Nach Treffen mit Merz in Berlin lobt Selenskyj Deutschlands Rolle im ZDF

Nach Treffen mit Merz in Berlin lobt Selenskyj Deutschlands Rolle im ZDF
Bildrechte: dpa Fotograf: AP / Kulbis, Mindaugas

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Unmittelbar nach den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in der Hauptstadt hat das Selenskyj Interview Berlin für neue Aufmerksamkeit gesorgt. In dem exklusiven Gespräch mit Maybrit Illner im ZDF lobte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Unterstützung aus Deutschland ungewöhnlich deutlich. Nach seinen Worten ist Deutschland der wichtigste strategische Partner der Ukraine in Europa und helfe derzeit stärker als die USA. Das mehr als 30 Minuten lange Interview wurde am Dienstag geführt und ist bereits vollständig bei ZDFheute abrufbar.

Maybrit Illner Selenskyj: Deutschland rückt klar in den Mittelpunkt

Im Zentrum des Gesprächs stand die Frage, welche Rolle Deutschland im aktuellen Krieg für die Ukraine spielt. Selenskyj antwortete darauf mit einem klaren politischen Signal in Richtung Berlin. Nach Darstellung des ZDF bezeichnete er Deutschland als größten strategischen Partner der Ukraine in Europa. Auf die Nachfrage, ob Deutschland sogar wichtiger sei als die USA, sagte er sinngemäß, Deutschland helfe aktuell mehr. Diese Passage macht das Interview besonders relevant, weil sie nicht nur Lob für Berlin enthält, sondern auch eine neue Gewichtung westlicher Unterstützung erkennen lässt.

Regierungskonsultationen Berlin Ukraine prägen den politischen Rahmen

Das Interview stand nicht für sich allein, sondern folgte direkt auf einen hochrangigen politischen Termin in Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz empfing Selenskyj sowie Teile der ukrainischen Regierung zu deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen. Nach Angaben der Bundesregierung wollten beide Länder ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen und investierten nach eigener Darstellung in eine gemeinsame sicherheitspolitische und wirtschaftliche Zukunft. Auch andere Berichte des Tages ordnen das Treffen als Schritt zu einer engeren strategischen Partnerschaft ein. Das erklärt, warum die Aussagen im ZDF politisch weit über ein normales Fernsehinterview hinausreichen.

Selenskyj ZDF Interview: USA, Iran-Krieg und die Debatte um Geflüchtete

Neben Deutschland sprach Selenskyj auch über die USA und deren derzeitige Prioritäten. Im Interview sagte er, amerikanische Verhandler seien wegen des Iran-Kriegs stark gebunden und hätten weniger Zeit für die Ukraine. Damit verband er die Sorge, dass der Krieg seines Landes international an Aufmerksamkeit verlieren könnte. Außerdem äußerte er sich zur Debatte über wehrfähige ukrainische Männer, die sich in Deutschland aufhalten. Nach ZDF-Angaben betonte Selenskyj, er könne Menschen eine freiwillige Bewegung nicht verbieten, zugleich wünsche er sich ihre Rückkehr in die Ukraine und verstehe die finanzielle Belastung für Deutschland.

Wann das Interview mit Selenskyj im ZDF zu sehen ist

Das vollständige Gespräch ist laut ZDF seit Dienstag online bei ZDFheute verfügbar. Teile des Interviews sollen außerdem in aktuellen Nachrichtensendungen sowie am Donnerstag, 16. April 2026, um 22.15 Uhr in „maybrit illner“ ausgestrahlt werden. Damit bleibt das Selenskyj Interview Berlin nicht nur eine digitale Veröffentlichung, sondern wird auch in die laufende politische Fernsehberichterstattung des ZDF eingebettet. Gerade wegen der klaren Aussagen über Deutschland, die USA und den Kurs der Ukraine dürfte das Gespräch in den nächsten Tagen weiter diskutiert werden.

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