
Ein brennender Lastwagen hat am Montagabend, 19. Oktober 2026, auf der Autobahn 4 im Landkreis Bautzen erhebliche Verkehrsbehinderungen ausgelöst. Zwischen den Anschlussstellen Ohorn und Pulsnitz musste die Fahrbahn in Richtung Dresden für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Zeitweise staute sich der Verkehr auf einer Länge von bis zu sieben Kilometern. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 100.000 Euro. Inzwischen ist die Autobahn wieder freigegeben.
Der Lkw-Brand auf der A4 ereignete sich kurz hinter der Anschlussstelle Ohorn. Zunächst geriet die Zugmaschine des Sattelzugs in Brand, anschließend griff das Feuer auf den vorderen Teil des Aufliegers über. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz. Als mögliche Ursache wird ein technischer Defekt vermutet. Die Bergung des beschädigten Fahrzeugs und die Reinigung der Fahrbahn dauerten bis in die späten Abendstunden.
Der Brand ereignete sich am Montag gegen 17.30 Uhr auf der A4 in Fahrtrichtung Dresden. Nach Angaben der Lausitzer Rundschau wurde die Feuerwehr bereits um 17.23 Uhr alarmiert. Der 31 Jahre alte Fahrer bemerkte den Brand und stellte seinen Lastwagen auf dem Standstreifen ab. Anschließend verließ er das Fahrzeug und brachte sich in Sicherheit. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Die Flammen hatten sich zunächst im Bereich der Sattelzugmaschine ausgebreitet. Von dort griff das Feuer auf den vorderen Teil des Aufliegers über. Die Zugmaschine brannte weitgehend aus, während auch der Auflieger beschädigt wurde. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der vordere Fahrzeugbereich bereits in Flammen.
Mehrere Feuerwehren rückten zur Brandstelle aus. Nach Angaben der Lausitzer Rundschau waren rund 25 Einsatzkräfte beteiligt. Für die Löscharbeiten wurde unter anderem Löschschaum eingesetzt. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich vollständig löschen. Damit war der Einsatz allerdings noch nicht beendet, denn das beschädigte Fahrzeug musste geborgen und die betroffene Fahrbahn gereinigt werden.
Zur Ladung des Sattelzugs liegen Angaben aus regionalen Veröffentlichungen vor. Die Lausitzer Rundschau berichtete, dass der Lastwagen Stückgut transportierte, darunter auf Paletten verladene Autoteile. Auch das Nachrichtenportal TAG24 bezeichnete die Ladung als Fahrzeugteile. Eine gesonderte amtliche Bestätigung der genauen Warenzusammensetzung wurde zunächst nicht bekannt.
Nach Angaben der Lausitzer Rundschau handelte es sich nicht um einen Gefahrguttransport. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nach Einschätzung der Einsatzkräfte nicht bestanden. Für die Löscharbeiten musste der Lastwagen zumindest teilweise entladen werden. Ob und in welchem Umfang die transportierten Waren durch das Feuer oder die Löscharbeiten beschädigt wurden, blieb zunächst offen.
Die Ladung befand sich im Auflieger, dessen vorderer Bereich ebenfalls vom Feuer erfasst wurde. Wie groß der Schaden an den transportierten Gütern ausfiel, wurde nicht gesondert beziffert. Auch zu möglichen Schäden an der Fahrbahn lagen zunächst keine detaillierten Angaben vor.
Der Brand hatte erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in Ostsachsen. Die A4 musste zwischen Ohorn und Pulsnitz in Richtung Dresden vollständig gesperrt werden. Betroffen war damit eine wichtige Autobahnverbindung zwischen der deutsch-polnischen Grenzregion bei Görlitz und der sächsischen Landeshauptstadt Dresden.
Während der Löscharbeiten konnten keine Fahrzeuge an der Brandstelle vorbeifahren. Der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern. Nach Angaben der Polizei, die der MDR am Montagabend veröffentlichte, erreichte der Rückstau zwischenzeitlich eine Länge von bis zu sieben Kilometern. Besonders betroffen waren Fahrzeuge, die aus Richtung Görlitz nach Dresden unterwegs waren.
Die Polizei empfahl Autofahrern, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren. Verkehrsteilnehmer sollten bereits die Anschlussstelle Burkau nutzen, um die Sperrung zu umgehen. Als letzte reguläre Ausfahrt vor der Brandstelle stand die Anschlussstelle Ohorn zur Verfügung. Dort wurde der Verkehr zeitweise von der Autobahn abgeleitet.
Auch nachdem die Feuerwehr das Feuer gelöscht hatte, blieb die Strecke zunächst geschlossen. Grund dafür waren die notwendigen Bergungsarbeiten am ausgebrannten Sattelzug und die anschließende Reinigung der Fahrbahn. Diese Arbeiten dauerten mehrere Stunden. Währenddessen konnte die Richtungsfahrbahn nach Dresden nicht wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.
Nach den bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von einem technischen Defekt als möglicher Ursache des Feuers aus. Die Flammen waren zunächst an der Zugmaschine entstanden und hatten anschließend auf den Auflieger übergegriffen. Welcher technische Fehler den Brand ausgelöst haben könnte, wurde zunächst nicht näher erläutert.
Eine abschließend gesicherte Brandursache wurde zunächst nicht bekannt. Hinweise auf die Beteiligung anderer Fahrzeuge ergaben sich aus den bisherigen Angaben nicht. Der Fahrer konnte seinen Lastwagen noch kontrolliert auf dem Standstreifen abstellen, bevor er das Fahrzeug verließ.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro. Die Summe bezieht sich auf die bisherigen Feststellungen nach dem Brand. Ob weitere Kosten durch die Bergung, die beschädigte Ladung oder mögliche Arbeiten an der Autobahn hinzukommen, blieb zunächst unklar.
Die Vollsperrung der A4 zwischen Ohorn und Pulsnitz konnte noch am Montagabend beendet werden. Nach Polizeiangaben wurde die Fahrbahn in Richtung Dresden kurz vor Mitternacht wieder freigegeben. Damit war die wichtige Verbindung nach mehreren Stunden wieder befahrbar.
Am Dienstagmorgen, 20. Oktober 2026, bestätigten auch aktuelle Veröffentlichungen von dpa und MDR, dass die Sperrung nach dem Lkw-Brand aufgehoben worden war. Eine erneute Sperrung dieses Abschnitts im Zusammenhang mit dem Feuer wurde zunächst nicht bekannt.
Unabhängig davon kam es am Dienstagmorgen an einer anderen Stelle der A4 zu neuen Verkehrsbehinderungen. Am Autobahndreieck Nossen verunglückte gegen 3 Uhr ein Sattelzug. Das Fahrzeug kippte um und blockierte Autobahnverbindungen zwischen der A4 und der A14. Der 28 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Die Polizei meldete dort weitere Sperrungen und längere Bergungsarbeiten. Ein Zusammenhang mit dem Lkw-Brand bei Ohorn bestand nicht.
Auf dem Abschnitt zwischen Ohorn und Pulsnitz ist die unmittelbare Behinderung durch den Brand dagegen beendet. Nach dem Feuer, den umfangreichen Löscharbeiten und der Bergung konnte die Autobahn noch vor Mitternacht wieder freigegeben werden. Der Fahrer des ausgebrannten Lastwagens blieb unverletzt. Zurück blieb ein Sachschaden von geschätzt 100.000 Euro.
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