29-jähriger Motorradfahrer stirbt bei schwerem Unfall nahe Weißenhorn

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein 29 Jahre alter Motorradfahrer ist am Montagabend, 12. Oktober 2026, bei einem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Neu-Ulm ums Leben gekommen. Der Mann kollidierte auf einer Straße zwischen Weißenhorn und Roggenburg mit einem entgegenkommenden Auto. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Zusammenstoß während eines Überholvorgangs. Drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Die betroffene Staatsstraße musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

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Motorradunfall bei Weißenhorn auf der Staatsstraße 2019

Der tödliche Unfall ereignete sich auf der Staatsstraße 2019 zwischen Weißenhorn und dem zur Gemeinde Roggenburg gehörenden Ortsteil Biberach. Nach bisherigen Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West hatte der Motorradfahrer mehrere vorausfahrende Fahrzeuge überholt und war zwischenzeitlich wieder auf seine Fahrspur zurückgekehrt.

Als der 29-Jährige anschließend einen Lastwagen überholen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit einem Auto, das ihm entgegenfuhr. Durch die Kollision wurde auch mindestens ein weiteres Fahrzeug in den Unfall verwickelt.

Der Motorradfahrer erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Weitere Angaben zu seiner Identität wurden nicht veröffentlicht. Auch zu seinem Wohnort lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.

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Nach bisherigen Erkenntnissen stand das Überholmanöver in unmittelbarem Zusammenhang mit der Kollision. Ob weitere Umstände zum Unfall beitrugen, war zunächst unklar. Eine abschließende Feststellung zur Unfallursache lag zunächst nicht vor.

Drei weitere Menschen bei dem Zusammenstoß leicht verletzt

Neben dem tödlich verunglückten Motorradfahrer wurden nach Angaben des Polizeipräsidiums drei Menschen in den beteiligten Autos leicht verletzt. Über ihr Alter und die genaue Art der Verletzungen lagen zunächst keine näheren Angaben vor.

Der entgegenkommende Wagen kollidierte nach dem ersten Zusammenstoß mit mindestens einem weiteren Auto. Wie viele Fahrzeuge insgesamt beschädigt wurden, ließ sich zunächst nicht eindeutig feststellen. Gesichert ist, dass außer dem Motorrad mehrere Autos von dem Unfall betroffen waren.

Der Vorfall ereignete sich auf einer Straßenverbindung im bayerischen Landkreis Neu-Ulm, südöstlich der Stadt Ulm. Die Staatsstraße verbindet mehrere Ortschaften in der Region und wird sowohl vom örtlichen Verkehr als auch von Fahrzeugen auf längeren Strecken genutzt.

Staatsstraße nach dem Unfall mehrere Stunden gesperrt

Der Notruf ging nach Angaben der Polizei kurz nach 17 Uhr ein. Anschließend rückten Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zur Unfallstelle aus. Auch die Feuerwehr Weißenhorn beteiligte sich an den Arbeiten vor Ort.

Die Staatsstraße 2019 wurde im betroffenen Abschnitt vollständig für den Verkehr gesperrt. Während der Unfallaufnahme konnten Fahrzeuge die Strecke nicht passieren. Neben der Versorgung der Verletzten mussten die Einsatzkräfte die Unfallstelle sichern und die Folgen der Kollision beseitigen.

Die Arbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Gegen 21.20 Uhr wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Damit blieb die Verbindung über mehrere Stunden gesperrt.

Den entstandenen Sachschaden schätzte die Polizei auf rund 36.000 Euro. Die Höhe des Schadens verdeutlicht, dass neben den schweren persönlichen Folgen auch erhebliche Beschädigungen an den beteiligten Fahrzeugen entstanden.

Genaue Umstände des tödlichen Unfalls noch nicht abschließend geklärt

Im Mittelpunkt der bisherigen Feststellungen steht der Überholvorgang des Motorradfahrers. Nach der polizeilichen Schilderung gelangte der 29-Jährige dabei auf die Fahrspur des Gegenverkehrs, wo es zur folgenschweren Kollision kam.

Welche Geschwindigkeit die beteiligten Fahrzeuge unmittelbar vor dem Zusammenstoß hatten, blieb zunächst offen. Auch dazu, ob die Sichtverhältnisse oder weitere Faktoren eine Rolle spielten, gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Das gilt ebenfalls für die genaue Abfolge der weiteren Zusammenstöße nach der ersten Kollision. Die Beteiligung mehrerer Autos steht fest, die endgültige Zahl der Fahrzeuge und die Einzelheiten ihrer Bewegungen waren zunächst nicht zweifelsfrei geklärt.

Eine abschließende Bewertung möglicher Verkehrsverstöße oder der Verantwortung einzelner Beteiligter war damit zunächst nicht möglich.

Motorradunfälle bleiben ein Schwerpunkt der Verkehrssicherheit

Der tödliche Unfall bei Weißenhorn ereignete sich in einer Region, in der die Polizei regelmäßig Maßnahmen zur Sicherheit von Motorradfahrern durchführt. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hatte bereits im Frühjahr 2026 auf die besondere Gefährdung von Menschen auf motorisierten Zweirädern hingewiesen.

Nach der offiziellen Unfallstatistik des Präsidiums wurden im Jahr 2025 insgesamt 536 Verkehrsunfälle mit Motorradbeteiligung registriert. Das waren 14 mehr als im Vorjahr. Dabei wurden 457 Motorradfahrer verletzt, neun weitere kamen ums Leben. Die Zahlen beziehen sich auf den Zuständigkeitsbereich des gesamten Polizeipräsidiums und nicht allein auf den Landkreis Neu-Ulm.

Als häufige Ursachen schwerer Motorradunfälle nennt die Polizei unter anderem Fehler beim Überholen, nicht angepasste Geschwindigkeit und das Schneiden von Kurven. Zugleich weist sie darauf hin, dass Motorradfahrer bei Zusammenstößen einem besonders hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt sind.

Die Polizei setzt deshalb neben Verkehrskontrollen auf vorbeugende Maßnahmen. Dazu gehören Hinweise zu angemessener Geschwindigkeit, ausreichendem Sicherheitsabstand und einer vorausschauenden Fahrweise. Diese Empfehlungen richten sich ausdrücklich nicht nur an Motorradfahrer, sondern an sämtliche Verkehrsteilnehmer.

Der Unfall bei Weißenhorn endete für den 29-Jährigen tödlich. Für drei weitere Menschen hatte die Kollision nach bisherigem Kenntnisstand leichte Verletzungen zur Folge. Die genauen Hintergründe des Zusammenstoßes blieben zunächst Gegenstand der weiteren Klärung.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu