Mario Barth deckt auf: Neue RTL-Folge nimmt teure Projekte ins Visier

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Mario Barth kehrt am Mittwoch, 14. Oktober 2026, mit einer neuen Ausgabe seiner RTL-Show „Mario Barth deckt auf!“ zurück. Ab 20:15 Uhr beschäftigen sich der Comedian und vier prominente Gäste mit öffentlichen Ausgaben, umstrittenen Bauprojekten und technischen Problemen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die geplante Sanierung von Schloss Bellevue, der Katastrophenschutz in Berlin und der Digitalfunk der Bundeswehr. Auch eine Hybridfähre und eine historische Brücke spielen eine Rolle.

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Mario Barth deckt auf heute bei RTL: Diese Gäste sind dabei

Die neue Folge von „Mario Barth deckt auf!“ läuft am Mittwoch von 20:15 bis 22:30 Uhr bei RTL. Für die 135 Minuten lange Ausgabe hat sich Moderator Mario Barth erneut prominente Unterstützung geholt. Mit dabei sind die Comedians Ilka Bessin, Ingo Appelt und Osan Yaran sowie Schauspieler und Comedian Martin Klempnow.

Die Sendung ist die insgesamt 81. Folge des Formats, das im Oktober 2013 erstmals bei RTL ausgestrahlt wurde. In der Staffelzählung der aktuellen Programmübersichten handelt es sich um die zweite Folge der 17. Staffel. RTL zeigt eine Erstausstrahlung und keine Wiederholung.

Das Konzept bleibt unverändert: Barth und seine Gäste befassen sich mit Projekten, bei denen öffentliche Gelder eingesetzt werden. Dabei werden Kosten, Verwaltungsentscheidungen und mögliche Fehlplanungen aus einer humoristischen Perspektive betrachtet. Die Show verbindet vorproduzierte Beiträge mit Kommentaren und Gesprächen im Studio.

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Schloss Bellevue: Sanierung für rund eine Milliarde Euro

Ein Schwerpunkt der heutigen Ausgabe ist die geplante Sanierung von Schloss Bellevue in Berlin. Das Gebäude ist der Amtssitz des Bundespräsidenten und gehört zu den bekanntesten staatlichen Repräsentationsbauten Deutschlands.

Ilka Bessin beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit den Kosten der geplanten Arbeiten. In der Sendungsankündigung wird eine Größenordnung von einer Milliarde Euro genannt. Diese Summe wird im Zusammenhang mit der Sanierung und den erforderlichen Ausweichquartieren thematisiert.

Die finanziellen Dimensionen solcher Vorhaben werfen grundsätzlich Fragen nach der Planung und dem Umgang mit öffentlichen Mitteln auf. Bei historischen Gebäuden können unter anderem bauliche Anforderungen, Sicherheitsmaßnahmen und die technische Modernisierung eine Rolle spielen. Aus der von RTL genannten Kostengröße allein ergibt sich jedoch noch kein Nachweis für unwirtschaftliche Ausgaben.

Die Sendung greift das Projekt vor allem unter dem Gesichtspunkt der öffentlichen Finanzierung auf. Ob und in welchem Umfang sich die Kosten im weiteren Verlauf tatsächlich verändern, lässt sich aus der Ankündigung nicht ableiten.

Katastrophenschutz in Berlin und Digitalfunk der Bundeswehr

Auch der Katastrophenschutz in Berlin gehört zu den angekündigten Themen. Mario Barth selbst widmet sich der Frage, wie die Hauptstadt auf außergewöhnliche Notlagen vorbereitet ist.

Dabei steht ein Bereich im Mittelpunkt, der für die öffentliche Sicherheit von erheblicher Bedeutung ist. Katastrophenschutz umfasst die Vorbereitung auf größere Schadensereignisse und die Koordination erforderlicher Maßnahmen. Welche einzelnen Einrichtungen oder Entscheidungen Barth in seinem Beitrag behandelt, geht aus der kurzen Themenankündigung nicht hervor.

Ein weiteres Thema übernimmt Osan Yaran. Der Comedian beschäftigt sich mit dem Digitalfunk der Bundeswehr. RTL kündigt den Beitrag als kritische Auseinandersetzung mit technischen Problemen an.

Digitale Kommunikationssysteme sind für die militärische Organisation und die Zusammenarbeit verschiedener Einheiten von Bedeutung. Der Beitrag soll sich mit Schwierigkeiten in diesem Bereich beschäftigen. Welche Beschaffungsentscheidungen, technischen Systeme oder finanziellen Auswirkungen konkret dargestellt werden, ist in der Programmankündigung nicht näher ausgeführt.

Damit behandelt die Show neben kommunalen und zivilen Projekten auch einen Bereich der Bundesverwaltung.

Verpackungssteuer und Hybridfähre im Mittelpunkt

Ingo Appelt widmet sich in der neuen Folge der Verpackungssteuer. Das Thema betrifft die kommunale Steuerpolitik und den Umgang mit Einwegverpackungen.

Solche Abgaben sollen unter anderem finanzielle Anreize schaffen, Verpackungsmüll zu reduzieren. Gleichzeitig können sie Auswirkungen auf gastronomische Betriebe und Verbraucher haben. In der RTL-Show wird die Verpackungssteuer als Beispiel für eine umstrittene öffentliche Maßnahme aufgegriffen.

Welche Kommune oder welche konkrete Regelung Appelt behandelt, wird in der vorliegenden Ankündigung nicht eindeutig benannt.

Martin Klempnow beschäftigt sich unterdessen mit der Hybridfähre „Welt ahoi!“. Nach der RTL-Themenbeschreibung geht es um ein Schiff, das nicht wie vorgesehen fährt.

Der Fall wird im Zusammenhang mit öffentlich finanzierten Verkehrsprojekten aufgegriffen. Weitere Angaben zu den Ursachen, dem technischen Zustand und möglichen finanziellen Folgen nennt die Ankündigung nicht. Eine Bewertung der Verantwortlichkeiten ist deshalb damit nicht verbunden.

Historische Brücke für 6,3 Millionen Euro saniert

Ein weiteres angekündigtes Beispiel betrifft eine historische Brücke. Im Zentrum steht eine Sanierung, deren Kosten RTL mit rund 6,3 Millionen Euro beziffert.

Das Projekt wird in der Show wegen der späteren Nutzungsmöglichkeiten thematisiert. TV Spielfilm ordnet den Beitrag der Weserbrücke in Höxter zu und verweist auf Einschränkungen durch die zulässige Fahrzeugtonnage.

Damit geht es um die Frage, welchen praktischen Nutzen eine kostspielige Sanierung nach Abschluss der Arbeiten bietet. Für die Beurteilung solcher Projekte spielen allerdings auch Denkmalschutz, Verkehrssicherheit und langfristige Erhaltungsmaßnahmen eine Rolle.

Die genannte Summe ist Bestandteil des angekündigten Falls. Ob die Ausgaben wirtschaftlich angemessen waren, lässt sich aus der Kostenangabe und den beschriebenen Nutzungseinschränkungen allein nicht feststellen.

RTL setzt die Comedyshow mit neuen Folgen fort

„Mario Barth deckt auf!“ gehört seit mehr als einem Jahrzehnt zum Unterhaltungsprogramm von RTL. Das Format setzt auf eine Mischung aus satirischer Kritik, öffentlich finanzierten Projekten und der Mitwirkung bekannter Persönlichkeiten.

Die Show arbeitet dabei regelmäßig mit dem Thema Steuergeldverschwendung. Zum Konzept gehört auch die Zusammenarbeit mit dem Bund der Steuerzahler. Dessen Präsident Reiner Holznagel ist aus früheren Ausgaben als Mitwirkender bekannt.

Die Mischung aus Unterhaltung und Kritik unterscheidet das Format von klassischen politischen Magazinen. Komplexe Vorgänge aus Verwaltung und öffentlicher Finanzierung werden in kurzen Beiträgen zugespitzt dargestellt. Nicht jede in der Sendung kritisierte Ausgabe ist damit automatisch eine nachgewiesene Verschwendung öffentlicher Mittel.

Zuletzt hatte RTL am 25. März 2026 eine neue reguläre Folge ausgestrahlt. Damals gehörten Özcan Cosar, Martin Klempnow, Laura Karasek und Christopher Posch zu den Gästen. Mit der heutigen Ausgabe setzt RTL die Reihe nun fort.

Mario Barth deckt auf im Fernsehen und bei RTL+

Die neue Folge beginnt am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 20:15 Uhr. Das reguläre Ende ist für 22:30 Uhr vorgesehen. Im Anschluss zeigt RTL das Informationsmagazin „stern TV“.

Die Show ist außerdem Teil des Angebots von RTL+. Der Streamingdienst führt „Mario Barth deckt auf!“ in seinem Katalog und stellt auch den RTL-Livestream bereit. Welche Folgen dauerhaft oder zeitlich begrenzt auf Abruf verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Angebot ab.

Für Mittwoch, 21. Oktober 2026, ist bereits eine weitere neue Ausgabe angekündigt. Dann sollen unter anderem Mike Krüger, Angela Finger-Erben, Detlef Steves und Roland Trettl mit Mario Barth auftreten.

Zunächst stehen am heutigen Abend jedoch die Sanierung von Schloss Bellevue, der Katastrophenschutz, die Bundeswehrkommunikation und mehrere Verkehrs- und Verwaltungsprojekte im Mittelpunkt der Sendung.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu