Liebe braucht Meer im Ersten: Eine Anwältin zwischen Austern und Neuanfang

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Mit „Liebe braucht Meer“ zeigt Das Erste am Freitagabend eine neue romantische Komödie vor bretonischer Kulisse. Der Fernsehfilm mit Morgane Ferru, David Vormweg und Margarita Broich ist am 28. August 2026 erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen. Im Mittelpunkt steht eine junge Anwältin, die in Frankreich eine wirtschaftlich angeschlagene Austernzucht retten soll und dabei nicht nur beruflich auf Widerstände stößt.

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Das Erste sendet „Liebe braucht Meer“ ab 20.15 Uhr. Der Programmplatz endet um 21.45 Uhr. Die eigentliche Laufzeit des deutschen Fernsehfilms beträgt nach Angaben der ARD Degeto 89 Minuten. Untertitel und Audiodeskription werden angeboten.

Darum geht es in Liebe braucht Meer

Elisabeth Strack, genannt Lissi, reist gemeinsam mit ihrer Mutter Silvia nach Cancale in die Bretagne. Silvia führt eine international tätige Kanzlei, die auf Insolvenzfälle spezialisiert ist. Ihr Auftrag in Frankreich betrifft eine traditionsreiche Austernzucht, deren wirtschaftliche Zukunft auf dem Spiel steht.

Lissi soll ihre Mutter zunächst begleiten. Doch bereits die Anreise verändert die Situation. Silvia wird von dem jungen Restaurantbetreiber Alain Demur angefahren und muss verletzt zurückreisen. Für ihre Tochter ergibt sich dadurch unerwartet die Gelegenheit, den Auftrag selbst zu übernehmen.

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Lissi möchte das Unternehmen nicht einfach schließen. Stattdessen sucht sie nach einer Lösung, die den Fortbestand der Austernzucht ermöglichen könnte. Dafür braucht sie unter anderem einen Investor. Gleichzeitig muss sie sich das Vertrauen der Beschäftigten erarbeiten. Vor allem Büroleiterin Marianne Le Goeff und Betriebsrat Victor Demur begegnen den Veränderungen mit großer Skepsis.

Eine besondere Rolle spielt Alain. Er ist Victors Neffe und gehört zu den Menschen vor Ort, die Lissis Bemühungen zunächst verständnisvoller gegenüberstehen. Zwischen beruflichen Entscheidungen, familiärem Druck und der neuen Umgebung entwickelt sich damit auch eine persönliche Annäherung. Wie sich die wirtschaftliche und private Geschichte schließlich auflöst, bleibt der Ausstrahlung vorbehalten.

Morgane Ferru und Margarita Broich führen die Besetzung an

Die Hauptrolle der Elisabeth Lissi Strack übernimmt Morgane Ferru. David Vormweg spielt Alain Demur. Margarita Broich ist als Lissis Mutter Silvia Strack zu sehen.

Zum weiteren Ensemble gehören Susi Stach als Büroleiterin Marianne Le Goeff und Filip Peeters als Betriebsrat Victor Demur. Anian Zollner spielt Serge Vial, Zoë Elea Baier ist als Ava Strack zu sehen. Liliom Lewald übernimmt die Rolle von Jean, Guillaume Thierry spielt Briac und Ruben Brinkman Stan Brondby.

Außerdem wirken Alexis Loret als Arzt, Anita Gillier als Giselle, Adeline Moreau als Rezeptionistin, Fabrice Herbaut als Polizist und Olivier Clenet als Taxifahrer mit.

Drehbuch basiert auf einem Roman von Alexander Oetker

Regie führte Christine Rogoll. Das Drehbuch stammt von Birgit Maiwald und basiert auf Motiven des Romans „Mittwochs am Meer“ von Alexander Oetker. Für die Kamera war Alexander Palm verantwortlich, die Musik komponierte Matthias Petsche.

Produziert wurde der Film von Bantry Bay Productions im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. In Frankreich war auch Cactus Films an der Produktion beteiligt. Die Redaktion bei der ARD Degeto lag bei Stefan Kruppa und Christoph Pellander.

Die Romanvorlage und der Film verbinden eine Liebesgeschichte mit einem wirtschaftlichen Konflikt. Statt eines rein privaten Beziehungsplots steht zunächst die Zukunft eines Unternehmens im Zentrum. Gleichzeitig erzählt der Film von einer Tochter, die sich beruflich gegenüber ihrer dominanten Mutter behaupten und eigenständige Entscheidungen treffen möchte.

Cancale wird zum zentralen Schauplatz

Ein wesentlicher Teil von „Liebe braucht Meer“ entstand tatsächlich dort, wo auch die Handlung angesiedelt ist. Cancale an der bretonischen Küste ist als Drehort offiziell dokumentiert. Der Ort ist besonders für seine Austernzucht bekannt und spielt deshalb nicht nur als landschaftlicher Hintergrund, sondern auch für die Handlung eine zentrale Rolle.

Die Filmförder- und Drehortorganisation Bretagne Cinéma bestätigte, dass die Produktion vor Ort bei der Suche nach Motiven und regionalen Teammitgliedern unterstützt wurde. Auch bretonische Techniker, Dienstleister und Darsteller waren an den Dreharbeiten beteiligt.

Gedreht wurde außerdem unmittelbar an Austernbänken. Hauptdarstellerin Morgane Ferru schilderte in einem Interview, dass bestimmte Arbeiten dort nur an dafür vorgesehenen Austernkörben durchgeführt werden durften. Szenen im Schlick mussten zudem an die Gezeiten angepasst werden.

Eine weitere Besonderheit betrifft Mont-Saint-Michel. Der berühmte Ort ist im Film zu sehen beziehungsweise wird als Schauplatz dargestellt. Die entsprechenden Spielszenen entstanden Ferru zufolge jedoch nicht direkt dort. Gedreht wurde stattdessen in der historischen Altstadt von Saint-Malo, deren Architektur für die Aufnahmen genutzt wurde.

Liebe braucht Meer bereits in der ARD-Mediathek

Wer den Film nicht zur Fernsehausstrahlung am Freitagabend sehen möchte, kann ihn auch online abrufen. Die Streaming-Premiere erfolgte bereits am Donnerstag, 27. August 2026, um 10 Uhr in der ARD-Mediathek. Die reguläre TV-Premiere folgt einen Tag später im Ersten.

Aktuell nennt die ARD für das Video eine Verfügbarkeit bis zum 28. August 2027 um 20.14 Uhr. Neben der regulären Fassung ist auch eine Version mit Audiodeskription verfügbar.

Nach der Erstausstrahlung am Freitag wird „Liebe braucht Meer“ in der Nacht zum Samstag noch einmal im Ersten gezeigt. Die ARD-Programmübersicht führt die Wiederholung für den 29. August um 2.50 Uhr. Eine weitere Ausstrahlung ist für Donnerstag, 3. September, um 13.45 Uhr bei ONE vorgesehen.

Keine Staffel oder vorherige Folge

„Liebe braucht Meer“ ist keine Episode einer bestehenden Reihe und besitzt deshalb weder eine Staffelnummer noch eine Folgennummer. Auch eine Einschaltquote einer unmittelbar vorhergehenden Folge lässt sich nicht angeben.

Der Film steht als eigenständige Produktion im Freitagsprogramm der ARD Degeto. Für die heutige TV-Premiere liegen naturgemäß noch keine Einschaltquoten vor. Diese können erst nach der Ausstrahlung ausgewiesen werden.

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