Die Kanzlei heute: Tödlicher Schuss beim Filmdreh beschäftigt die Anwälte

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
Tech Daily

Teilen:

Am Dienstag, 3. November 2026, zeigt Das Erste um 20:15 Uhr eine neue Folge der Anwaltsserie Die Kanzlei. Die Episode mit dem Titel Fehlschuss erzählt von einem tödlichen Zwischenfall während eines Filmdrehs, der einen Schauspieler unter Mordverdacht bringt. Die Kanzlei Fehlschuss ist die sechste Episode der siebten Staffel und trägt innerhalb der gesamten Serie die Nummer 84. Zugleich beginnt für die neue Anwältin Nora Siewert der Berufsalltag in der Hamburger Kanzlei.

Anzeige

Die Kanzlei: Fehlschuss führt zu Mordverdacht am Filmset

Im Mittelpunkt der neuen Episode steht der Schauspieler Bodo Rickert, dargestellt von Sven Martinek. Während der Dreharbeiten zu einem Film schießt Rickert auf einen Kollegen. Eigentlich hätte sich in der verwendeten Waffe lediglich eine Platzpatrone befinden sollen. Tatsächlich wird jedoch scharfe Munition abgefeuert, die den anderen Schauspieler tödlich trifft.

Für Rickert hat der Vorfall schwerwiegende Konsequenzen. Weil er zuvor mit seinem Kollegen in einen heftigen Streit geraten war, gerät er unter Mordverdacht. Damit stellt sich die Frage, ob die Waffe gezielt manipuliert wurde und wer dafür verantwortlich sein könnte.

Rechtsanwalt Markus Gellert, gespielt von Herbert Knaup, beschäftigt sich mit dem Fall. Er versucht herauszufinden, wie die scharfe Munition in die Waffe gelangen konnte. Dabei geht es nicht allein um den tödlichen Schuss, sondern auch um die Umstände, unter denen die Filmwaffe vorbereitet und eingesetzt wurde.

Anzeige

Die Geschichte verbindet einen strafrechtlichen Verdacht mit der Frage, welche Verantwortung die Beteiligten bei einem Filmdreh tragen. Wie sich der Fall aufklärt, bleibt Teil der Handlung.

Neuer Fall für Anwältin Nora Siewert

Parallel zu den Ermittlungen rund um den Filmdreh erhält Nora Siewert ihren ersten eigenen Fall in der Kanzlei. Die von Nikola Kastner gespielte Juristin ist erst seit Kurzem Teil des Teams.

Ihr neuer Mandant ist ein junger Mann mit einer Vorstrafe. Ihm wird vorgeworfen, eine hochwertige Armbanduhr gestohlen und einen Sicherheitsmitarbeiter verletzt zu haben. Der Beschuldigte bestreitet allerdings, den Mitarbeiter rechtswidrig angegriffen zu haben. Er erklärt, in Notwehr gehandelt zu haben.

Für Siewert geht es darum, den geschilderten Ablauf juristisch einzuordnen und die Interessen ihres Mandanten zu vertreten. Dabei muss sie sich auch innerhalb der bestehenden Kanzleistrukturen behaupten.

Die Figur wurde in der vorherigen Episode Spurwechsel eingeführt. Markus Gellert hatte die engagierte Anwältin dort bei einem Gerichtstermin kennengelernt und ihr anschließend eine Beschäftigung auf Probe angeboten.

Mit Nora Siewert erweitert die Serie ihr festes Figurenensemble. Nikola Kastner übernimmt eine neue Hauptrolle und steht künftig gemeinsam mit Sabine Postel und Herbert Knaup vor der Kamera. Damit erhält die Kanzlei zusätzliche juristische Unterstützung, während sich die bisherigen Hauptfiguren mit persönlichen und beruflichen Veränderungen auseinandersetzen müssen.

Auch zwischen Markus Gellert und Barbara Geldermann verändert sich etwas

Neben den beiden juristischen Fällen entwickelt die Episode die private Geschichte von Markus Gellert weiter. Seine Beziehung zur Staatsanwältin Barbara Geldermann, gespielt von Esther Schweins, ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der siebten Staffel.

Barbara erfährt, dass Markus ihr einen Heiratsantrag machen wollte. Diese Erkenntnis führt dazu, dass sich die beiden wieder annähern.

Ihre Beziehung war zuvor durch persönliche Konflikte belastet worden. Eine Rolle spielt dabei auch Tobias Geldermann, dargestellt von Stephan Luca. Er ist Barbaras Ehemann und gehört ebenfalls zu den wiederkehrenden Figuren der aktuellen Staffel.

Die private Handlung ergänzt die juristischen Fälle und knüpft an Entwicklungen aus den vorherigen Episoden an. Auch Isa von Brede, gespielt von Sabine Postel, befindet sich nach belastenden Erlebnissen weiterhin in einer Phase der Neuorientierung.

Geschichte erinnert an tödlichen Vorfall beim US-Film Rust

Eine Besonderheit der neuen Folge ist ihr realer Hintergrund. Die Produktionsfirma Letterbox Filmproduktion hat bestätigt, dass die Handlung um den tödlichen Schuss von einem Vorfall am Set des US-Westerns Rust inspiriert wurde.

Im Oktober 2021 war bei Dreharbeiten in den Vereinigten Staaten die Kamerafrau Halyna Hutchins durch einen Schuss aus einer Filmwaffe tödlich verletzt worden. Der Fall führte international zu Diskussionen über Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit Waffen während Filmproduktionen.

Die Kanzlei greift dieses grundsätzliche Thema in einer eigenständigen fiktiven Geschichte auf. Die Episode ist keine dokumentarische Rekonstruktion des amerikanischen Falls. Stattdessen steht ein erfundener Schauspieler im Mittelpunkt, dessen juristische Situation innerhalb der Serienhandlung untersucht wird.

Damit behandelt Fehlschuss ein Thema, das über den gewöhnlichen Kanzleialltag hinausgeht. Der Fall macht deutlich, welche strafrechtlichen Fragen entstehen können, wenn beim Einsatz vermeintlich ungefährlicher Requisiten Menschen zu Schaden kommen.

Besetzung und Produktion der neuen Kanzlei-Folge

Die Hauptrollen übernehmen erneut Sabine Postel als Isa von Brede und Herbert Knaup als Markus Gellert. Mathilde Bundschuh spielt Charlie Runge, während Marie Anne Fliegel als Marion von Brede zu sehen ist.

Neu im festen Ensemble ist Nikola Kastner als Anwältin Nora Siewert. Esther Schweins übernimmt die Rolle der Staatsanwältin Barbara Geldermann, Stephan Luca spielt Tobias Geldermann. Sven Martinek ist als Schauspieler Bodo Rickert in einer Episodenrolle zu sehen.

Regie bei Fehlschuss führte Susanne Boeing. Das Drehbuch stammt von Thorsten Näter, der auch die weiteren Drehbücher der siebten Staffel verantwortet. Für die Kamera war Jakob Ebert zuständig, die Musik stammt von Hinrich Dageför und Stefan Wulff.

Produziert wird die Anwaltsserie von der Letterbox Filmproduktion im Auftrag der ARD. Die siebte Staffel umfasst insgesamt 13 neue Episoden. Gedreht wurde für die Staffel in Hamburg und Umgebung.

Wann Die Kanzlei heute läuft und wo die Folge zu sehen ist

Die neue Ausgabe Fehlschuss läuft am Dienstag, 3. November 2026, von 20:15 bis 21:00 Uhr im Ersten. Es handelt sich um die deutsche TV-Erstausstrahlung der Episode.

Innerhalb der siebten Staffel ist Fehlschuss als Folge sechs eingeordnet. Die laufende Nummer innerhalb der gesamten Serie lautet 84. Die ARD führt sie außerdem in ihrer fortlaufenden Programmzählung als Folge 84 von 91.

Wer die Ausstrahlung verpasst, kann die Episode auch in der ARD Mediathek ansehen. Dort ist sie bereits seit dem 27. Oktober 2026 verfügbar. Nach der aktuellen Angabe des Streamingangebots bleibt die Folge bis zum 3. November 2027 abrufbar.

Neben der regulären Fassung stehen Untertitel und eine Version mit Audiodeskription bereit. Im Fernsehen ist für die Episode ein Sendeplatz von 45 Minuten vorgesehen.

Die Serie bleibt damit auch in ihrer siebten Staffel auf ihrem bekannten Dienstagabend-Sendeplatz. Für den 10. November 2026 ist bereits die nächste Folge mit dem Titel Neue Besen angekündigt.

Die Kanzlei erreichte zuletzt mehr als vier Millionen Zuschauer

Die vorherige Episode Spurwechsel wurde am 27. Oktober 2026 im Ersten ausgestrahlt. Nach den vorläufigen Quotenangaben von AGF Videoforschung, die Quotenmeter veröffentlichte, sahen 4,54 Millionen Menschen die Folge.

Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 21,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag er bei 9,3 Prozent, was rund 340.000 Zuschauern in dieser Altersgruppe entsprach.

Die Zahlen verdeutlichen die weiterhin hohe Reichweite der Anwaltsserie im deutschen Fernsehen. Mit Fehlschuss setzt Das Erste nun die laufende Staffel fort. Die Folge verbindet einen außergewöhnlichen Strafrechtsfall mit dem personellen Neuanfang in der Kanzlei und den privaten Entwicklungen der Hauptfiguren.

Mit MS-Aktuell immer ohne Paywall lesen
Bei Google bevorzugen

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu