
Am Autobahnkreuz Köln-Gremberg müssen Autofahrer ab Freitagabend, 23. Oktober 2026, mit mehreren nächtlichen Sperrungen rechnen. An insgesamt drei Nächten werden Verbindungen zwischen der A4 und der A559 gesperrt. Betroffen sind Fahrten in Richtung Bonn, Köln-Deutz und Olpe. Die Einschränkungen beginnen am Freitag um 21 Uhr und setzen sich am Dienstag und Mittwoch der kommenden Woche fort. Hintergrund sind Fahrbahnreparaturen und vorbereitende Arbeiten für den Neubau eines Autobahnkreuzes, dessen zentrales Brückenbauwerk erhebliche Schäden aufweist.
Die Sperrungen im Autobahnkreuz Köln-Gremberg beginnen am Freitag, 23. Oktober, um 21 Uhr. Bis Samstagmorgen, 24. Oktober, um 5 Uhr stehen zwei Verbindungen nicht zur Verfügung. Autofahrer, die auf der A4 aus Richtung Olpe kommen, können in diesem Zeitraum nicht auf die A559 in Richtung Bonn wechseln. Gleichzeitig wird die Verbindung von der A4 aus Richtung Aachen zur A559 in Richtung Köln-Deutz gesperrt.
Beide Einschränkungen gelten für dasselbe achtstündige Zeitfenster. Die Autobahn GmbH Rheinland nennt in ihrer Mitteilung vom 22. Oktober für diese erste Nacht keine gesonderten Umleitungsnummern. Auch konkrete Ausweichstrecken werden darin nicht aufgeführt.
Die angekündigten Sperrungen betreffen damit einzelne Verbindungsfahrbahnen innerhalb des Autobahnkreuzes. Eine vollständige Sperrung beider Autobahnen ist für diese Nacht nicht angekündigt.
Nach der ersten Sperrnacht am Wochenende sind zwei weitere Nächte betroffen. Am Dienstag, 27. Oktober, beginnen die Einschränkungen bereits um 20 Uhr. Sie sollen bis Mittwoch, 28. Oktober, um 5 Uhr dauern. Dasselbe Zeitfenster gilt für die darauffolgende Nacht von Mittwoch, 28. Oktober, auf Donnerstag, 29. Oktober.
In beiden Nächten werden jeweils zwei Verbindungen gesperrt. Betroffen ist erneut die Fahrt von der A4 aus Richtung Aachen auf die A559 in Richtung Köln-Deutz. Zusätzlich können Autofahrer, die auf der A559 aus Köln-Deutz kommen, nicht auf die A4 in Richtung Olpe wechseln.
Für diese beiden Nächte hat die Autobahn GmbH ausdrücklich eine ausgeschilderte Umleitung angekündigt. Die Kennzeichnung erfolgt mit einem roten Punkt. Konkrete U-Nummern oder die genaue Streckenführung nennt die Behörde in ihrer veröffentlichten Verkehrsmeldung nicht.
Die Sperrungen sollen jeweils am folgenden Morgen um 5 Uhr enden. Damit ist die letzte der drei angekündigten Sperrnächte für Donnerstagmorgen, 29. Oktober, abgeschlossen.
Bei den aktuellen Arbeiten geht es nicht um den vollständigen Neubau des Autobahnkreuzes. Erneuert wird das zentrale Brückenbauwerk, über das die A559 die A4 überquert. Die nun angekündigten Nachtsperrungen dienen nach Angaben der Autobahn GmbH Rheinland dazu, Informationstafeln für das Bauprojekt aufzustellen und Schäden an der Fahrbahn zu reparieren.
Das Kreuz Köln-Gremberg verbindet die A4 in westöstlicher Richtung mit der A559, die zwischen dem Kölner Stadtgebiet und dem Raum Bonn verläuft. Nördlich des Autobahnkreuzes führt die A559 in die L124, die Östliche Zubringerstraße, über. Damit erfüllt die Kreuzung sowohl für den überregionalen Autobahnverkehr als auch für die Anbindung des Kölner Straßennetzes eine wichtige Funktion.
Für die drei aktuellen Sperrnächte hat die Autobahn GmbH keine konkreten Kilometerangaben zu den betroffenen Rampen veröffentlicht. Zusätzliche Sperrungen einzelner Anschlussstellen werden in der Mitteilung vom 22. Oktober nicht angekündigt. Auch zu Einschränkungen im Bus- oder Bahnverkehr enthält sie keine Angaben.
Hintergrund des Projekts ist der Zustand des vorhandenen Kreuzungsbauwerks. Die Brücke besteht aus vier Teilbauwerken und ist insgesamt rund 50 Meter lang. Die beiden inneren Brückenteile stammen aus dem Jahr 1939, die äußeren wurden 1963 errichtet.
Nach Angaben der Autobahn GmbH hat die Konstruktion erhebliche Schäden. Besonders betroffen sind die älteren Bauteile. In den vergangenen Jahren waren bereits zahlreiche Reparaturen und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Unter einem Teil des Bauwerks wurde außerdem ein Schutznetz angebracht, um herabfallende Betonteile aufzufangen.
Der Neubau soll diese Probleme dauerhaft lösen. Vorgesehen ist eine Stahlverbundkonstruktion mit größeren Spannweiten. Während die bisherigen Einzelstützweiten jeweils 25 Meter erreichen, sollen es künftig 33,40 Meter sein. Gleichzeitig wird die Konstruktion so verändert, dass unter der Brücke mehr Raum entsteht.
Damit sollen auch spätere Anpassungen der A4 erleichtert werden. Die bisherige Brücke bietet dafür nicht überall ausreichend Platz.
Das Bauprojekt begann nach Angaben der Autobahn GmbH im August 2026. Als voraussichtliches Ende ist Dezember 2030 beziehungsweise das Jahresende 2030 vorgesehen. Die Gesamtbauzeit liegt damit bei rund vier Jahren.
In der ersten Bauphase werden unter anderem provisorische Umfahrungen und Behelfsbrücken geschaffen. Sie sollen ermöglichen, den Verkehr während der anschließenden Arbeiten möglichst weitgehend aufrechtzuerhalten.
Später folgen der Rückbau der vorhandenen Brückenteile und die Errichtung der neuen Konstruktion. Dafür sind mehrere Bauphasen vorgesehen. Neben zeitweisen Sperrungen einzelner Verbindungen plant die Autobahn GmbH im Verlauf des Gesamtprojekts auch Wochenendvollsperrungen des Kreuzes. Konkrete Termine für diese späteren Maßnahmen werden gesondert veröffentlicht.
Zunächst gelten die angekündigten nächtlichen Sperrungen vom 23. bis zum 29. Oktober. Für die beiden letzten Nächte weist die Autobahn GmbH ausdrücklich auf die mit roten Punkten gekennzeichneten Umleitungen hin. Die jeweils geplante Freigabe der betroffenen Verbindungen erfolgt morgens um 5 Uhr.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu