L139 zwischen Burg und Buchholz wird für fünf Wochen gesperrt

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Symbolfoto

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Auf der Landesstraße 139 im Kreis Dithmarschen steht eine längere Vollsperrung bevor. Ab Montag, 19. Oktober 2026, soll die Verbindung zwischen Burg und Buchholz für rund fünf Wochen nicht durchgehend befahrbar sein. Grund ist der Bau einer Linksabbiegespur für ein Neubaugebiet an der Buchholzer Straße in Burg. Autofahrer müssen eine weiträumige Umleitung nutzen. Die bereits bestehende Sperrung einer weiteren Landesstraße erschwert die Verkehrsführung zusätzlich.

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Vollsperrung der L139 beginnt am 19. Oktober

Die L139 zwischen Burg und Buchholz soll nach Angaben der Dithmarscher Landeszeitung von Boyens Medien vom 14. Oktober 2026 ab dem kommenden Montag vollständig gesperrt werden. Die Bauarbeiten dienen dazu, eine neue Linksabbiegespur für das Burger Wohnbaugebiet anzulegen. Für die Sperrung ist ein Zeitraum von ungefähr fünf Wochen vorgesehen. Damit dürfte die Verbindung voraussichtlich erst gegen Ende November wieder durchgehend befahrbar sein. Ein verbindliches Datum für die Verkehrsfreigabe wurde zunächst nicht genannt.

Die Arbeiten betreffen die Buchholzer Straße im Zuge der L139, die Burg mit der Nachbargemeinde Buchholz verbindet. Der genaue Anfang und das Ende des gesperrten Straßenabschnitts wurden in der aktuellen Ankündigung nicht anhand konkreter Kreuzungen oder Hausnummern eingegrenzt. Auch eine genaue Uhrzeit für den Beginn der Vollsperrung lag zunächst nicht vor.

Bereits am 24. September hatte Boyens Medien über die Bauarbeiten an der Zufahrt zum Neubaugebiet berichtet. Damals war die Buchholzer Straße nach Darstellung der Zeitung bereits halbseitig gesperrt. Für die vollständige Sperrung wurde seinerzeit allerdings lediglich eine Woche angekündigt. Der neuere Bericht vom 14. Oktober nennt dagegen eine Dauer von rund fünf Wochen.

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Umleitung über Sankt Michaelisdonn, Volsemenhusen und B5

Während der Vollsperrung wird der Verkehr großräumig an der Baustelle vorbeigeführt. Die ausgeschilderte Umleitung verläuft laut Boyens Medien über Sankt Michaelisdonn, Volsemenhusen und die Bundesstraße 5. Eine direkte Fahrt zwischen Burg und Buchholz über den betroffenen Abschnitt der L139 ist während der Arbeiten somit nicht möglich.

Die Umleitung betrifft insbesondere Autofahrer, die regelmäßig zwischen den beiden Gemeinden unterwegs sind. Auch für Fahrten aus den angrenzenden Orten kann sich die Streckenführung verändern. Wie viele zusätzliche Kilometer die Umleitung im Einzelfall verursacht, hängt vom jeweiligen Start- und Zielpunkt ab. Eine amtlich veröffentlichte Angabe zur Länge der neuen Umleitungsstrecke lag zunächst nicht vor.

Erschwerend kommt hinzu, dass eine weitere Landesstraße in der Region gesperrt ist. Dadurch stehen nicht alle kürzeren Ausweichverbindungen zur Verfügung. Die weiträumige Verkehrsführung über die B5 soll den Durchgangsverkehr an den betroffenen Baustellen vorbeileiten.

Neue Linksabbiegespur erschließt Burger Wohnbaugebiet

Hinter den Straßenbauarbeiten steht die verkehrliche Erschließung eines neuen Wohngebiets in Burg. Das Projekt ist im Bebauungsplan Nr. 27 der Gemeinde erfasst. Das Plangebiet liegt westlich der Bebauung am Stieweg, nördlich der Buchholzer Straße und östlich der Gemeindegrenze zu Buchholz.

Die Gemeinde hatte die Entwicklung des Wohnbaugebiets bereits in früheren Jahren planerisch vorbereitet. Im offiziellen Beteiligungsportal Schleswig-Holsteins ist für den Bebauungsplan ein Beteiligungszeitraum vom 7. Oktober bis zum 13. November 2024 dokumentiert. Zu den damaligen Planungsunterlagen gehörten auch ein Verkehrsgutachten sowie Unterlagen für eine Linksabbiegespur.

Das Amt Burg-St. Michaelisdonn hatte auf seiner Internetseite ursprünglich August 2025 als vorgesehenen Beginn der Erschließung genannt. Nach dem damaligen Zeitplan sollten die Grundstücke im Juni 2026 baureif sein. Diese Angaben beschreiben die ursprüngliche Planung und nicht den aktuell bestätigten Fertigstellungsstand. Die nun angekündigten Straßenarbeiten betreffen die Anbindung des Gebiets an die L139.

Weitere Vollsperrung auf der L138 bis Ende November

Neben der L139 ist auch die Landesstraße 138 zwischen Dingen und Sankt Michaelisdonn von umfangreichen Bauarbeiten betroffen. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein hatte bereits am 14. April 2026 angekündigt, die Fahrbahn und den begleitenden Radweg zwischen den Einmündungen Kämpenberg und Engenweg zu erneuern.

Die Arbeiten auf diesem rund 1,66 Kilometer langen Abschnitt begannen am 23. April und sollen voraussichtlich bis Ende November 2026 dauern. Gleichzeitig werden Teile der Schmutz- und Regenwasserkanalisation saniert. Die Maßnahme erfolgt unter Vollsperrung.

Damit überschneiden sich im Oktober und November zwei größere Straßenbaumaßnahmen im südlichen Dithmarschen. Die Umleitung der L138 ist eine eigenständige Verkehrsführung. Sie verläuft nach Angaben des LBV.SH unter anderem über die L144, die L173 und die B5. Diese Streckenangaben dürfen nicht mit der neu angekündigten Umleitung für die L139 gleichgesetzt werden.

Busverkehr und Schülerbeförderung können betroffen sein

Die Verbindung zwischen Burg und Buchholz wird auch vom öffentlichen Nahverkehr genutzt. Die Buslinie 290 verbindet nach den veröffentlichten Linieninformationen Burg, Buchholz, Kuden und Brunsbüttel. Damit führt ihr regulärer Linienweg durch den Bereich der angekündigten Sperrung.

Konkrete Änderungen für die Buslinie 290 infolge der Vollsperrung ab dem 19. Oktober waren zunächst nicht veröffentlicht. Unklar blieb deshalb, welche Haltestellen während der Bauarbeiten weiterhin bedient werden können, ob Ersatzhaltestellen eingerichtet werden und welche Auswirkungen die Sperrung auf einzelne Schulfahrten hat.

DB Regio Bus Nord informiert auf seiner Verkehrsmeldungsseite bereits über verschiedene Baustellen im Kreis Dithmarschen. Dazu gehört die Vollsperrung der L138, die mehrere Buslinien betrifft. Für die nun angekündigte L139-Sperrung waren dort zunächst keine gesonderten Fahrplanänderungen ausgewiesen.

Regelungen für Anlieger und Verkehrsfreigabe noch offen

Für die Anwohner entlang der Buchholzer Straße sind vor allem die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke und mögliche Zufahrtsbeschränkungen relevant. Ob Anlieger während bestimmter Bauphasen den gesperrten Bereich befahren dürfen, war zunächst nicht bekannt. Auch zu möglichen Sonderregelungen für Lieferverkehr, Radfahrer oder Fußgänger lagen keine gesicherten Angaben für diese konkrete Baumaßnahme vor.

Die angekündigte Dauer von rund fünf Wochen ist zudem noch kein verbindlicher Freigabetermin. Damit bleibt offen, an welchem Tag die L139 vollständig für den Verkehr freigegeben werden kann.

Für Autofahrer steht zunächst fest, dass sie sich ab dem 19. Oktober auf eine längere Umleitung zwischen Burg und Buchholz einstellen müssen. Die Bauarbeiten stehen unmittelbar im Zusammenhang mit der geplanten Erschließung des Burger Neubaugebiets. Zusammen mit der bestehenden Sperrung der L138 wird die Verkehrsführung in der Region damit über mehrere Wochen durch zwei Straßenbaumaßnahmen beeinflusst.

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