Plusminus heute im Ersten: KI, Foodwaste und Bezahlen

Aktienhandel: Kurstafel mit Kursverläufen an der Börse
Quelle: Pixabay, sergeitokmakov

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Plusminus heute im Ersten beschäftigt sich mit drei Themen, die unmittelbar in den Alltag vieler Menschen reichen. Das ARD-Wirtschaftsmagazin beginnt am Mittwoch, 26. August 2026, um 21.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen die Folgen künstlicher Intelligenz für den Arbeitsmarkt, die weiterhin hohe Lebensmittelverschwendung in Deutschland sowie die Abhängigkeit Europas von amerikanischen Anbietern beim digitalen Bezahlen.

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Die Sendung ist bis 22.15 Uhr angesetzt und hat damit eine Laufzeit von 30 Minuten. Moderiert wird die Ausgabe von Julia Lehmann. Verantwortlich ist diesmal der Saarländische Rundfunk. Die Ausstrahlung um 21.45 Uhr ist die reguläre Erstausstrahlung der Ausgabe. Eine Wiederholung ist im Ersten für Donnerstagmorgen um 5 Uhr vorgesehen.

Künstliche Intelligenz und die Zukunft vieler Berufe

Der erste angekündigte Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie stark künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt verändern könnte. KI-Systeme können inzwischen Tätigkeiten übernehmen, die noch vor wenigen Jahren weitgehend Menschen vorbehalten waren. Dazu gehören beispielsweise das Erstellen und Auswerten von Texten, die Bearbeitung großer Datenmengen oder automatisierte Arbeitsabläufe.

Plusminus will verschiedene Berufsfelder betrachten und gemeinsam mit Arbeitsmarktforschern untersuchen, welche Tätigkeiten besonders stark von der Entwicklung betroffen sind. Dabei soll es nicht allein um die Frage gehen, ob Arbeitsplätze verschwinden. Entscheidend ist auch, wie sich bestehende Berufe und Aufgabenprofile verändern.

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Warum Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll landen

Ein zweiter Beitrag widmet sich der Lebensmittelverschwendung. Nach den Angaben in der Programmankündigung werden in Deutschland jährlich fast elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Ein erheblicher Teil davon sei Schätzungen zufolge noch genießbar.

Das Magazin geht der Frage nach, warum sich die Menge trotz zahlreicher Initiativen bislang nur schwer deutlich reduzieren lässt. Dabei werden auch politische Handlungsmöglichkeiten betrachtet. Ein Blick nach Frankreich soll zeigen, mit welchen Ansätzen andere europäische Länder versuchen, vermeidbare Lebensmittelabfälle zu verringern.

Das Thema betrifft sowohl private Haushalte als auch Handel, Gastronomie und Lebensmittelproduktion. Welche Maßnahmen tatsächlich den größten Effekt haben könnten, soll der Beitrag näher untersuchen.

Digitales Bezahlen und Europas Abhängigkeit von US-Anbietern

Der dritte Schwerpunkt betrifft das digitale Bezahlen. Kartenzahlungen, Smartphone-Wallets und Online-Bezahldienste gewinnen weiter an Bedeutung. Nach Angaben der Sendung wurde in Deutschland zuletzt erstmals häufiger digital als bar bezahlt.

Viele dieser Transaktionen laufen über Unternehmen aus den USA, darunter große Kreditkarten- und Zahlungsdienstleister. Plusminus will deshalb untersuchen, wie abhängig Deutschland und Europa von solchen Systemen sind. Auch Datenschutzfragen und die Kontrolle über Zahlungsinfrastrukturen sollen dabei eine Rolle spielen.

Als europäische Alternativen werden unter anderem Wero und Bluecode betrachtet. Außerdem soll der geplante digitale Euro thematisiert werden. Die Europäische Zentralbank arbeitet seit mehreren Jahren an einem möglichen digitalen Zentralbankgeld für Verbraucher. Damit verbindet sich auch die Frage, ob Europa beim Bezahlen langfristig eigenständiger werden kann.

Julia Lehmann moderiert die heutige SR-Ausgabe

Durch die Sendung führt Julia Lehmann. Die Journalistin arbeitet für den Saarländischen Rundfunk und präsentiert seit Ende 2022 Plusminus-Ausgaben des SR.

Zum aktuellen Moderatorenteam gehören außerdem Alev Seker und Anna Planken. Seker moderiert Plusminus seit 2020 und ist inzwischen eines der zentralen Gesichter des Formats. Anna Planken, bekannt unter anderem aus dem ARD-Morgenmagazin und dem WDR-Verbrauchermagazin Markt, gehört ebenfalls zum Moderationsteam.

Die einzelnen Ausgaben entstehen nicht dauerhaft bei einer einzigen Redaktion. BR, HR, MDR, NDR, SR, SWR und WDR wechseln sich bei der redaktionellen Verantwortung ab. Dadurch fließen unterschiedliche regionale Redaktionen und wirtschaftspolitische Schwerpunkte in das gemeinsame ARD-Magazin ein.

Plusminus läuft seit mehr als 50 Jahren

Plusminus gehört zu den traditionsreichsten Wirtschaftssendungen im deutschen Fernsehen. Die erste Ausgabe wurde am 9. Januar 1975 im Ersten ausgestrahlt. Damit ist das Magazin inzwischen seit mehr als einem halben Jahrhundert Bestandteil des ARD-Programms.

Das Konzept verbindet gesamtwirtschaftliche Entwicklungen mit Fragen, die Verbraucher unmittelbar betreffen. Zum Spektrum gehören unter anderem Arbeit, Finanzen, Energie, Gesundheit, Mobilität, Sozialpolitik und wirtschaftliche Folgen internationaler Entwicklungen.

Der reguläre Sendeplatz liegt derzeit am Mittwoch um 21.45 Uhr. Die beteiligten ARD-Redaktionen wechseln sich dabei grundsätzlich von Woche zu Woche ab.

Reichweite schwankt je nach Vorprogramm und Konkurrenz

Die lineare Reichweite von Plusminus fällt je nach Ausgabe unterschiedlich aus. Einzelne Sendungen kamen 2025 auf rund 1,5 bis mehr als zwei Millionen Zuschauer. Die Marktanteile beim Gesamtpublikum bewegten sich bei mehreren Ausgaben ungefähr zwischen acht und elf Prozent.

Wie viele Menschen die heutige Ausgabe sehen und welchen Marktanteil sie erreicht, steht naturgemäß erst nach der Ausstrahlung fest. Auch das jeweilige Vorprogramm und die Konkurrenz anderer Sender können die Reichweite des Magazins erheblich beeinflussen.

Plusminus auch in Mediathek und als Podcast

Neben der linearen Fernsehausstrahlung ist Plusminus in der ARD Mediathek verfügbar. Dort können sowohl komplette Ausgaben als auch einzelne Beiträge abgerufen werden. Frühere Sendungen stehen teilweise über längere Zeiträume online.

Zusätzlich gibt es einen eigenen ARD-Wirtschaftspodcast unter der Marke Plusminus. Er beschäftigt sich vertiefend mit Wirtschaftsthemen aus Bereichen wie Arbeit, Technologie, Preise, Mobilität und Finanzen. Neue Folgen werden regelmäßig veröffentlicht und sind unter anderem über ARD Sounds sowie über gängige Podcast-Plattformen erreichbar.

Damit ist Plusminus längst nicht mehr ausschließlich ein klassisches Fernsehmagazin. Die Marke verbindet die wöchentliche Sendung im Ersten mit Abrufvideos und einem eigenständigen Audioangebot.

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