
Autofahrer im Rhein-Hunsrück-Kreis müssen sich ab Montag, 19. Oktober 2026, auf neue Verkehrsführungen einstellen. Zwischen Simmern und Klosterkumbd beginnen umfangreiche Straßenbauarbeiten an mehreren Landesstraßen. Zunächst werden die beiden Knotenpunkte L218/L220 und L220/L223 vollständig gesperrt. Anschließend folgt eine weitere Bauphase, bei der auch die L218 auf einem längeren Abschnitt nicht befahrbar sein wird. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mitte Dezember dauern.
Die Sperrung der L218 bei Simmern ist Teil einer umfassenderen Erneuerung der Straßenverbindungen in Richtung Budenbach und Pleizenhausen. Der zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM) Bad Kreuznach hat die Maßnahme am 9. Oktober angekündigt. Die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises informierte am 15. Oktober ebenfalls über die bevorstehenden Einschränkungen.
Der erste Bauabschnitt betrifft die Kreuzungsbereiche der L218 mit der L220 in Richtung Budenbach sowie die anschließende Einmündung der L220 mit der L223 in Richtung Pleizenhausen. Beide Verkehrsknotenpunkte werden während der Arbeiten vollständig für den Verkehr gesperrt.
Am Knotenpunkt L218/L220 ist ein sogenannter Vollausbau vorgesehen. Dabei wird der Straßenaufbau grundlegend erneuert. An der benachbarten Einmündung L220/L223 erfolgt dagegen eine Verstärkung der Fahrbahn im Hocheinbau. Bei diesem Verfahren wird der bestehende Straßenkörper durch zusätzliche Schichten verstärkt.
Die Maßnahmen betreffen damit nicht nur eine einzelne Straßenverbindung. Vielmehr werden zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Knotenpunkte instand gesetzt, über die der Verkehr zwischen mehreren Gemeinden im Hunsrück geführt wird.
Für die erste Bauphase veranschlagt der LBM eine Dauer von etwa drei bis vier Wochen. Ein genauer Termin für die Freigabe der beiden Kreuzungsbereiche wurde zunächst nicht veröffentlicht.
Für den Verkehr richtet die Straßenbauverwaltung eine Umleitung über die L222 ein. Diese führt in Richtung Pleizenhausen und anschließend weiter nach Budenbach. Die Landesstraße 222 wurde nach Angaben des LBM erst kürzlich instand gesetzt und übernimmt während der Bauarbeiten die Funktion einer Ausweichstrecke.
Die Umleitung betrifft insbesondere Fahrten, die normalerweise über die gesperrten Knotenpunkte zwischen der L218, L220 und L223 verlaufen würden.
Gleichzeitig bleibt die L218 zwischen Simmern und Klosterkumbd während dieser ersten Bauphase grundsätzlich eingeschränkt befahrbar. Allerdings wird die Fahrbahn im Bereich der Baustelle eingeengt. Falls es die Verkehrssituation erfordert, soll eine Ampelanlage den Verkehr abwechselnd durch den betroffenen Abschnitt führen.
Autofahrer müssen deshalb sowohl mit Umwegen über die L222 als auch mit möglichen Wartezeiten auf der L218 rechnen. Konkrete Angaben zu erwarteten Verzögerungen oder zur Länge der Umleitungsstrecke machte die Straßenbauverwaltung nicht.
Mit dem Abschluss der ersten Bauphase endet die Maßnahme noch nicht. Anschließend soll ein rund 1.000 Meter langer Abschnitt der L218 zwischen Simmern und Klosterkumbd verstärkt werden.
Auch hier ist ein Hocheinbau vorgesehen. Anders als bei den vorherigen Arbeiten an den Kreuzungen reicht eine bloße Fahrbahneinengung für diesen Abschnitt nicht aus. Die Landesstraße muss während der vorgesehenen Arbeiten vollständig gesperrt werden.
Damit verändert sich die Verkehrslage im Verlauf der Baumaßnahme erheblich. Während der ersten Wochen vor allem die Verbindungen über die beiden Knotenpunkte betroffen sind, wird in der anschließenden Bauphase auch die direkte Fahrt über den entsprechenden Abschnitt der L218 unterbrochen.
Wann genau diese zweite Vollsperrung beginnt und welche Umleitung dann eingerichtet wird, steht noch nicht fest. Der LBM hat angekündigt, rechtzeitig eine weitere Verkehrsmitteilung zu veröffentlichen. Die zunächst vorgesehene Route über die L222 ist deshalb nicht automatisch als Umleitung für die spätere Sperrung der L218 zu verstehen.
Für die gesamte Baumaßnahme nennt der Landesbetrieb Mobilität einen Zeitraum bis voraussichtlich Mitte Dezember 2026. Dabei handelt es sich um eine Planung, nicht um einen verbindlich festgelegten Freigabetermin.
Der Beginn der Arbeiten ist für Montag, 19. Oktober, vorgesehen. Eine genaue Uhrzeit für die Einrichtung der Vollsperrungen nennt die offizielle Baubekanntmachung nicht.
Die zeitliche Aufteilung in zwei Bauphasen bedeutet, dass sich die Einschränkungen für Autofahrer während der kommenden Wochen verändern werden. Zunächst stehen die beiden Kreuzungsbereiche im Mittelpunkt. Danach verlagert sich das Baugeschehen auf die längere Strecke der L218.
Die betroffenen Straßen liegen im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Für die Planung und Durchführung ist der LBM Bad Kreuznach zuständig.
Zu möglichen Sonderregelungen für Anlieger enthält die veröffentlichte Baubekanntmachung keine konkreten Angaben. Insbesondere ist nicht näher beschrieben, ob einzelne Grundstückszufahrten während bestimmter Arbeitsschritte erreichbar bleiben.
Auch zu Auswirkungen auf den Linienbusverkehr und die Schülerbeförderung werden in der Mitteilung keine bestimmten Linien, Ersatzhaltestellen oder geänderten Fahrzeiten genannt. Ob und in welchem Umfang Busverbindungen angepasst werden müssen, blieb zunächst offen.
Für Fahrgäste sind deshalb mögliche zusätzliche Verkehrsinformationen der zuständigen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde relevant. Konkrete Fahrplanänderungen lassen sich aus der bisherigen Mitteilung des Landesbetriebs nicht ableiten.
Autofahrer können sich außerdem über den Mobilitätsatlas Rheinland-Pfalz über die jeweiligen Verkehrsführungen informieren. Dort werden landesweite Baustellen und Verkehrseinschränkungen dargestellt.
Fest steht, dass die Bauarbeiten an den Knotenpunkten L218/L220 und L220/L223 am 19. Oktober beginnen sollen und in mehreren Schritten durchgeführt werden. Bis zur geplanten Fertigstellung im Dezember müssen Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich mit wechselnden Sperrungen und Umleitungen rechnen.
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