
Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Altensteig im Landkreis Calw ist ein 33 Jahre alter Motorradfahrer am Samstagabend, 31. Oktober 2026, schwer verletzt worden. Er stieß auf der Kreisstraße 4338 frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes-Vito zusammen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur Behandlung in eine Klinik. Auch ein zwölfjähriger Mitfahrer des Autos erlitt Verletzungen. Die Polizei untersucht den Zusammenstoß und geht dem Verdacht nach, dass Alkohol bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben könnte.
Der Unfall ereignete sich gegen 18.20 Uhr auf der Verbindung zwischen Altensteig und dem Ortsteil Walddorf. Ein 45 Jahre alter Mann war mit einem Mercedes-Vito in Richtung Walddorf unterwegs. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort näherte sich ein 33-jähriger Motorradfahrer auf einer Suzuki.
Der Motorradfahrer konnte nach Darstellung des Polizeipräsidiums Pforzheim nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Zu welchem Zeitpunkt der Mercedes die eigene Fahrspur verließ und wie genau sich die Sekunden vor dem Zusammenprall abspielten, wurde zunächst nicht näher erläutert. Die Ermittlungen sollen den Ablauf des Unfalls präzisieren.
Der Unfallort liegt im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Bei der betroffenen Straße handelt es sich um die Kreisstraße 4338. Sie verbindet Altensteig mit dem Ortsteil Walddorf. Auf diesem Abschnitt kam es nach dem Zusammenstoß zu einer längeren Sperrung.
Der 33-Jährige erlitt bei dem Aufprall nach Angaben der Polizei schwerste Verletzungen. Die Einsatzkräfte gingen zunächst allerdings davon aus, dass diese vermutlich nicht lebensgefährlich seien. Eine abschließende medizinische Bewertung oder Angaben zu einzelnen Verletzungen wurden nicht veröffentlicht. Ebenso war zunächst nicht bekannt, wie lange der Mann im Krankenhaus behandelt werden muss.
Für seinen Transport in die Klinik wurde ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Der 45 Jahre alte Fahrer des Mercedes blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt. Ein zwölfjähriger Junge, der sich als Beifahrer in dem Wagen befand, wurde dagegen leicht verletzt. Weitere verletzte Personen wurden in der Mitteilung des Polizeipräsidiums nicht genannt.
Damit waren nach dem zunächst gemeldeten Stand zwei Menschen verletzt: der Motorradfahrer schwer und der minderjährige Insasse des Autos leicht. Über eine mögliche stationäre Behandlung des Jungen wurden keine näheren Angaben gemacht.
Bei der Suche nach der Ursache richtet sich die Aufmerksamkeit der Ermittler auch auf den Autofahrer. Die Polizei vermutet, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand, als sein Fahrzeug in den Gegenverkehr geriet. Dem 45-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Ob und in welcher Höhe sich Alkohol im Blut nachweisen ließ, ging aus der am Sonntagmorgen veröffentlichten Meldung nicht hervor.
Die Entnahme der Blutprobe dient der Klärung des Verdachts und ersetzt kein abschließendes Untersuchungsergebnis. Auch die Frage, welchen Einfluss eine mögliche Alkoholisierung tatsächlich auf den Unfallverlauf hatte, ist damit noch nicht endgültig beantwortet. Eine strafrechtliche Verantwortlichkeit des Autofahrers ist nicht festgestellt. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Zur weiteren Aufklärung wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums ein Sachverständiger hinzugezogen. Welche Feststellungen dieser bereits treffen konnte, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die Untersuchung soll insbesondere dazu beitragen, den konkreten Ablauf des Zusammenstoßes zu rekonstruieren.
Nach dem Unfall blieb die K 4338 für die polizeiliche Aufnahme des Geschehens sowie für Bergungs- und Reinigungsarbeiten gesperrt. Die Sperrung endete den Angaben zufolge erst gegen 1.50 Uhr in der Nacht zum Sonntag, 1. November. Damit war die Verbindung zwischen Altensteig und Walddorf bis weit nach Mitternacht nicht passierbar.
Die Polizei bezifferte den Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen vorläufig auf rund 10.000 Euro. Eine Aufschlüsselung nach Motorrad und Mercedes wurde nicht veröffentlicht. Auch dazu, ob beide Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten, lagen zunächst keine näheren Angaben vor.
Im Mittelpunkt der weiteren Untersuchungen steht die Frage, weshalb der Mercedes auf die Gegenfahrbahn geriet. Die Polizei hat dafür neben der Unfallaufnahme auch eine sachverständige Untersuchung veranlasst. Welche Erkenntnisse sich daraus ergeben und ob weitere Ermittlungsmaßnahmen erforderlich werden, war am Sonntagmorgen noch offen.
Ebenfalls nicht abschließend geklärt war die Bedeutung des vermuteten Alkoholeinflusses. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Eine genaue Rekonstruktion des Unfallgeschehens und eine abschließende Bewertung der Ursache lagen damit noch nicht vor.
Für den schwer verletzten Motorradfahrer blieb zunächst auch die weitere gesundheitliche Entwicklung offen. Die Polizei hatte seine Verletzungen als schwerst, aber vermutlich nicht lebensgefährlich eingeordnet. Eine neuere Einschätzung seines Zustands wurde zunächst nicht mitgeteilt.
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