Jakub Kaminski könnte den 1. FC Köln bald verlassen

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Ausstiegsklausel setzt Köln unter Druck

Jakub Kaminski steht beim 1. FC Köln offenbar vor einem zeitnahen Abschied. Nach Angaben des Kicker deutet vieles darauf hin, dass der polnische Nationalspieler den Verein wieder verlassen könnte, obwohl Köln erst im Juni die Kaufoption vom VfL Wolfsburg gezogen hatte. Im Vertrag des Offensivspielers soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 20 Millionen Euro verankert sein. Diese Klausel läuft nach Kicker-Angaben Mitte Juli aus. Damit bleibt interessierten Vereinen nur ein begrenztes Zeitfenster, um einen Wechsel auf dieser Grundlage möglich zu machen.

Brighton galt lange als naheliegendes Ziel

Zuletzt sprach nach Kicker-Angaben viel für einen Wechsel in die Premier League. Das würde auch zum offen formulierten Karriereziel Kaminskis passen. Besonders Brighton und Hove Albion soll sich um den Polen bemüht haben. Ein Wechsel nach England wäre für den Flügelspieler sportlich nachvollziehbar, bleibt aber weiterhin nicht bestätigt. Solange keine Einigung vermeldet ist, bleibt der mögliche Abgang ein offenes Transferverfahren. Für den 1. FC Köln bedeutet die Lage, dass die sportliche Planung für die kommende Saison ohne endgültige Klarheit bei einem wichtigen Spieler laufen muss.

Benfica Lissabon steigt in das Rennen ein

Neben Brighton soll nun auch Benfica Lissabon an Kaminski interessiert sein. Mehreren Medienberichten zufolge ist der portugiesische Spitzenklub in das Rennen um den Offensivspieler eingestiegen. Damit erweitert sich der Kreis möglicher Ziele für den 24 Jahre alten Nationalspieler. Für Köln ändert das an der Grundsituation wenig: Wird die Ausstiegsklausel fristgerecht gezogen und erzielt Kaminski mit einem Klub Einigkeit, hätte der FC nur begrenzten Einfluss auf den weiteren Ablauf. Ein bestätigter Vollzug liegt bislang nicht vor.

Köln müsste sportlich reagieren

Für den 1. FC Köln wäre ein Abgang sportlich ein Verlust. Kaminski zählte in der vergangenen Saison zu den prägenden Spielern der Mannschaft. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur kam er in der Saison auf sieben Tore und fünf Vorlagen. Gerade deshalb wäre ein Wechsel kurz nach dem Ziehen der Kaufoption ein Einschnitt in die Kaderplanung. Der FC könnte zwar mit einer erheblichen Ablöse planen, müsste aber zugleich eine Lücke auf der offensiven Außenbahn schließen.

Finanzspritze für weitere Kaderlücken

Die mögliche Ablöse von rund 20 Millionen Euro würde dem 1. FC Köln finanziellen Spielraum verschaffen. Nach der Rückkehr in die Bundesliga steht der Klub vor mehreren Kaderentscheidungen. Ein Verkauf Kaminskis könnte Mittel freisetzen, um offene Positionen zu bearbeiten. Sportlich wäre die Situation dennoch anspruchsvoll, weil Köln nicht nur Qualität ersetzen müsste, sondern auch einen Spieler verlieren würde, der in der Vorsaison bereits in die Abläufe integriert war. Bis Mitte Juli dürfte die Personalie deshalb weiter eine zentrale Rolle in der Kölner Transferplanung spielen.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu