
In München zeigt sich das Wetter am Montag, 28. September 2026, mit einem auffälligen Gegensatz zwischen frühem Morgen und Nachmittag. Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes sind in der Nacht und am Morgen Temperaturen von etwa 4 bis 6 Grad möglich. Im Tagesverlauf erwärmt sich die Luft anschließend deutlich, bei heiterem Wetter können in München etwa 24 bis 25 Grad erreicht werden. Damit liegen innerhalb weniger Stunden rund 20 Grad zwischen den niedrigen Morgenwerten und den Höchsttemperaturen des Nachmittags. Die Temperaturspanne in München gehört damit an diesem Tag zu den größeren unter den deutschen Großstädten.
Neben den niedrigen Temperaturen spielt in der Nacht zum Montag und am frühen Montagmorgen örtlicher Nebel eine Rolle. Nach dem Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes kann sich vor allem in den Niederungen und Flusstälern im südlichen Raum stellenweise dichter Nebel bilden. Sichtweiten von weniger als 150 Metern sind dabei möglich. Der DWD hatte für Süddeutschland örtlichen Nebel bis zum frühen Vormittag mit entsprechend eingeschränkter Sicht in Aussicht gestellt.
Betroffen sein könnten besonders Bereiche entlang der Donau und ihrer Nebenflüsse. Auch in Teilen Oberschwabens ist örtlicher Nebel möglich. Dazu gehören unter anderem Gebiete in den Landkreisen Biberach, Ravensburg und Sigmaringen sowie angrenzende Regionen.
Dabei ist eine wichtige Unterscheidung nötig: Bei der Nebelangabe handelt es sich nach dem DWD-Stand vom Sonntagvormittag um eine Einschätzung im Warnlagebericht und nicht um eine bereits ausgegebene amtliche Wetterwarnung für diese Landkreise. Es liegt damit auf Grundlage dieses Berichts weder eine konkrete Wetterwarnung noch eine markante Wetterwarnung, Unwetterwarnung oder extreme Unwetterwarnung mit einem festgelegten Gültigkeitszeitraum für die genannten Gebiete vor.
Die Wochenvorhersage des Deutschen Wetterdienstes führt den Montag zudem nicht als Tag mit markanten Wetterentwicklungen. Von einer Unwetterlage kann daher keine Rede sein.
Für München selbst liegt die Besonderheit vor allem in der großen Temperaturspanne. In der Nacht und am frühen Morgen werden nach der DWD-Prognose etwa 4 bis 6 Grad erwartet. Damit beginnt der Tag ausgesprochen frisch.
Gerade kurz nach Sonnenaufgang dürfte sich der Montag zunächst deutlich herbstlicher anfühlen, als die späteren Höchstwerte vermuten lassen. Wo sich zusätzlich Nebel hält, kann die Kombination aus niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit den herbstlichen Eindruck noch verstärken.
Im Laufe des Vormittags sollen sich die Nebelfelder auflösen. Gleichzeitig steigt die Temperatur kräftig. Die aktuelle DWD-Prognosetabelle weist für die Station München-Flughafen am Montag rund 24 Grad und heiteres Wetter aus. Warnrelevante Windböen werden dort in der Tabelle nicht angegeben.
Am Nachmittag dreht sich das Wetterbild damit deutlich. Für München liegen die erwarteten Höchsttemperaturen bei etwa 24 bis 25 Grad. Nach dem kühlen Tagesbeginn wird es somit noch einmal spätsommerlich warm.
Für München wird in der zugrunde liegenden Prognose kein eigenständiges Regenereignis ausgewiesen. Auch vor warnrelevanten Böen wird für die Stadt nicht gewarnt. Nach Auflösung möglicher Nebelfelder sind damit heitere und trockene Bedingungen zu erwarten.
Der Unterschied zum frühen Morgen fällt erheblich aus: Liegt die Temperatur zunächst nur bei 4 bis 6 Grad und steigt später auf 24 bis 25 Grad, ergibt sich je nach Ausgangswert eine Tagesamplitude von ungefähr 18 bis 21 Grad.
Solche großen Unterschiede entstehen besonders bei ruhigem Wetter. In klaren oder nur gering bewölkten Nächten kann die bodennahe Luft stark auskühlen. Nach Sonnenaufgang sorgt Einstrahlung anschließend wieder für eine schnelle Erwärmung. Hochdruckeinfluss begünstigt zugleich schwachen Wind und damit in feuchten Niederungen die Bildung von Nebel.
Für den frühen Berufsverkehr kann der Nebel lokal die praktisch relevanteste Wettererscheinung werden. Bei Sichtweiten unter 150 Metern sind auf einzelnen Straßen deutlich eingeschränkte Sichtverhältnisse möglich. Das betrifft nicht automatisch das gesamte Münchner Stadtgebiet, sondern kann räumlich eng begrenzt auftreten.
Auch auf Straßen in Flussniederungen sowie in Teilen Oberschwabens könnten Autofahrer am frühen Morgen auf Nebelbänke treffen. Entsprechend kann dort vorsichtigeres Fahren erforderlich sein. Hinweise auf konkrete Zugausfälle oder Flugbehinderungen infolge des erwarteten Nebels lagen zunächst nicht vor.
Mit der Auflösung der Nebelfelder im Laufe des Vormittags verliert dieser Faktor an Bedeutung. Der Nachmittag bietet mit Temperaturen um 24 bis 25 Grad und heiterem Wetter günstige Bedingungen für Aktivitäten und Veranstaltungen im Freien.
Meteorologisch besonders auffällig ist weniger eine einzelne Extremtemperatur als die Kombination beider Tageshälften. Temperaturen von 4 bis 6 Grad am Morgen entsprechen bereits einem deutlich herbstlichen Wettergefühl. Werte von bis zu 25 Grad am selben Nachmittag erinnern dagegen noch einmal an den Spätsommer.
Für Ende September ist eine solche große Tagesamplitude bemerkenswert. Sie bedeutet allerdings weder außergewöhnliche Kälte am Morgen noch eine gefährliche Hitze am Nachmittag. Auch eine Unwetterlage besteht nach den zugrunde liegenden DWD-Angaben nicht.
Für den Alltag entsteht dadurch vor allem ein ungewöhnlich großer Unterschied bei der passenden Kleidung. Am frühen Morgen sind warme Kleidung und gegebenenfalls eine zusätzliche Schicht sinnvoll, während sich am Nachmittag bei Sonnenschein deutlich leichtere Kleidung anbietet.
Auch in der Landwirtschaft und in ländlichen Gebieten zeigt die Wetterlage den jahreszeitlichen Übergang besonders deutlich: Die Nächte können bereits stark auskühlen und Nebel hervorbringen, während die Sonne tagsüber noch genügend Kraft für Temperaturen auf spätsommerlichem Niveau besitzt.
Maßgeblich sind die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes mit Datenstand Sonntag, 27. September 2026, etwa 18:23 Uhr. Wie sich die Wetterlage an den darauffolgenden Tagen im Detail entwickelt, ist nicht Gegenstand dieser Prognose.






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