Verfügung stehen. Zugleich soll mit der erneuerten Fahrbahn die bisherige Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde entfallen.

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