
Ein Brand an einer Trocknungsanlage in Haren hat am Dienstag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Feuer brach gegen 11.45 Uhr auf einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Landegger Hauptstraße aus. Nach Angaben der Polizei geriet dort eine Maschine zur Trocknung von Kartoffeln in Brand. Die Anlage war zu diesem Zeitpunkt nicht eingeschaltet. Verletzt wurde niemand. An dem Gebäude entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden, den die Polizei im sechsstelligen Bereich einordnet.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Haren, Rütenbrock und Lathen rückten mit insgesamt zwölf Fahrzeugen zu dem landwirtschaftlichen Betrieb aus. Rund 65 Einsatzkräfte waren am Dienstagnachmittag vor Ort. Zum Zeitpunkt der Polizeimeldung dauerten die Löscharbeiten noch an.
Ein unmittelbar angrenzender Kuhstall wurde vorsorglich geräumt. Angaben zur Anzahl der dort untergebrachten Tiere oder zu möglichen Auswirkungen des Feuers auf den Stall machte die Polizei zunächst nicht. Menschen kamen bei dem Brand auf dem Bauernhof in Haren nicht zu Schaden.
Durch das Feuer entwickelte sich dichter Rauch, der auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben kann. Im Bereich der Bundesstraße 408 müssen Verkehrsteilnehmer nach Angaben der Polizei mit eingeschränkter Sicht rechnen. Autofahrer sollen deshalb besonders vorsichtig fahren und ihre Geschwindigkeit an die Sichtverhältnisse anpassen.
Ob die B408 oder die Landegger Hauptstraße zeitweise gesperrt werden mussten, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Die Feuerwehr war weiterhin damit beschäftigt, den Brand an der Trocknungsanlage in Haren vollständig zu löschen.
Wie das Feuer entstehen konnte, ist bislang nicht bekannt. Die Trocknungsmaschine befand sich nach bisherigen Erkenntnissen zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in Betrieb. Daraus lassen sich laut Polizei derzeit noch keine Rückschlüsse auf die Ursache ziehen.
Die Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern an. Weitere Angaben zur genauen Schadenshöhe oder zum Zustand des betroffenen Gebäudes lagen zunächst nicht vor. Der Sachschaden wird vorläufig auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.
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