
Die Hitzewarnung Deutschland betrifft am Montag, 3. August 2026, vor allem die südlichen Bundesländer sowie mehrere Regionen im Westen und in der Mitte. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist dort mit einer starken Wärmebelastung zu rechnen. Die amtlichen Warnungen gelten überwiegend von 11 bis 19 Uhr. Eine Warnung vor extremer Wärmebelastung hat der DWD für Montagmorgen dagegen nicht ausgegeben. Hohe Lufttemperaturen von örtlich bis zu 38 Grad bedeuten nicht automatisch, dass auch die höchste Hitzewarnstufe erreicht wird.
Die DWD Hitzewarnung erstreckt sich über weite Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern. Auch mehrere Regionen in Sachsen sind betroffen. In Sachsen gilt die Warnung mit Ausnahme des nördlichen Teils des Landkreises Nordsachsen nahezu flächendeckend. In Thüringen sind unter anderem der Eichsfeldkreis, der Unstrut-Hainich-Kreis, Sömmerda, der Kyffhäuserkreis und Nordhausen ausgenommen. Zusätzlich besteht im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt eine Warnung vor starker Wärmebelastung.
Für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und große Teile Brandenburgs waren am Montagmorgen keine entsprechenden Hitzewarnungen veröffentlicht. Auch im Norden Sachsen-Anhalts bleibt die Wärmebelastung geringer. Der DWD fasst die Lage so zusammen, dass vor allem in der Südhälfte Deutschlands sowie am Niederrhein eine starke Wärmebelastung besteht. Die Warnungen können sich im Tagesverlauf räumlich verändern oder auf weitere Landkreise ausgeweitet werden.
Eine Warnung vor extremer Hitze liegt aktuell nicht vor. Der DWD unterscheidet zwischen starker und extremer Wärmebelastung. Die erste Warnstufe wird ausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag ungefähr 32 Grad überschreitet und sich Gebäude während der Nacht nicht ausreichend abkühlen. Für eine extreme Wärmebelastung muss die gefühlte Temperatur über 38 Grad liegen. Entscheidend ist deshalb nicht allein der gemessene Wert auf dem Thermometer, sondern die Belastung, die sich unter anderem aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind ergibt.
Die höchsten Lufttemperaturen werden besonders im Süden und Südwesten erwartet. In Bayern sind örtlich bis zu 38 Grad möglich, vor allem entlang der unteren Donau. Rheinland-Pfalz und das Saarland erreichen nach der Vorhersage bis zu 37 Grad. In Nordrhein-Westfalen liegen die Höchstwerte verbreitet zwischen 31 und 36 Grad. Am Nachmittag können sich außerdem einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen entwickeln. Ab Donnerstag zeichnet sich in vielen Regionen eine spürbare Abkühlung ab.
Die Hitzewarnung Deutschland richtet sich besonders an ältere und gesundheitlich vorbelastete Menschen, kleine Kinder sowie Personen, die im Freien arbeiten. Der DWD empfiehlt, körperliche Belastungen möglichst zu reduzieren, ausreichend zu trinken und längere Aufenthalte in der direkten Sonne zu vermeiden. Räume sollten vor Sonneneinstrahlung geschützt und möglichst während der kühleren Nacht- und Morgenstunden gelüftet werden.
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