Schwerer Lkw-Unfall legt A49 bei Schwalmstadt lahm

Forensik Münster: Beirat wusste früh Bescheid
Foto: Caroline Muffert

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Auf der A49 zwischen Schwalmstadt und Neustadt ist es am Montag zu einem folgenschweren Lkw-Unfall gekommen. Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt, nachdem ein Lastwagen ausbrannte und die Fahrbahn massiv beschädigte.

Wie die zuständigen Behörden mitteilten, ereignete sich der Unfall am Montagmittag auf dem Abschnitt zwischen Kassel und Gießen im Bereich des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Nach ersten Erkenntnissen kam der Lkw von der rechten Spur ab, prallte in die Leitplanke und riss sich dabei den Tank auf. Das Fahrzeug schleuderte anschließend quer über die Fahrbahn in die Mittelschutzplanke. Der Anhänger kippte um, das Gespann fing Feuer und brannte vollständig aus. Der Fahrer blieb nach Angaben der Polizei unverletzt.

Vollsperrung und massive Schäden auf der A49 bei Schwalmstadt

Die Folgen des Unfalls sind erheblich. Durch den Brand wurde nicht nur der Lkw komplett zerstört, sondern auch der Asphalt schwer beschädigt. Nach Angaben der Landesmeldestelle muss die Fahrbahn an der betroffenen Stelle erneuert werden. Allein der entstandene Sachschaden an Fahrbahn und Schutzplanken wird auf rund 600.000 Euro geschätzt.

Die A49 bleibt deshalb mindestens bis Dienstagvormittag in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Auch in Richtung Norden kam es bis in die Abendstunden zu erheblichen Einschränkungen. Damit sorgt der Unfall für massive Verkehrsbehinderungen auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Kassel und Gießen. Pendler und Fernreisende müssen sich auf längere Fahrtzeiten einstellen. Die Sperrung betrifft einen Abschnitt, der insbesondere für den regionalen Verkehr in Mittelhessen von großer Bedeutung ist.

Mit der umfassenden Reparatur reagiert die Autobahnmeisterei auf die erheblichen Schäden an der Infrastruktur. Erst nach Abschluss der Asphaltarbeiten kann die Strecke wieder freigegeben werden. Bis dahin bleibt die Situation angespannt.

Staus und Umleitungen rund um Neustadt und Schwalmstadt

Rund um die Unfallstelle bildeten sich am Montagnachmittag kilometerlange Staus in beiden Fahrtrichtungen. Die Bergung des ausgebrannten Lkw gestaltet sich laut Autobahnpolizei schwierig. Spezialfahrzeuge mussten teilweise entgegen der Fahrtrichtung zur Unfallstelle gebracht werden. Ein Kran hob das zerstörte Fahrzeug aus der Leitplanke, bevor mit der Reinigung und Sicherung der Fahrbahn begonnen werden konnte.

Zur Entlastung des Verkehrs werden Umleitungen empfohlen. In Richtung Gießen wird der Verkehr ab Schwalmstadt über die U48 geführt, in Richtung Kassel ab Neustadt über die U79. Für eine weiträumige Umfahrung wird zudem geraten, bereits am Ohmtal-Dreieck auf die A5 und A7 auszuweichen.

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