Menowin Fröhlich will nach DSDS-Sieg die Seiten wechseln

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Rund 100 Tage nach seinem Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ hat Menowin Fröhlich bereits ein neues Ziel formuliert. Der 38-Jährige kann sich vorstellen, künftig nicht mehr als Kandidat vor der Jury zu stehen, sondern selbst am Jurypult der RTL-Castingshow Platz zu nehmen. Im Gespräch mit RTL erklärte der Sänger, dass er eines Tages selbst nach einem neuen Superstar suchen wolle. Für die bereits angekündigte DSDS-Staffel 2027 ist allerdings eine andere Besetzung vorgesehen.

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Menowin Fröhlich bringt sich für die DSDS-Jury ins Spiel

Die Menowin Fröhlich DSDS Jury ist bislang ein persönlicher Zukunftswunsch des Sängers und keine angekündigte Personalentscheidung von RTL. Fröhlich sagte dem Sender, er könne sich vorstellen, irgendwann in einem Jury-Pool zu sitzen. Sein Ziel sei es, selbst einen neuen Superstar zu finden. Als Argument führt er seine musikalische Erfahrung und sein Verständnis für Musik an.

Damit würde sich für Fröhlich ein Kreis schließen. Der Sänger kennt DSDS aus verschiedenen Perspektiven und nahm insgesamt dreimal an der Castingshow teil. Bereits 2010 erreichte er das Finale, unterlag damals aber Mehrzad Marashi. 2026 kehrte er in die Sendung zurück und gewann schließlich die 22. Staffel. Im Finale am 9. Mai erhielt er nach offiziellen Angaben 56,52 Prozent der Zuschauerstimmen. Constance Dizendorf kam mit 30,30 Prozent auf Rang zwei.

Für die DSDS-Staffel 2027 steht die Jury bereits fest

Ein kurzfristiger Wechsel an das Jurypult ist derzeit nicht angekündigt. RTL beziehungsweise die Produktionsgesellschaft UFA haben bereits bestätigt, dass DSDS auch 2027 fortgesetzt wird. Die Jury soll erneut aus Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück bestehen. Damit bleibt die Besetzung aus der Staffel 2026 zunächst vollständig erhalten.

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Fröhlichs Äußerungen sind daher vor allem als Bewerbung für die weitere Zukunft der Castingshow zu verstehen. Einen konkreten Zeitraum für einen möglichen Jury-Einsatz nannte er nicht. Auch RTL kündigte im Zusammenhang mit seinen Aussagen keine Veränderung der Besetzung an. Dass frühere DSDS-Kandidaten oder Gewinner später andere Funktionen in der Sendung übernehmen, wäre grundsätzlich nichts völlig Neues. Fröhlich selbst formuliert bislang jedoch lediglich seinen eigenen Wunsch.

Nach dem Sieg blieb der große Charterfolg zunächst aus

Musikalisch verliefen die ersten Monate nach Fröhlichs DSDS-Erfolg gemischt. Mit dem Sieg erhielt er eine Prämie von 100.000 Euro und veröffentlichte den Gewinner-Titel „Mercy On Me“ bei Embassy of Music. Der Song gehörte bereits zum Finale der Staffel und wurde anschließend als offizieller Siegersong vermarktet.

Den Sprung in die deutschen Top 100 der Single-Charts schaffte „Mercy On Me“ allerdings nicht. Schon kurz nach dem Finale war damit erkennbar, dass der deutliche Erfolg im Zuschauervoting nicht automatisch in einen vergleichbaren Erfolg auf dem Musikmarkt überging. Fröhlich hatte sich nach seinem Sieg dennoch langfristige musikalische Ziele gesetzt und arbeitete an weiterem Material.

Für seine künftige Musik beschreibt er inzwischen eine deutlich andere Richtung. Gegenüber RTL sprach Fröhlich von einer Verbindung aus deutschem Schlager, Soul und Gospel. Klassischen Ballermann-Schlager will er nach eigener Darstellung ebenso vermeiden wie eine direkte Orientierung am modernen Popschlager. Besonders wichtig seien ihm außerdem Performance, Bühnenoutfits und ein wiedererkennbarer Sound.

Dieter Bohlen spielte bei Fröhlichs DSDS-Rückkehr eine zentrale Rolle

Eng verbunden bleibt Fröhlichs neuer Anlauf mit Dieter Bohlen. Bei seiner Rückkehr zu DSDS 2026 war Fröhlich ursprünglich als Begleiter seiner Tochter beim Casting erschienen. Bohlen forderte ihn während der Sendung zum Vorsingen auf. Daraus entwickelte sich Fröhlichs dritte Teilnahme an der Castingshow und schließlich sein Sieg im Finale. Fröhlich erklärte später gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, seine erneute Teilnahme sei zuvor nicht abgesprochen gewesen.

Auch musikalisch erhielt Fröhlich während der Staffel viel Unterstützung von Bohlen. Der langjährige DSDS-Juror lobte mehrere seiner Auftritte deutlich. Nach dem Finale äußerte Bohlen zugleich den Wunsch, Fröhlich möge auch nach dem Ende der Sendung persönlich stabil bleiben. Eine Produktion seiner neuen Musik durch Bohlen wurde dagegen nicht angekündigt.

Fröhlich setzt nach DSDS auf einen langfristigen Neustart

Fröhlich selbst verbindet seinen Sieg inzwischen mit dem Anspruch, sich dauerhaft als Musiker zu etablieren. Seine Pläne reichen dabei über einzelne Veröffentlichungen hinaus. Neben einer eigenen musikalischen Richtung sieht er offenbar auch das Fernsehen weiterhin als Teil seiner beruflichen Zukunft. Der Wunsch nach einem Juryplatz macht deutlich, dass er seine Verbindung zu DSDS nicht mit dem Gewinn der Staffel 2026 als beendet betrachtet.

Im Privaten hat sich sein Leben nach eigenen Angaben ebenfalls verändert. Fröhlich ist inzwischen zum neunten Mal Vater geworden und lebt mit seiner Partnerin Ronja. Im aktuellen RTL-Interview spricht er über seine Familie als wichtigen Bestandteil seines Lebens nach dem DSDS-Sieg. Weitere private Details sind für seine aktuellen beruflichen Pläne nicht entscheidend.

Fest steht damit zunächst nur Fröhlichs eigener Plan: Er möchte irgendwann vom Kandidaten zum Juror werden und selbst Talente auswählen. Ob RTL ihm diese Möglichkeit tatsächlich geben wird, ist nicht bestätigt. Für 2027 sind Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück gesetzt. Fröhlich muss sich deshalb zunächst auf das konzentrieren, was bereits konkret ist: seine neue Musik und den Versuch, den Fernseh-Erfolg von DSDS auch langfristig in eine eigene Karriere zu übertragen.

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