Zwei Tote nach Zusammenstoß auf der Schwarzwaldhochstraße

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B500 bei Bühl in Baden-Württemberg sind am Sonntagnachmittag zwei Motorradfahrer ums Leben gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Offenburg starben eine 18 Jahre alte Motorradfahrerin und ein 41 Jahre alter Motorradfahrer noch an der Unfallstelle. Beide waren mit ihren Maschinen auf der Schwarzwaldhochstraße unterwegs. Die Bundesstraße musste im Bereich Sand für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

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Der Unfall ereignete sich kurz nach 15 Uhr. Nach dem vorläufigen Stand der Ermittlungen war die 18-Jährige mit einer Kawasaki vom Mummelsee kommend in Richtung Baden-Baden unterwegs. Im Bereich Sand wollte sie nach Einschätzung der Polizei mutmaßlich von der B500 nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einer entgegenkommenden Ducati, die von dem 41-Jährigen gefahren wurde.

Polizei untersucht genauen Ablauf des Unfalls

Wie genau es zur Kollision kam, war am Sonntagabend noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei formulierte ausdrücklich vorsichtig, dass die 18-Jährige den entgegenkommenden Motorradfahrer aus bislang ungeklärten Gründen übersehen haben soll. Damit handelt es sich um den bisherigen Ermittlungsstand und nicht um eine abschließend geklärte Unfallursache.

Beide Motorräder stießen zusammen. Die zwei Fahrer erlitten dabei so schwere Verletzungen, dass Einsatzkräfte noch an der Unfallstelle mit Wiederbelebungsmaßnahmen begannen. Diese blieben ohne Erfolg. Sowohl die 18-Jährige als auch der 41-Jährige starben noch am Unfallort. Weitere verletzte Personen wurden in der ersten Mitteilung der Polizei nicht genannt.

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Damit waren nach dem zunächst veröffentlichten Stand zwei Fahrzeuge unmittelbar an dem Unfall beteiligt. Hinweise auf ein zusätzlich beteiligtes Auto oder ein weiteres Motorrad lagen am Sonntagabend nicht vor.

Zwei Rettungshubschrauber an der B500 im Einsatz

Der Rettungseinsatz auf der Schwarzwaldhochstraße war umfangreich. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Offenburg wurden drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Unfallstelle geschickt. Zusätzlich kamen zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz. Auch die Feuerwehr war vor Ort.

Weitere Angaben dazu, welche Feuerwehreinheiten beteiligt waren oder aus welchen Standorten die beiden Rettungshubschrauber kamen, enthielt die erste offizielle Mitteilung nicht. Auch Angaben zur Zahl der insgesamt eingesetzten Rettungskräfte wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Die Identität der beiden Getöteten wurde über das Alter und das Geschlecht hinaus nicht öffentlich mitgeteilt. Angaben zu ihren Wohnorten oder ihrer Herkunft lagen in der Polizeimeldung ebenfalls nicht vor. Entsprechende Details sind deshalb zunächst nicht bestätigt.

B500 im Bereich Sand mehrere Stunden voll gesperrt

Für Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme sperrten die Einsatzkräfte die B500 im Bereich Sand vollständig. Die Sperrung dauerte nach Polizeiangaben mehrere Stunden. Eine Verkehrsmeldung führte während des Einsatzes zudem eine Sperrung auf der B500 zwischen dem Abzweig Sickerwald und Sand in Richtung Baden-Baden.

Eine genaue Uhrzeit für die vollständige Freigabe der Schwarzwaldhochstraße nannte das Polizeipräsidium in seiner am Sonntagabend veröffentlichten Mitteilung zunächst nicht. Auch konkrete Angaben zur Länge eines möglichen Rückstaus oder zu eingerichteten Umleitungsstrecken lagen darin nicht vor.

Die B500 gehört in diesem Abschnitt zur Schwarzwaldhochstraße und verbindet unter anderem den Raum Baden-Baden mit den Höhenlagen des Nordschwarzwalds. Der Unfall ereignete sich im Bereich Sand südlich von Baden-Baden und nördlich des Mummelsees.

Verkehrsdienst Baden-Baden übernimmt Ermittlungen

Mit der weiteren Untersuchung des Unfallhergangs ist der Verkehrsdienst Baden-Baden befasst. Welche zusätzlichen Maßnahmen zur Rekonstruktion des Zusammenstoßes angeordnet wurden, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Insbesondere wurde in der ersten Veröffentlichung kein Sachverständiger beziehungsweise Gutachter genannt.

Unklar blieb damit zunächst, welche Faktoren für die Kollision ausschlaggebend waren. Die Polizei machte keine weitergehenden Angaben zu Geschwindigkeit, Sichtverhältnissen oder anderen möglichen Einflüssen. Auch zur Frage, ob Zeugen den Zusammenstoß unmittelbar beobachtet hatten, enthielt die Mitteilung keine Angaben.

Der Sachschaden an den beiden Motorrädern wurde nach einer ersten Schätzung auf insgesamt rund 20.000 Euro beziffert. Die Ermittlungen des Verkehrsdienstes Baden-Baden zum genauen Ablauf des Unfalls dauerten am Sonntagabend an.

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