
In der ARD-Serie „Die Kanzlei“ steht am Dienstag, 13. Oktober 2026, ein besonders schwieriger Fall bevor. Während Rechtsanwältin Isa von Brede einer jungen Frau helfen will, sich aus einer belastenden Ehe zu lösen, entwickelt sich in den Räumen der Kanzlei eine gefährliche Situation. Eine Frau aus einem früheren Mandat taucht mit einer Waffe auf. Die neue Episode „Bedrohliche Nähe“ läuft um 20:15 Uhr im Ersten und führt eine Geschichte fort, die bereits in der vergangenen Woche begonnen hat.
Die dritte Episode der siebten Staffel beschäftigt sich zunächst mit dem Ehekonflikt von Laura Geiwitz. Die junge Frau möchte einen Ehevertrag rechtlich überprüfen lassen, der ihre persönliche Freiheit erheblich einschränkt. Ihr wohlhabender Ehemann Harald Geiwitz versucht, die bestehende Vereinbarung aufrechtzuerhalten und die Kontrolle über ihre gemeinsame Zukunft zu behalten.
Isa von Brede übernimmt die rechtlichen Interessen der Frau. Dabei geht es nicht nur um die Wirksamkeit einzelner Vertragsbestimmungen, sondern auch um die Frage, welche Möglichkeiten Laura hat, sich aus der Beziehung zu lösen. Der Konflikt stellt die Anwältin vor die Aufgabe, die Interessen ihrer Mandantin gegenüber einem finanziell einflussreichen Gegenüber durchzusetzen.
Parallel erhält Markus Gellert Besuch von einem früheren Freund. Dieser hat Geldgeber mit Geschäften über Baumaschinen getäuscht, die tatsächlich nicht existieren. Nun benötigt er juristische Unterstützung. Gellert ist allerdings nicht bereit, das Mandat zu übernehmen. Die gemeinsame Vergangenheit führt damit nicht automatisch zu einer anwaltlichen Vertretung.
Die Handlung verbindet zwei unterschiedliche juristische Konflikte mit einer Entwicklung, die für die Kanzlei selbst unmittelbare Folgen hat.
Im Mittelpunkt der dramatischen Entwicklung steht Meike Giering. Die Figur war bereits in der vorherigen Folge „Verfolgt“ zu sehen. Damals wandte sie sich an Markus Gellert und behauptete, ihr Arzt stelle ihr nach. Bei der Beschäftigung mit dem Fall ergaben sich jedoch Widersprüche in ihrer Darstellung.
In „Bedrohliche Nähe“ kehrt Meike Giering zurück. Diesmal richtet sie eine Waffe auf Isa von Brede. Damit verlagert sich das Geschehen von der üblichen anwaltlichen Arbeit zu einer unmittelbaren Bedrohungssituation.
Für die Serie ist diese Entwicklung auch deshalb bedeutend, weil eine der beiden Hauptfiguren persönlich in den Mittelpunkt des Konflikts gerät. Isa ist nicht mehr ausschließlich diejenige, die Menschen in schwierigen Situationen rechtlich unterstützt. Sie muss sich nun selbst einer gefährlichen Lage stellen.
Wie die Beteiligten auf die Situation reagieren und welche Folgen das Geschehen für den weiteren Kanzleialltag haben wird, gehört zur Handlung der neuen Staffel.
In den Hauptrollen bleiben Sabine Postel und Herbert Knaup das zentrale Duo der Serie. Postel verkörpert Rechtsanwältin Isa von Brede, während Knaup ihren Kanzleipartner Markus Gellert spielt.
Mathilde Bundschuh ist erneut als Charlie Runge zu sehen. Marie Anne Fliegel übernimmt die Rolle von Marion von Brede, der Mutter der Anwältin. Nikola Kastner gehört als Nora Siewert zum Ensemble.
Auch Esther Schweins als Barbara Geldermann und Stephan Luca als Tobias Geldermann sind in der Folge vertreten. Die beiden Figuren sind bereits aus den persönlichen Handlungssträngen um Markus Gellert bekannt.
Für die Geschichte um den Ehevertrag übernimmt Maike J. Reuter die Rolle der Laura Geiwitz. Jan Dose spielt ihren Ehemann Harald. Catherine Bode verkörpert Meike Giering, die für die gefährliche Zuspitzung in der Kanzlei verantwortlich ist. Darüber hinaus gehört Rainer Furch als Robert Hartwich zur Besetzung.
Die siebte Staffel der Anwaltsserie startete am 29. September 2026 im Ersten. Insgesamt umfasst sie 13 neue Episoden. Bereits seit dem 22. September werden neue Folgen wöchentlich in der ARD Mediathek veröffentlicht.
Neben den juristischen Fällen erhalten die persönlichen Geschichten der beiden Hauptfiguren mehr Gewicht. Isa von Brede muss sich mit den Folgen einer bedrohlichen Erfahrung beschäftigen. Markus Gellert steht im Verlauf der Staffel ebenfalls unter besonderem Druck, weil ein Vorwurf des Parteiverrats seine berufliche Zukunft gefährdet.
Zu den Veränderungen im Ensemble gehört die Figur Nora Siewert, gespielt von Nikola Kastner. Sie bringt eine weitere juristische Perspektive in die Geschichten der Kanzlei ein.
Die Serie setzt damit ihren bisherigen Schwerpunkt auf Rechtsstreitigkeiten fort, erweitert ihn aber um Konflikte, die das berufliche und persönliche Leben der Anwälte unmittelbar betreffen.
Die vorherige Folge „Verfolgt“ wurde am 6. Oktober 2026 im Ersten ausgestrahlt. Nach den vorläufigen Einschaltquoten sahen 3,93 Millionen Menschen zu. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 18,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte die Serie 7,5 Prozent.
Damit gehörte die Anwaltsserie an diesem Abend zu den reichweitenstarken Fernsehangeboten. Auch die unmittelbar anschließende Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ erreichte mit 3,02 Millionen Zuschauern ein großes Publikum.
Bereits die sechste Staffel hatte für „Die Kanzlei“ einen Bestwert aufgestellt. Die 13 damals ausgestrahlten Episoden erzielten durchschnittlich 18,7 Prozent Marktanteil. Seit ihrem Start im Jahr 2015 hat sich die Serie damit einen festen Platz im Abendprogramm des Ersten gesichert.
Die Handlung von „Die Kanzlei“ spielt in Hamburg. Auch die siebte Staffel wurde in Hamburg und Umgebung gedreht. Die Dreharbeiten für die neuen Episoden begannen im Februar 2025 und erstreckten sich bis Mai 2026.
Verantwortlich für die Regie von „Bedrohliche Nähe“ ist Dirk Pientka. Das Drehbuch stammt von Thorsten Näter, der auch die übrigen Folgen der siebten Staffel geschrieben hat. Die Kamera führte Andreas Tams. Die Musik stammt von Hinrich Dageför und Stefan Wulff.
Produziert wird die Serie von Letterbox Filmproduktion für die ARD. Für die aktuellen Episoden arbeiten außerdem die Redaktionen von NDR und rbb zusammen.
Die neue Folge „Bedrohliche Nähe“ ist auch in der ARD Mediathek vorgesehen. Die veröffentlichte Episodenseite nennt als Ende der Verfügbarkeit den 13. Oktober 2027 um 20:15 Uhr. Die Videofassung hat eine Laufzeit von rund 49 Minuten und wird mit Untertiteln sowie Audiodeskription angeboten.
Wer die Ausstrahlung am Dienstagabend verpasst, kann die Folge außerdem in der Nacht zum Mittwoch, 14. Oktober 2026, erneut im Ersten sehen. Die Wiederholung ist von 00:15 bis 01:00 Uhr eingeplant.
Im regulären Abendprogramm folgt unmittelbar nach „Die Kanzlei“ um 21:00 Uhr die Krankenhausserie „In aller Freundschaft“.
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