Jugendwort 2026: Susanne Daubner sorgt kurz vor der Entscheidung für Spekulationen

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

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Einen Tag vor der offiziellen Bekanntgabe des Jugendworts des Jahres 2026 hat Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner mit einem Instagram-Video für zahlreiche Reaktionen gesorgt. In dem am Freitag, 9. Oktober, veröffentlichten Beitrag beginnt sie scheinbar mit der Verkündung des Siegerworts, unterbricht sich jedoch im entscheidenden Moment. In den sozialen Netzwerken wird seither darüber spekuliert, ob der Auftritt einen Hinweis auf das Ergebnis enthält. Tatsächlich stehen noch drei Begriffe zur Auswahl. Die offizielle Bekanntgabe ist für Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse angekündigt.

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Susanne Daubner unterbricht die vermeintliche Verkündung

Das Video wurde am Freitagmorgen über die Social-Media-Kanäle der Tagesschau veröffentlicht. Darin steht Daubner in einem gelben Blazer vor der Kamera und kündigt an, dass die Entscheidung über das Jugendwort gefallen sei. Als sie den Gewinner nennen will, blickt sie auf ihren digitalen Kalender und stellt fest, dass die Bekanntgabe erst am folgenden Tag stattfinden soll.

Anschließend trägt die Nachrichtensprecherin weitere offensichtlich scherzhafte Kalendereinträge vor. Darunter befindet sich ein angeblicher Termin für ein Gundula-Gause-Cosplay sowie die überraschende Veröffentlichung des Computerspiels GTA IV. Zum Abschluss kündigt Daubner an, am Samstag zurückzukehren. Gleichzeitig deutet sie an, dass die Zuschauer möglicherweise bereits eine Vermutung haben könnten.

Die bewusst humorvolle Inszenierung löste zahlreiche Kommentare aus. Besonders häufig wurde dabei auf den Begriff Ragebait Bezug genommen. Einige Nutzer interpretierten das Video als Anspielung auf einen der drei Finalisten. Eine Bestätigung dafür, dass der Auftritt tatsächlich auf das Gewinnerwort verweist, gab es zunächst nicht.

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Ragebait, Peak und Crashout stehen im Finale

Für das Jugendwort des Jahres 2026 stehen drei englischsprachige Begriffe zur Auswahl. Der Verlag PONS Langenscheidt hatte die Finalisten bereits Ende August bekanntgegeben. Alle drei Ausdrücke sind eng mit der Kommunikation in sozialen Netzwerken und der Sprache junger Menschen verbunden.

Ragebait beschreibt Inhalte, die gezielt Empörung oder Ärger hervorrufen sollen. Dazu gehören beispielsweise provozierende Behauptungen oder bewusst zugespitzte Aussagen, die möglichst viele Reaktionen erzeugen sollen. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern für Wut und Köder zusammen.

Peak bezeichnet etwas besonders Herausragendes. Jugendliche verwenden das Wort, um eine außergewöhnlich gute Leistung, ein beeindruckendes Erlebnis oder einen besonderen Höhepunkt zu beschreiben. Der Ausdruck wird damit als deutlich positive Bewertung eingesetzt.

Crashout steht dagegen für einen emotionalen Kontrollverlust. Gemeint ist eine Situation, in der jemand die Fassung verliert oder besonders heftig reagiert. Der Begriff kann sowohl ernsthaft als auch ironisch verwendet werden.

Dass in diesem Jahr ausschließlich englische Begriffe im Finale stehen, ist keine Premiere. Zuletzt bestand die Endauswahl 2023 vollständig aus englischsprachigen Ausdrücken.

Warum das Instagram-Video keine Entscheidung vorwegnimmt

Die Reaktionen auf Daubners Auftritt hängen besonders mit der Bedeutung des Finalisten Ragebait zusammen. Das Video arbeitet mit einer Erwartung, die zunächst aufgebaut und anschließend durch den überraschenden Abbruch enttäuscht wird. Dadurch entsteht eine Verbindung zu dem Begriff, mit dem Nutzer die Inszenierung in ihren Kommentaren beschreiben.

Allerdings lässt sich daraus kein verlässlicher Rückschluss auf das Abstimmungsergebnis ziehen. Daubner nennt im Video keinen Gewinner. Auch der Verlag hatte bis Freitagabend keinen der drei Kandidaten offiziell zum Jugendwort des Jahres erklärt.

Die Kommentare unter dem Beitrag sind zudem nicht Bestandteil der offiziellen Abstimmung. Selbst eine besonders häufige Erwähnung eines Begriffs auf Instagram erlaubt deshalb keine Aussage darüber, welcher Kandidat bei der Wahl die meisten Stimmen erhalten hat.

Der eigentliche Sieger wird anhand der abgegebenen Stimmen ermittelt. Die Abstimmung über die drei verbliebenen Begriffe endete bereits am 28. September.

So wurde über das Jugendwort 2026 abgestimmt

Die Wahl zum Jugendwort des Jahres wird seit 2008 vom Langenscheidt-Verlag organisiert. Inzwischen liegt die Kampagne bei der PONS Langenscheidt GmbH. Im Mittelpunkt stehen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen elf und 20 Jahren.

Das Verfahren begann 2026 am 29. Mai mit der Einreichung von Vorschlägen. Anschließend wurde eine Auswahl von zehn Begriffen zusammengestellt, aus der die Teilnehmer zunächst drei Finalisten bestimmten. Diese wurden am 28. August veröffentlicht. Danach folgte die abschließende Abstimmung über das Siegerwort.

Nach Angaben des Verlags entfielen in der zweiten Abstimmungsphase insgesamt 43 Prozent der abgegebenen Stimmen auf die drei späteren Finalisten. Die Beteiligung lag in dieser Runde im mittleren sechsstelligen Bereich.

Grundsätzlich ist die Teilnahme an der Online-Abstimmung auch außerhalb der vorgesehenen Altersgruppe möglich. Für das Ergebnis werden nach Angaben des Verlags jedoch nur die Stimmen derjenigen berücksichtigt, die ein Alter zwischen elf und 20 Jahren angegeben haben. Eine unabhängige Überprüfung der Altersangaben findet nicht statt.

Eine Überraschung gab es bereits bei der Auswahl der letzten drei Begriffe. Die Zahlenkombination 67, die als englisch ausgesprochenes Six Seven in sozialen Netzwerken verbreitet ist, schaffte es nicht in die Endrunde. Der Verlag hatte zuvor damit gerechnet, dass dieser Ausdruck zu den Finalisten gehören könnte.

Susanne Daubner ist seit Jahren mit der Jugendwort-Wahl verbunden

Für Susanne Daubner ist die Beschäftigung mit Jugendsprache inzwischen ein wiederkehrender Bestandteil ihrer Auftritte in den sozialen Netzwerken der Tagesschau. Seit 2021 präsentiert die Nachrichtensprecherin dort regelmäßig Jugendwörter und erklärt ihre Bedeutung in der für sie typischen sachlichen Vortragsweise.

Besonders bekannt wurde ihr Auftritt zum Jugendwort Cringe im Jahr 2021. Der Ausdruck beschreibt das Gefühl des Fremdschämens. Daubners Kombination aus klassischer Nachrichtensprache und modernen Jugendbegriffen fand damals große Beachtung.

Im Sommer 2024 kündigte die Sprecherin zunächst an, die Präsentation der Jugendwörter in sozialen Netzwerken künftig anderen überlassen zu wollen. Darauf folgten zahlreiche Reaktionen ihrer Anhänger. Im Oktober desselben Jahres erklärte Daubner schließlich, dass sie die Tradition fortsetzen werde. Anschließend präsentierte sie das damalige Siegerwort Aura.

Auch 2025 war Daubner wieder mit dem Jugendwort verbunden. Damals setzte sich der Ausdruck Das crazy durch, der unter anderem als allgemeine Reaktion verwendet wird, wenn jemand keine passendere Antwort parat hat.

Mit dem neuen Video führt Daubner ihre humorvollen Auftritte rund um die jährliche Sprachwahl fort. Anders als bei einer regulären Verkündung steht diesmal allerdings die absichtlich unterbrochene Ankündigung im Mittelpunkt.

Entscheidung fällt am Samstag auf der Frankfurter Buchmesse

Die offizielle Bekanntgabe des Jugendworts des Jahres 2026 erfolgt am Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Veranstalter der Wahl ist PONS Langenscheidt.

Mit Ragebait, Peak und Crashout stehen drei Begriffe zur Auswahl, die unterschiedliche Bereiche jugendlicher Kommunikation abbilden. Während Ragebait auf provozierende Inhalte im Internet verweist, beschreibt Peak eine besonders positive Bewertung. Crashout steht hingegen für eine heftige emotionale Reaktion.

Welcher der drei Ausdrücke die meisten gültigen Stimmen erhalten hat, soll erst bei der offiziellen Bekanntgabe veröffentlicht werden. Das Instagram-Video von Susanne Daubner hat die Entscheidung nicht vorweggenommen.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu