Neuer Fall für Gloria Acheampong führt mitten nach Frankfurt

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Das ZDF setzt am Montagabend seine noch junge Krimireihe Die Polizistin fort. Um 20:15 Uhr beginnt am 21. September 2026 der Fernsehfilm Die Polizistin und die Todesstille. Die Sendezeit ist im aktuellen ZDF-Programm ausdrücklich mit 20:15 Uhr angegeben, der Film endet planmäßig um 21:45 Uhr. Damit handelt es sich um die lineare Fernseherstausstrahlung. Im Streamingangebot des ZDF steht der Krimi allerdings bereits seit dem 12. September zur Verfügung.

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Hauptdarstellerin Thelma Buabeng kehrt als BKA-Ermittlerin Gloria Acheampong zurück. Nach einem Fall an der deutsch-dänischen Grenze führt sie ihr zweiter Einsatz innerhalb der Reihe nach Frankfurt am Main. Dort geht es um den Tod eines verdeckten Ermittlers, das Drogengeschäft im Nachtleben der Stadt und Hinweise darauf, dass der Fall bis in den Polizeiapparat hineinreichen könnte.

Zweiter Film der ZDF-Reihe Die Polizistin

Die Polizistin und die Todesstille ist kein Einzelstück, sondern der zweite Film der Reihe Die Polizistin. Den Auftakt bildete 2024 Die Polizistin und die Sprache des Todes. Auch damals stand Thelma Buabeng als Gloria Acheampong im Mittelpunkt. Autor und Regisseur Lars Becker ist erneut für Buch und Inszenierung verantwortlich.

Der erste Film führte die BKA-Fallanalystin in den Norden Deutschlands. Für die Fortsetzung wechselt die Reihe bewusst den Schauplatz. Gloria Acheampong wird diesmal nach Frankfurt geschickt und bewegt sich zwischen Großstadt, Nachtleben und Drogenermittlungen. Produziert wurde der Film von Studio Zentral im Auftrag des ZDF. Als Produzent wird Lasse Scharpen genannt, die ZDF-Redaktion liegt bei Daniel Blum.

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Darum geht es in Die Polizistin und die Todesstille

Ausgangspunkt des Falls ist der Tod eines verdeckten Ermittlers. Yunis Zouaï wird in einem gestohlenen Auto aufgefunden. Gloria Acheampongs Chef Boris Lambert schickt die BKA-Ermittlerin daraufhin nach Frankfurt.

Der Fall ist für Gloria allerdings persönlicher, als ihre Kollegen zunächst wissen. Sie kennt Yunis aus ihrer Studienzeit und hatte zuletzt eine Beziehung mit ihm. Diesen Umstand behält sie zunächst für sich. Gemeinsam mit den Drogenermittlern Milan Stepanovic und Ronny Engels folgt sie den Spuren in die Frankfurter Nachtwelt.

Dabei rückt der Gastronom Leon Graf in den Mittelpunkt der Ermittlungen. In seinem Umfeld hatte Yunis zuletzt verdeckt gearbeitet. Gleichzeitig ergeben sich Hinweise auf Drogengeschäfte und Geldwäsche. Als mit DJ Nikki Caspari ein weiterer Mann getötet wird, gewinnt dessen Partnerin Emma für die Ermittlungen an Bedeutung. Zugleich verdichten sich im Verlauf des Falls Anzeichen dafür, dass Gloria nicht allen Personen in ihrem beruflichen Umfeld vertrauen kann. Die Auflösung des Falls wird an dieser Stelle bewusst nicht vorweggenommen.

Thelma Buabeng führt die Besetzung an

Thelma Buabeng spielt erneut Gloria Acheampong. Tobias Oertel ist als ihr Chef Boris Lambert zu sehen. Zum zentralen Ensemble des neuen Falls gehören außerdem Haley Louise Jones als Emma Caspari, Marc Benjamin als Nikki Caspari und Alexander Milo als verdeckter Ermittler Yunis Zouaï.

Carlo Ljubek übernimmt die Rolle des Gastronomen Leon Graf, Almila Bağrıaçık spielt Debbie Graf. Als Drogenermittler Milan Stepanovic und Ronny Engels sind Slavko Popadić und Nico Holonics zu sehen. Nadeshda Brennicke spielt die LKA-Chefin Violetta Kramer, Teresa Rizos ist als Paula Zouaï besetzt. Hinzu kommen Vincent Krüger als Jerry Kraal und Komi Mizrajim Togbonou als Earl Riddim.

Gedreht wurde in Frankfurt und im Taunus

Die Dreharbeiten begannen am 21. Mai 2025 und liefen bis zum 23. Juni 2025. Zu den zentralen Drehorten gehörten Frankfurt am Main und der Taunus. In Frankfurt entstanden unter anderem Szenen im Bahnhofsviertel. Auch am Schaumainkai wurde gedreht. Die Medienagentur von Autor Lars Becker nennt neben Frankfurt und dem Taunus zusätzlich Berlin als Drehort.

Damit spielt die Stadt nicht nur als Kulisse eine Rolle. Die Handlung nutzt Frankfurt mit seinem Flughafen, dem Nachtleben und dem Bahnhofsviertel ausdrücklich als Schauplatz des Falls.

Regie führte Lars Becker, der auch das Drehbuch schrieb. Die Bildgestaltung übernahm Alexander Sachs, der Schnitt stammt von Sanjeev Hathiramani. Für die Musik zeichnen Hinrich Dageför und Stefan Wulff verantwortlich.

Laufzeit und Streaming in der ZDF Mediathek

Im linearen ZDF-Programm ist für Die Polizistin und die Todesstille der Zeitraum von 20:15 bis 21:45 Uhr vorgesehen. Die reine Filmlaufzeit wird im ZDF-Streaming mit 89 Minuten angegeben.

Wer den Film nicht am Montagabend sehen möchte, kann ihn bereits online abrufen. Das ZDF stellt Die Polizistin und die Todesstille seit 12. September 2026 um 10 Uhr zum Streaming bereit. Nach den offiziellen Angaben bleibt der Film dort bis zum 11. September 2027 verfügbar.

Damit ist die Ausstrahlung am 21. September zwar die Premiere im linearen ZDF-Fernsehen, nicht aber die erstmalige Veröffentlichung des Films.

Kein konkreter realer Kriminalfall als Vorlage genannt

Einen bestimmten realen Kriminalfall weist das ZDF für Die Polizistin und die Todesstille nicht als Vorlage aus. Der Film arbeitet mit fiktionalen Figuren und einer Kriminalhandlung rund um verdeckte Ermittlungen, Drogenkriminalität, Geldwäsche und mögliche Verbindungen in Polizeikreise. Auch die Reihe selbst ist als fiktionaler Krimi angelegt.

Eine Besonderheit liegt vielmehr in der Konzeption der Hauptfigur. Lars Becker entwickelte die Idee einer Schwarzen Kommissarin als zentrale Figur einer deutschen Krimiproduktion bereits deutlich früher. Mit Thelma Buabeng als Gloria Acheampong wurde dieses Konzept schließlich für die ZDF-Reihe umgesetzt. Der zweite Film verlagert die Geschichte nun von der norddeutschen Provinz in eine internationale Großstadt und erweitert damit zugleich den geografischen Rahmen der Reihe.

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