Nach Polizeischüssen in Saarbrücken stirbt ein 22-Jähriger

Ein Bild von der Polizei mit Blaulicht. Ähnlich wie bei dem Verkehrsunfall auf der A43.
Bild von Franz P. Sauerteig auf Pixabay

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Nach den Polizeischüssen in Saarbrücken ist ein 22 Jahre alter Mann in der Nacht zum Ostersonntag gestorben. Nach bisher bekanntem Stand war dem Einsatz eine Verfolgungsfahrt vorausgegangen, nachdem sich ein Fahrzeug einer Kontrolle entzogen haben soll. Der 22-Jährige saß am Steuer des Wagens. Ebenfalls verletzt wurden ein 19-jähriger Mitfahrer und eine Polizeibeamtin. Viele Einzelheiten zu Ablauf, Anlass und Schussabgabe sind weiterhin offen.

Verfolgungsfahrt führte durch Dudweiler und Herrensohr

Der Einsatz begann nach Angaben der Staatsanwaltschaft gegen 1 Uhr in der Nacht in den Bereichen Dudweiler und Herrensohr. Demnach sollte das Fahrzeug zunächst kontrolliert werden, entzog sich aber der Kontrolle und fuhr davon. Im Wagen befanden sich neben dem 22-jährigen Fahrer ein 23 Jahre alter Beifahrer sowie ein 19-Jähriger auf der Rückbank. Im Verlauf der Flucht soll das Fahrzeug in eine Sackgasse geraten sein. Dort wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei einem Wendeversuch eine Polizeibeamtin verletzt. Anschließend setzte sich der Wagen offenbar erneut in Bewegung. In dieser Situation gaben Beamte Schüsse auf das flüchtende Auto ab. Kurz darauf kam das Fahrzeug zum Stehen.

Fahrer stirbt kurz nach dem Einsatz, viele Fragen bleiben offen

Der 22-jährige Fahrer wurde bei dem Polizeieinsatz verletzt und starb wenig später an den Folgen. Auch der 19-jährige Mitfahrer wurde verletzt und medizinisch versorgt. Der 23 Jahre alte Beifahrer blieb nach den bislang bekannt gewordenen Angaben unverletzt. Unklar ist derzeit unter anderem, wie viele Schüsse abgegeben wurden, an welcher Stelle der Fahrer getroffen wurde, wie schwer die Verletzungen des 19-Jährigen und der Beamtin sind und weshalb die Kontrolle ursprünglich stattfinden sollte. Auch dazu, ob nach dem Einsatz jemand festgenommen wurde, lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

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