Herrenloses Kajak löst Großeinsatz in Essen-Kupferdreh aus

Herrenloses Kajak löst Großeinsatz in Essen-Kupferdreh aus
Foto: unsplash

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Ein angeschwemmtes Boot mit persönlichen Gegenständen hat am Donnerstagmorgen einen umfangreichen Sucheinsatz in Essen ausgelöst. Der Kajak Großeinsatz Essen-Kupferdreh begann gegen 9.30 Uhr am Hardenbergufer. Weil sich in dem herrenlosen Kajak Badeutensilien befanden, konnten die Einsatzkräfte zunächst nicht ausschließen, dass eine Person im Wasser in Not geraten war. Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei suchten daraufhin rund eineinhalb Stunden nach einem möglichen Vermissten. Hinweise auf einen Unfall fanden sie nicht.

Herrenloses Kajak in Essen gibt Anlass zur Sorge

Nach Angaben der Feuerwehr war das herrenlose Kajak in Essen zunächst der Polizei gemeldet worden. Das Boot war am Hardenbergufer angeschwemmt worden. Persönliche Badeutensilien im Kajak ließen zunächst offen, ob dessen Besitzer möglicherweise ins Wasser geraten war.

Daraufhin wurden zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert. Neben der Feuerwehr Essen und dem städtischen Rettungsdienst beteiligte sich die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft an der Suche. Auch die Polizei unterstützte den Einsatz. Das Hardenbergufer liegt am Baldeneysee und ist Teil des weitläufigen Freizeitbereichs entlang der Ruhr.

Suche am Baldeneysee auch mit Polizeihubschrauber

Für die Suche am Baldeneysee in Essen wurden unterschiedliche Bereiche kontrolliert. Die Einsatzkräfte suchten nach Angaben der Feuerwehr vom Wasser und vom Land aus. Zudem wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um das Gebiet aus der Luft abzusuchen.

Kontrolliert wurden das Ufer flussaufwärts sowie angrenzende Bereiche des Sees. Insgesamt waren rund 30 Kräfte der Feuerwehr Essen beteiligt. Der Kajak Großeinsatz Essen-Kupferdreh dauerte etwa eineinhalb Stunden. Ziel der umfangreichen Maßnahmen war es, möglichst schnell zu klären, ob tatsächlich eine Person vermisst wurde oder sich im Wasser in einer Notlage befand.

Feuerwehreinsatz Essen-Kupferdreh endet ohne Vermisstenfund

Nach rund 90 Minuten wurde die Suche schließlich beendet. Weder im Wasser noch an Land oder aus der Luft fanden die Einsatzkräfte Hinweise auf eine vermisste oder verunglückte Person. Auch andere Anhaltspunkte für einen Unfall ergaben sich nach Angaben der Feuerwehr nicht.

Damit konnte der Feuerwehreinsatz Essen-Kupferdreh ohne Personenrettung beendet werden. Warum das Kajak herrenlos am Hardenbergufer angeschwemmt wurde und wem es gehört, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Die Feuerwehr veröffentlichte ihren Bericht zu dem Einsatz am Freitagmorgen, 7. August 2026.

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