Schulbus rollt bergab und kracht in Völklingen gegen Haus

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein mit Schulkindern besetzter Bus ist am Montagmorgen in Völklingen im Saarland gegen eine Hauswand geprallt. Mehrere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben des Saarländischen Rundfunks, der sich auf die Polizei beruft, erlitt nach bisherigem Stand niemand schwere Verletzungen. In dem Bus befanden sich rund 30 Menschen. Rettungsdienst, Feuerwehr, Notarzt und Polizei waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

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Der Schulbus-Unfall in Völklingen ereignete sich gegen 8.10 Uhr im Stadtteil Geislautern. Schauplatz war die Straße Am Schulberg. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte die Fahrerin den Bus angehalten, nachdem ein technischer Defekt aufgetreten war. Als sie den Fehler überprüfen wollte, setzte sich das Fahrzeug auf der abschüssigen Straße in Bewegung.

Bus beschädigt mehrere Fahrzeuge

Der Bus rollte mit den Kindern an Bord die Straße hinunter. Auf seinem Weg wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt. Anschließend prallte der Bus gegen eine Hauswand und kam dort zum Stillstand. Der Saarländische Rundfunk berichtet unter Berufung auf die Polizei von mehreren schwer beschädigten Fahrzeugen.

Welche technische Störung genau aufgetreten war, war am späten Montagvormittag noch nicht bekannt. Nach Angaben der Polizei gilt ein technischer Defekt nach den ersten Ermittlungen als Auslöser des Geschehens. Eine genauere Ursache wurde zunächst nicht genannt. Auch dazu, wie sich das Fahrzeug trotz des vorherigen Halts in Bewegung setzen konnte, gab es zunächst keine abschließend gesicherten Angaben.

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Unklar war zunächst ebenfalls, ob sich die Fahrerin in dem Moment noch im Bus befand, als das Fahrzeug bergab rollte. Frühere Berichte machten dazu unterschiedliche Angaben. Von der Polizei bestätigt war zunächst nur, dass die Fahrerin wegen des technischen Problems angehalten hatte und den Defekt überprüfen wollte.

Mehrere Verletzte, aber keine Schwerverletzten

Mehrere Menschen wurden bei dem Unfall verletzt. Nach dem Stand vom späten Montagvormittag waren die Verletzungen überwiegend leicht. Der Saarländische Rundfunk berichtete nach Rückfrage bei der Polizei, dass es keine Schwerverletzten gegeben habe. Verletzte wurden zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht.

Eine genaue Zahl der Verletzten lag zunächst nicht gesichert vor. Auch Angaben zum Alter der betroffenen Kinder veröffentlichte die Polizei zunächst nicht. Einzelne regionale Onlineberichte nannten deutlich konkretere Zahlen, diese waren zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht unabhängig bestätigt. Insgesamt befanden sich nach Polizeiangaben rund 30 Personen in dem Bus.

Damit blieb das Ausmaß des Unfalls zunächst geringer, als es angesichts des führerlos beziehungsweise unkontrolliert rollenden Busses und der Kollision mit mehreren Fahrzeugen hätte sein können. Gesicherte Angaben über die Geschwindigkeit des Busses oder die Länge der zurückgelegten Strecke lagen zunächst nicht vor.

Großeinsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei

Nach dem Unfall rückten Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Polizei mit einem Großaufgebot nach Geislautern aus. Für die Versorgung der Verletzten und die Unfallaufnahme mussten Straßen im Umfeld gesperrt werden. Betroffen waren nach Angaben des Saarländischen Rundfunks unter anderem die Ludweiler Straße sowie die Straße Am Schulberg. Dort kam es am Vormittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Neben der medizinischen Versorgung spielte auch die Betreuung der Kinder und ihrer Familien eine Rolle. Betroffene sowie Eltern wurden nach Angaben des SR in einer Schule betreut. Zudem war ein Notfallseelsorger vor Ort.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zum genauen Unfallablauf auf. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst der technische Defekt, der nach den ersten Erkenntnissen unmittelbar vor dem Unfall aufgetreten war. Welche Komponente des Busses betroffen war und ob weitere Untersuchungen des Fahrzeugs erforderlich werden, war zunächst nicht öffentlich bekannt.

Technische Ursache muss noch geklärt werden

Dass die Polizei von einem technischen Defekt ausgeht, bedeutet noch nicht, dass dessen genaue Art oder Ursache bereits feststeht. Dazu lagen zunächst keine näheren behördlichen Angaben vor. Ebenso gab es keine gesicherten Informationen darüber, ob Wartung, Bedienung oder andere Faktoren bei dem Unfall eine Rolle spielten.

Auch Verantwortlichkeiten lassen sich aus dem bisherigen Stand nicht ableiten. Entscheidend für die weitere Aufklärung sind der Zustand des Busses, mögliche technische Untersuchungen und die Rekonstruktion des Ablaufs auf der abschüssigen Straße.

Der Unfall ereignete sich zu Beginn des Schultages in Geislautern, einem Stadtteil von Völklingen im Regionalverband Saarbrücken. Völklingen liegt im Südwesten Deutschlands nahe der französischen Grenze. Durch die Zahl der Kinder im Bus und den umfangreichen Rettungseinsatz erhielt der Unfall schnell überregionale Aufmerksamkeit.

Nach dem zunächst bekannten Stand blieb es bei leichten Verletzungen. Wie hoch der Sachschaden am Bus, an den beschädigten Fahrzeugen und an dem Gebäude ist, war zunächst nicht bekannt. Auch zur Dauer der Sperrungen gab es am späten Vormittag noch keine abschließenden Angaben.

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