
Recklinghausen. An einer Schule an der Ziegeleistraße in Recklinghausen ist es am späten Vormittag zu einem größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr gekommen. Gegen 11.20 Uhr klagten zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin über Atemwegsreizungen, nachdem in Teilen des Schulgebäudes eine bislang unbekannte Substanz freigesetzt worden war. Rettungskräfte behandelten insgesamt 29 Betroffene.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde die Substanz sowohl in einem Klassenraum als auch im Sanitärbereich freigesetzt. In der Folge traten bei 28 Schülerinnen und Schülern sowie einer Lehrerin Reizungen der Atemwege auf. Rettungssanitäter versorgten die Betroffenen direkt an der Schule. Ein 16-jähriger Schüler und die Lehrerin wurden vorsorglich mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Über den genauen Gesundheitszustand der beiden machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.
Nach dem Einsatz überprüften Feuerwehr und Polizei das Gebäude. Inzwischen ist die Schule wieder gefahrlos nutzbar. Hinweise auf eine anhaltende Gefährdung lagen nach Abschluss der Maßnahmen nicht vor. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen unbekannte Täter.
Auch die genaue Art der freigesetzten Substanz ist noch nicht abschließend geklärt. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um Reizgas gehandelt haben, eine endgültige Bestätigung steht jedoch aus. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort, um den Ablauf und die Verantwortlichen zu ermitteln.
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