John Lennons geheime Liebe: May Pang heute um 21:55 Uhr bei ARTE

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Am Freitagabend, 23. Oktober 2026, zeigt ARTE um 21:55 Uhr die Dokumentation John Lennons geheime Liebe: May Pang erstmals im deutschen Fernsehen. Der Film erzählt von einer rund 18 Monate dauernden Beziehung zwischen dem früheren Beatles-Musiker und seiner damaligen Assistentin May Pang. Dabei geht es nicht nur um Lennons Privatleben, sondern auch um eine musikalisch produktive Phase nach der Auflösung der Beatles. Die Dokumentation enthält persönliche Erinnerungen, selten gezeigte Fotografien und Archivaufnahmen aus den 1970er-Jahren.

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Der Dokumentarfilm läuft am Freitag von 21:55 Uhr bis 23:25 Uhr auf ARTE. Die eigentliche Filmlaufzeit liegt bei rund 87 Minuten. Der amerikanische Originaltitel lautet The Lost Weekend: A Love Story. Regie führten Eve Brandstein, Richard Kaufman und Stuart Samuels. Die Dokumentation entstand in den USA und wird je nach Filmfassung beziehungsweise Katalog mit den Jahren 2021 und 2022 geführt.

Der Film wurde bereits international veröffentlicht, bevor er nun seine deutsche Fernsehpremiere erlebt. Anders als eine klassische Filmbiografie konzentriert sich die Produktion auf einen begrenzten Abschnitt in Lennons Leben. Im Mittelpunkt steht May Pang, die zunächst für Apple Records arbeitete und anschließend zum unmittelbaren beruflichen Umfeld von Lennon und Yoko Ono gehörte.

Wie May Pang an John Lennons Seite kam

Anfang der 1970er-Jahre befand sich die Ehe zwischen John Lennon und Yoko Ono in einer Krise. May Pang war damals Anfang 20 und bereits als Assistentin mit dem Paar verbunden. Nach ihrer Darstellung ermutigte Ono sie dazu, mehr Zeit mit Lennon zu verbringen. Aus der beruflichen Nähe entwickelte sich eine Liebesbeziehung, die ungefähr anderthalb Jahre anhielt.

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Lennon bezeichnete diese Lebensphase später als Lost Weekend. Der Ausdruck erinnert an einen kurzen Ausnahmezustand, tatsächlich erstreckte sich der Zeitraum aber von 1973 bis 1975. Lennon verbrachte währenddessen unter anderem Zeit in Los Angeles und New York. Dort bewegte er sich im Umfeld zahlreicher bekannter Musiker.

Der Dokumentarfilm rekonstruiert diese Jahre vor allem anhand von Pangs Erinnerungen. Ihre persönliche Perspektive steht im Vordergrund. Ergänzt werden ihre Schilderungen durch historische Aufnahmen, private Fotografien und Gespräche mit Menschen, die Lennon damals kannten.

Eine musikalisch wichtige Zeit nach dem Ende der Beatles

Die Beziehung zu May Pang fällt in eine Phase, in der John Lennon mehrere bedeutende Soloaufnahmen veröffentlichte. Dazu gehören die Alben Mind Games aus dem Jahr 1973, Walls and Bridges aus dem Jahr 1974 und Rock ’n‘ Roll aus dem Jahr 1975. Während dieser Jahre arbeitete Lennon außerdem mit anderen bekannten Künstlern zusammen.

Besondere Bedeutung erhielt der Titel Whatever Gets You Thru the Night, bei dem Elton John mitwirkte. Die Single erreichte 1974 den ersten Platz der amerikanischen Billboard Hot 100. Es war Lennons einziger Nummer-eins-Hit in den USA als Solokünstler zu seinen Lebzeiten.

Die Dokumentation verbindet die Entstehung dieser Musik mit Lennons damaligen Lebensumständen. Damit entsteht ein Bild des Musikers, das über seine Rolle als ehemaliges Mitglied der Beatles und seine Ehe mit Yoko Ono hinausgeht.

Auch die Beziehungen zu früheren Weggefährten spielen eine Rolle. In der behandelten Zeit kam Lennon wieder mit Paul McCartney in Kontakt. Der Film beleuchtet außerdem Begegnungen und musikalische Verbindungen innerhalb der internationalen Rockszene.

Julian Lennon und weitere Musiker kommen zu Wort

Neben May Pang gehören auch Julian Lennon, der Sohn von John Lennon aus dessen erster Ehe mit Cynthia Lennon, sowie mehrere bekannte Musiker zu den Mitwirkenden. Dazu zählen unter anderem Alice Cooper, Elton John und Paul McCartney. Auch David Bowie und Mick Jagger sind im Film beziehungsweise dessen Archivmaterial vertreten. Die Dokumentation nutzt damit Erinnerungen und historische Aufnahmen aus dem unmittelbaren musikalischen Umfeld Lennons.

Eine wichtige Rolle nimmt das Verhältnis zwischen John Lennon und seinem Sohn Julian ein. May Pang schildert, wie sie während ihrer gemeinsamen Zeit eine erneute Annäherung zwischen Vater und Sohn unterstützte. Julian Lennon kommt selbst zu Wort und ergänzt die Darstellung um seine eigenen Erinnerungen.

Diese familiäre Perspektive erweitert den Film um einen weiteren Aspekt von Lennons Leben. Während seine musikalischen Erfolge und sein öffentliches Engagement international große Aufmerksamkeit erhielten, waren die Beziehungen innerhalb seiner Familie über viele Jahre kompliziert.

Die Dokumentation erzählt May Pangs persönliche Geschichte

The Lost Weekend: A Love Story ist keine umfassende Darstellung des gesamten Lebens von John Lennon. Vielmehr konzentriert sich die Produktion auf die Erfahrungen einer Frau, die den Musiker während einer besonderen Phase seiner Solokarriere begleitete.

May Pang berichtet von ihrem beruflichen Einstieg im Umfeld der Beatles, ihrer späteren Beziehung zu Lennon und ihren Erlebnissen in der Musikszene der 1970er-Jahre. Private Fotografien und persönliche Erinnerungsstücke vermitteln dabei Einblicke in Situationen, die abseits öffentlicher Auftritte stattfanden.

Der Film greift zugleich die besondere Konstellation zwischen Lennon, Pang und Yoko Ono auf. Die damaligen Ereignisse werden überwiegend aus Pangs Perspektive dargestellt. Ihre Erinnerungen bilden die Grundlage der Erzählung und sind entsprechend von ihrer persönlichen Wahrnehmung geprägt.

John-Lennon-Dokumentation auch in der ARTE-Mediathek

Wer die deutsche TV-Premiere am Freitagabend verpasst, kann John Lennons geheime Liebe: May Pang auch online ansehen. Die Dokumentation ist laut ARTE ab dem 23. Oktober 2026 in der Mediathek verfügbar. Das Angebot ist bis einschließlich 21. Dezember 2026 ausgewiesen.

Der Film kann über die offizielle ARTE-Mediathek aufgerufen werden. Die Onlinefassung hat eine Laufzeit von rund 87 Minuten. ARTE bietet die Fernsehausstrahlung mit deutscher Synchronisation und Untertiteln für Hörgeschädigte an.

Die Dokumentation eröffnet damit einen weiteren Zugang zu einem Abschnitt der Beatles-Geschichte, der deutlich seltener im Mittelpunkt steht als die gemeinsame Karriere der vier Musiker. Im Zentrum befindet sich diesmal May Pang und ihre Erinnerung an eine Zeit, in der John Lennon persönliche Veränderungen erlebte und zugleich mehrere seiner bekanntesten Soloaufnahmen veröffentlichte.

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