
Ein halbes Jahr lang haben Jenke von Wilmsdorff und sein Sohn Jánik versucht, ihren Schlaf zu verbessern. Für die neue Ausgabe von JENKE. Experiment. Schlaflos – Wie uns schlechter Schlaf krank macht testen beide unterschiedliche Methoden, darunter Veränderungen ihrer Schlafgewohnheiten, verschiedene Mittel und einen medizinischen Eingriff. ProSieben zeigt das neue Experiment am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 20:15 Uhr. Direkt danach folgt eine Live-Diskussion mit Fachleuten über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Schlafstörungen.
Mit der neuen Dokumentation beginnt ProSieben eine Reihe von sieben neuen Filmen mit Jenke von Wilmsdorff. Zum Auftakt beschäftigt sich der Journalist mit einem Problem, das viele Menschen kennen: Sie schlafen schlecht, wachen nachts häufig auf oder fühlen sich trotz ausreichender Zeit im Bett am nächsten Morgen nicht erholt.
Anders als bei früheren Experimenten steht von Wilmsdorff diesmal nicht allein im Mittelpunkt. Sein Sohn Jánik beteiligt sich an dem sechsmonatigen Selbstversuch. Beide haben nach eigenen Angaben Schwierigkeiten mit ihrem Schlaf und wollen herausfinden, welche Veränderungen ihnen helfen können.
Die Erstausstrahlung beginnt um 20:15 Uhr. Für die Reportage sind im Fernsehprogramm 150 Minuten einschließlich Werbeunterbrechungen vorgesehen. Bereits um 22:45 Uhr startet die anschließende Gesprächssendung.
Während des Experiments beschäftigen sich Vater und Sohn mit verschiedenen Ansätzen zur Verbesserung ihrer Nachtruhe. Dazu gehören Veränderungen alltäglicher Verhaltensweisen und Anpassungen der Schlafumgebung. Unter anderem untersuchen sie, ob sich eine veränderte Neigung des Bettes auf ihren Schlaf auswirkt.
Daneben probieren sie Mittel aus, denen eine schlaffördernde Wirkung zugeschrieben wird. Auch ein operativer Eingriff am Zungenband gehört zu den in der Sendung behandelten Maßnahmen.
Dabei geht es nicht ausschließlich um die Frage, wie lange Menschen schlafen. Ebenso relevant ist, ob sie während der Nacht ausreichend Erholung finden und sich tagsüber leistungsfähig fühlen.
Das Experiment begleitet die individuellen Erfahrungen der beiden Teilnehmer. Daraus lassen sich allerdings keine allgemeingültigen medizinischen Behandlungsempfehlungen ableiten. Welche Maßnahmen bei einer Schlafstörung sinnvoll sind, hängt wesentlich von ihren Ursachen ab.
Schlechter Schlaf kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Nach Angaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, kurz IQWiG, gehören Tagesmüdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsprobleme zu den möglichen Auswirkungen.
Von einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung ist nicht automatisch auszugehen, wenn jemand gelegentlich schlecht schläft. Entscheidend sind unter anderem die Häufigkeit, Dauer und die Folgen der Beschwerden.
Zu den möglichen Ursachen gehören Stress, Sorgen und körperliche Erkrankungen. Auch psychische Belastungen können den Schlaf beeinflussen. Deshalb kann eine ärztliche Untersuchung sinnvoll sein, wenn die Beschwerden länger anhalten oder den Alltag deutlich beeinträchtigen.
Das IQWiG weist zudem darauf hin, dass Erwachsene durchschnittlich ungefähr sieben Stunden Schlaf benötigen. Der individuelle Bedarf kann davon abweichen. Eine feste Schlafdauer, die für alle Menschen gleichermaßen geeignet ist, gibt es nicht.
Die neue ProSieben-Dokumentation greift unterschiedliche Möglichkeiten zur Schlafverbesserung auf. Medizinisch ist dabei zwischen allgemeinen Gewohnheiten, therapeutischen Maßnahmen und Medikamenten zu unterscheiden.
Nach Angaben des IQWiG können regelmäßige Schlafenszeiten, eine geeignete Schlafumgebung und Entspannungsverfahren bei leichteren Beschwerden hilfreich sein. Auch der Umgang mit Koffein, Alkohol und körperlicher Aktivität kann eine Rolle spielen.
Bei einer ausgeprägten Insomnie wird häufig eine kognitive Verhaltenstherapie empfohlen. Sie soll unter anderem helfen, belastende Gedanken und Verhaltensweisen rund um das Schlafen zu verändern.
Verschreibungspflichtige Schlafmittel können zwar vorübergehend eingesetzt werden, sind wegen möglicher Nebenwirkungen und Abhängigkeitsrisiken jedoch nicht für eine unkritische langfristige Anwendung geeignet.
Auch bei Melatonin und anderen schlaffördernden Produkten ist eine differenzierte Betrachtung notwendig. Nicht jede Methode ist für jede Form von Schlafproblemen gleichermaßen geeignet.
Im Anschluss an die Reportage setzt ProSieben das Thema in einer Live-Sendung fort. JENKE. Live. Der Talk danach beginnt am Donnerstag um 22:45 Uhr und dauert laut Programmplanung bis 23:50 Uhr.
Moderiert wird die Diskussion von Viviane Geppert. Neben Jenke von Wilmsdorff und seinem Sohn Jánik sind der Schlafmediziner Dr. Michael Feld und die Gynäkologin Sabine Gail angekündigt.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die über das persönliche Experiment hinausgehen. Die Gäste beschäftigen sich beispielsweise mit Schlafproblemen während der Stillzeit und den Veränderungen des Schlafes in der Menopause.
Außerdem soll diskutiert werden, welchen Nutzen Melatonin und technische Schlaftracker haben können. Zuschauer können während der Dokumentation über den Hashtag #Jenke Fragen einreichen, die anschließend in der Sendung aufgegriffen werden sollen.
Für die Live-Diskussion ist damit eine Verbindung zwischen persönlichen Erfahrungen und medizinischen Einschätzungen vorgesehen.
Das Schlafexperiment eröffnet gleichzeitig eine neue Programmphase bei ProSieben. Insgesamt sieben neue Produktionen mit Jenke von Wilmsdorff sind für den Herbst 2026 angekündigt.
Bereits am 15. Oktober folgt eine Reportage über das Auswandern aus Deutschland. Weitere Produktionen beschäftigen sich unter anderem mit Lebensmitteln, ADHS und der Frage, welche Faktoren das persönliche Wohlbefinden beeinflussen.
Hinzu kommt eine zweiteilige Zeitreise, in der sich von Wilmsdorff mit den gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der 1990er-Jahre auseinandersetzt.
Die neuen Filme entstehen bei Leonine Documentaries und Redseven. ProSiebenSat.1 hat die exklusive Zusammenarbeit mit dem Journalisten verlängert und setzt damit weiter auf dokumentarische Formate, bei denen persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen miteinander verbunden werden.
Die neue Ausgabe von JENKE. Experiment. Schlaflos – Wie uns schlechter Schlaf krank macht läuft am Donnerstag, 8. Oktober 2026, ab 20:15 Uhr bei ProSieben. Um 22:45 Uhr folgt die Live-Sendung mit Viviane Geppert und den angekündigten Gästen.
Wer die Erstausstrahlung verpasst, hat noch in derselben Nacht eine weitere Gelegenheit. ProSieben plant ab 23:50 Uhr eine Wiederholung der Schlaf-Dokumentation.
Außerdem sind die JENKE.-Produktionen über die Streamingplattform Joyn zugänglich. Dort können Zuschauer die Sendungen im Livestream verfolgen und bereits verfügbare Ausgaben der Reihe auf Abruf ansehen. Einen konkreten Endtermin für die Abrufbarkeit der neuen Schlaf-Folge hat der Anbieter nicht genannt.
Damit steht am Donnerstagabend nicht nur das persönliche Schlafexperiment von Vater und Sohn im Mittelpunkt. Auch die medizinischen Fragen rund um erholsamen Schlaf erhalten im anschließenden Talk zusätzliche Aufmerksamkeit.
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