Musiala muss vor Bayern-Duell mit Arsenal weiter pausieren

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Der FC Bayern München muss vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal weiterhin auf Jamal Musiala verzichten. Der 23 Jahre alte Nationalspieler arbeitet nach seinem Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel an seiner Rückkehr, hat das reguläre Mannschaftstraining aber noch nicht wieder aufgenommen. Nach Informationen von Sky Sport vom Montag, 19. Oktober 2026, wird Musiala sowohl das Heimspiel gegen Arsenal als auch die anschließende Bundesliga-Partie beim SC Freiburg verpassen. Sportvorstand Max Eberl hatte zuvor eine Rückkehr noch im Oktober in Aussicht gestellt. Einen verbindlichen Termin für das Comeback gibt es allerdings nicht.

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Musiala trainiert nach Muskelfaserriss weiterhin individuell

Jamal Musiala hatte sich am 24. September beim Aufwärmen vor dem Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft in den Niederlanden verletzt. Der Offensivspieler war für die Startelf vorgesehen, konnte beim 1:1 in Amsterdam jedoch nicht eingesetzt werden. Einen Tag später gab der FC Bayern unter Berufung auf den Deutschen Fußball-Bund die Diagnose bekannt: Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel. Der Nationalspieler reiste daraufhin vorzeitig aus dem DFB-Quartier ab, um seine Rehabilitation in München aufzunehmen.

Anfang Oktober dokumentierte der Verein erste Fortschritte. Am 8. Oktober absolvierte Musiala auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße eine individuelle Einheit mit Fitnesscoach Simon Martinello. Dazu gehörten Laufübungen, Richtungswechsel und Übungen mit dem Ball. Vier Tage später berichtete der FC Bayern über eine weitere Trainingseinheit, bei der vor allem Lauf- und Ballübungen im Mittelpunkt standen. An einem vollständigen Mannschaftstraining nahm Musiala zu diesem Zeitpunkt noch nicht teil.

Auch am Montag, 19. Oktober, setzte sich dieser Verlauf nach Informationen von Sky Sport fort. Während sich die Mannschaft auf die nächste Champions-League-Partie vorbereitet, arbeitete Musiala weiterhin individuell an seiner Fitness. Ein Einstieg in das gemeinsame Training wurde zunächst nicht gemeldet. Bereits vor dem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig am 17. Oktober hatte Bayern-Trainer Vincent Kompany auf seinen Offensivspieler verzichten müssen. Der Verein führte das Aufbautraining nach dem Muskelfaserriss als Grund für den Ausfall an.

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Eberl erwartet Musialas Rückkehr noch im Oktober

Sportvorstand Max Eberl äußerte sich nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag, 17. Oktober, zum Gesundheitszustand des Nationalspielers. Mit Blick auf das anstehende Champions-League-Duell erklärte er: „Ich glaube, gegen Arsenal wird es nicht reichen.“ Gleichzeitig stellte Eberl eine baldige Rückkehr in Aussicht. Musiala werde schrittweise wieder an die Belastung herangeführt, sagte der Sportvorstand. Er rechne damit, dass der Spieler noch im Oktober zurückkehre.

Die Einschätzung des Bayern-Verantwortlichen schließt ein Comeback in den letzten Oktobertagen grundsätzlich ein. Eine genaue Begegnung nannte Eberl allerdings nicht. Auch die Frage, wann Musiala wieder vollständig mit seinen Mannschaftskollegen trainieren kann, blieb offen. Ein konkreter Einsatz gegen Freiburg wurde von den Münchnern zunächst nicht offiziell ausgeschlossen. Sky Sport berichtete am Montag jedoch ausdrücklich, dass auch die Begegnung im Breisgau für den Nationalspieler zu früh kommen werde. Das Portal 90min griff diese Informationen ebenfalls auf.

Damit rücken zwei weitere Begegnungen in den Mittelpunkt. Am 28. Oktober empfängt Bayern München den 1. FC Magdeburg in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Drei Tage später steht das Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund an. Beide Termine gelten nach Einschätzung von Sky als mögliche Gelegenheiten für erste Einsatzminuten. Ob Musiala tatsächlich für eines der Spiele berücksichtigt werden kann, hängt von seinem weiteren Trainingsverlauf ab. Eine verbindliche Zusage für einen Einsatz gegen Magdeburg oder Dortmund liegt nicht vor.

Bayern muss gegen Arsenal auch auf Olise verzichten

Besonders beim Champions-League-Spiel gegen Arsenal ist Musialas Ausfall für den deutschen Rekordmeister von Bedeutung. Trainer Vincent Kompany muss dort zusätzlich ohne Michael Olise planen. Der französische Offensivspieler hatte beim 3:3 gegen Viking Stavanger am 13. Oktober eine Gelb-Rote Karte erhalten und ist deshalb für das nächste Spiel in der Champions League gesperrt. Die Sperre betrifft das Duell mit dem englischen Meister am Mittwoch, 21. Oktober.

Olise war in Stavanger in der 74. Minute des Feldes verwiesen worden. Sportvorstand Eberl erklärte anschließend, dass der Vorfall intern besprochen worden sei und der Verein die Angelegenheit als abgeschlossen betrachte. Für die sportliche Vorbereitung auf Arsenal bleibt die Sperre dennoch bestehen. Mit Musiala und Olise stehen zwei Offensivspieler nicht zur Verfügung, die im bisherigen Saisonverlauf gemeinsam zum Münchner Angriffsspiel beigetragen haben.

Auch die Situation von Manuel Neuer beschäftigte den Rekordmeister zuletzt. Der 40 Jahre alte Torhüter hatte wegen Fußproblemen sowohl das Champions-League-Spiel in Stavanger als auch die Bundesliga-Partie gegen Leipzig verpasst. Jonas Urbig übernahm jeweils seinen Platz im Tor. Nach Informationen von Sky nahm Neuer am Montag wieder am Mannschaftstraining teil. Ob der Kapitän gegen Arsenal zum Einsatz kommen kann, sollte jedoch erst kurzfristig entschieden werden. Anders als bei Olise stand ein Ausfall Neuers für die Begegnung zunächst nicht fest.

Sportlich geht Bayern nach dem 6:1-Heimsieg gegen RB Leipzig mit einem Erfolgserlebnis in die Begegnung mit Arsenal. Zuvor hatte die Mannschaft in der Bundesliga beim FC Augsburg 2:2 gespielt und sich in der Champions League von Viking Stavanger mit 3:3 getrennt. Beim Sieg gegen Leipzig erzielte Luis Díaz drei Treffer. Der Kolumbianer gehört damit zu den Offensivspielern, auf die Kompany auch während Musialas Abwesenheit zurückgreifen kann.

Musiala blickt auf längere Verletzungsgeschichte zurück

Für Musiala ist der aktuelle Muskelfaserriss nicht die erste verletzungsbedingte Unterbrechung innerhalb der vergangenen beiden Spielzeiten. Im Juli 2025 hatte er sich bei der Klub-Weltmeisterschaft im Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain schwer verletzt. Wie der FC Bayern damals mitteilte, erlitt der Offensivspieler eine Sprunggelenksluxation und einen Wadenbeinbruch. Musiala wurde operiert und fiel anschließend mehrere Monate aus. Sein Pflichtspiel-Comeback feierte er am 17. Januar 2026 beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen RB Leipzig, 196 Tage nach der Verletzung.

Im März 2026 musste Musiala wegen einer Schmerzreaktion am zuvor verletzten linken Sprunggelenk erneut individuell trainieren. Über diesen Rückschlag hatte der FC Bayern ebenfalls offiziell informiert. Die aktuelle Verletzung betrifft dagegen den rechten Oberschenkel. Ein medizinischer Zusammenhang zwischen den früheren Beschwerden und dem Muskelfaserriss wurde vom Verein nicht mitgeteilt.

In der laufenden Saison 2026/27 hatte Musiala vor seiner Verletzung bereits wieder Akzente gesetzt. Beim 5:0 gegen FK Bodø/Glimt am 10. September erzielte er in der Champions League einen Treffer. Acht Tage später traf er beim 7:0-Heimsieg über Union Berlin erneut und bereitete außerdem ein Tor von Olise vor. Anschließend wurde er während der Länderspielpause durch die Muskelverletzung ausgebremst.

Der in Stuttgart geborene Offensivspieler steht seit 2019 beim FC Bayern unter Vertrag. Im Februar 2025 verlängerte er seinen Kontrakt bis zum 30. Juni 2030. Musiala gehört zu den langfristig gebundenen Leistungsträgern des deutschen Rekordmeisters und wird sowohl im offensiven Mittelfeld als auch in anderen Angriffspositionen eingesetzt.

Für Bayern folgt auf das Champions-League-Heimspiel gegen Arsenal am 21. Oktober um 21 Uhr das Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg am Sonntag, 25. Oktober, um 17.30 Uhr. Anschließend stehen das Pokalspiel gegen Magdeburg am 28. Oktober um 20.45 Uhr und das Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 31. Oktober um 18.30 Uhr an. Sportvorstand Eberl erwartet Musiala zwar noch vor Monatsende zurück, ob er bereits gegen Magdeburg oder Dortmund wieder auf dem Platz stehen kann, ist aber weiterhin offen.

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