Berlin und Magdeburg erleben einen milden Montag mit bis zu 23 Grad

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Der Montag bringt Berlin und Magdeburg einen ungewöhnlich milden Start in die neue Woche. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bestimmen eine ausgedehnte Hochdruckzone und sehr milde Luftmassen das Wetter. In Magdeburg werden am 5. Oktober bis zu 23 Grad erwartet, in Berlin bis zu 22 Grad. Nach einem stellenweise nebligen Morgen soll es in beiden Städten heiter und trocken werden. Auch Leipzig erreicht nach der aktuellen DWD-Prognose 22 Grad, Dresden 21 und Erfurt 20 Grad.

Die Wetterlage ist damit für Anfang Oktober ausgesprochen mild, ohne dass sich aus den aktuellen DWD-Angaben eine konkrete Abweichung vom langjährigen Klimamittel in Grad ableiten lässt. Für Wetter Berlin Magdeburg ist am Montag vor allem der Kontrast zwischen dem teilweise nebligen Morgen und dem anschließend freundlichen, warmen Herbsttag prägend.

Magdeburg erreicht 23 Grad, Berlin kommt auf 22 Grad

In der aktuellen Stationsvorhersage des DWD liegt Magdeburg am Montag an der Spitze der betrachteten Städte. Für den Nachmittag werden dort 23 Grad und heiteres Wetter angegeben. Berlin erreicht 22 Grad, ebenfalls bei heiterem Himmel. Für Leipzig nennt der DWD 22 Grad, für Dresden 21 Grad und für Erfurt 20 Grad. Auch Cottbus kommt auf 22 Grad, Gera auf 21 Grad.

Ähnlich mild fällt der Montag in weiteren Städten aus. Frankfurt erreicht nach der aktuellen DWD-Prognose 22 Grad, Köln ebenfalls 22 Grad. Saarbrücken und Nürnberg werden mit jeweils bis zu 22 Grad geführt. Stuttgart kommt auf 21 Grad und München auf 20 Grad. Dabei überwiegt an vielen dieser Stationen heiteres Wetter.

Die Nacht zuvor fällt deutlich kühler aus. Für Montagfrüh gibt der DWD für Berlin 6 Grad und für Magdeburg 7 Grad an. Leipzig und Dresden liegen jeweils bei 8 Grad, Erfurt bei 6 Grad. Die Temperaturspanne zwischen dem frühen Morgen und dem Nachmittag ist damit insbesondere in Berlin und Magdeburg beträchtlich.

Dichter Nebel kann den Montagmorgen prägen

Vor dem freundlichen Nachmittag kann sich jedoch regional dichter Nebel bilden. Der DWD-Warnlagebericht für Berlin und Brandenburg vom Sonntag, 4. Oktober, 10.30 Uhr, nennt für die Nächte zum Montag und Dienstag bis zum frühen Vormittag teils dichten Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern. Dieselbe Einschätzung enthält der Warnlagebericht für Sachsen-Anhalt.

Der deutschlandweite DWD-Warnlagebericht wurde am Sonntagnachmittag noch einmal aktualisiert. Stand 16.55 Uhr hieß es weiterhin, dass sich in der Nacht zum Montag gebietsweise Nebel bilden könne, teilweise mit Sichtweiten unter 150 Metern. Gleichzeitig bestimmt laut DWD eine Hochdruckzone mit sehr milden Luftmassen die Wetterlage.

Eine Besonderheit zeigt die Stationsprognose: Berlin und Magdeburg selbst werden am Montagfrüh mit „heiter“ geführt. In Neuruppin prognostiziert der DWD dagegen ausdrücklich Nebel. Der regionale Warnlagebericht macht deshalb keine Aussage, dass jede Stadt oder jeder Landkreis betroffen sein wird. Die Nebelfelder können räumlich begrenzt auftreten.

Keine konkrete Unwetterwarnung für Berlin oder Magdeburg

Für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt enthielten die am Sonntag um 10.30 Uhr veröffentlichten regionalen DWD-Warnlageberichte für Montag keine konkret benannte Unwetterwarnung oder extreme Unwetterwarnung. Auch eine markante Wetterwarnung für Berlin oder Magdeburg wurde dort nicht ausgewiesen. Stattdessen kündigte der DWD das mögliche Auftreten von dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern an.

Der deutschlandweite Warnlagebericht hatte am Sonntag um 11.48 Uhr zunächst ausdrücklich festgehalten, dass keine Warnungen erforderlich seien. Gleichzeitig wurde auf den möglichen Nebel in der Nacht zum Montag hingewiesen. Eine konkrete kreisbezogene Wetterwarnung wegen Nebels kann vom DWD kurzfristiger ausgegeben werden, sobald Ort und Eintrittswahrscheinlichkeit ausreichend genau feststehen.

Damit gilt für Berlin und Magdeburg zunächst die regionale Gefahreneinschätzung des DWD. Eine amtliche Wetterwarnung ist von einem Warnlagebericht zu unterscheiden: Der Warnlagebericht beschreibt erwartete Gefahren für ein größeres Gebiet, während konkrete Warnungen zeitlich und räumlich genauer gefasst werden.

Sichtweiten unter 150 Metern können den Berufsverkehr treffen

Für den morgendlichen Berufsverkehr ist vor allem die mögliche eingeschränkte Sicht relevant. Der DWD rechnet in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt bis zum frühen Vormittag mit lokal dichtem Nebel. Sichtweiten von weniger als 150 Metern sind dabei möglich. Wo die Nebelfelder auftreten, können die Sichtbedingungen damit deutlich schlechter sein als wenige Stunden später.

Für Veranstaltungen im Freien verbessert sich die Wetterlage nach der Nebelauflösung deutlich. Die Stationsprognosen für Berlin und Magdeburg weisen für den Nachmittag heiteres Wetter und keine markanten Böen aus. Auch für Leipzig, Dresden und Erfurt wird heiteres Wetter erwartet.

Für Land- und Forstwirtschaft ergibt sich aus den DWD-Prognosen ebenfalls vor allem ein Unterschied zwischen Morgen und Tagesverlauf. In der Früh können lokale Nebelfelder die Sicht einschränken. Danach werden für die betrachteten Städte überwiegend trockene und ruhige Verhältnisse erwartet. Eine gesonderte markante Windlage weist der DWD für Berlin und Magdeburg am Montag nicht aus.

Sehr milde Luft bleibt zunächst erhalten

Der DWD beschreibt die derzeit bestimmenden Luftmassen ausdrücklich als sehr mild. Eine konkrete Abweichung von einem langjährigen Temperaturmittel wird in der aktuellen Warnlage allerdings nicht genannt. Deshalb lässt sich die Besonderheit des Montags verlässlich über die Prognosewerte von bis zu 23 Grad und die qualitative Einstufung des DWD beschreiben, nicht über einen unbelegten Temperaturvergleich.

Auch am Dienstag bleibt die Wetterlage zunächst ruhig. In der DWD-Wochenvorhersage sind für den 6. Oktober keine markanten Wettererscheinungen angekündigt. Regional kann sich am Morgen erneut Nebel bilden.

Am Mittwoch zeichnet sich allmählich eine Änderung ab. Der DWD hält am Abend und in der Nacht zum Donnerstag einzelne Gewitter für möglich. Deutlicher wird der Wetterwechsel am Donnerstag. Dann sind an den Küsten sowie in höheren Lagen stürmische Böen oder Sturmböen aus West bis Nordwest wahrscheinlich. Zudem kann es regional länger anhaltend regnen. Insgesamt beschreibt der DWD die weitere Entwicklung als unbeständiger und nicht mehr so warm.

Für Berlin und Magdeburg steht zunächst jedoch ein sehr milder Montag bevor. Der wichtigste Unsicherheitsfaktor für die ersten Stunden des Tages bleibt der Nebel. Sobald sich dieser auflöst, sprechen die DWD-Prognosen für beide Städte für einen heiteren Herbsttag mit Temperaturen deutlich über 20 Grad.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu