
Ein schwerer Unfall mit einem Rettungswagen hat am Sonntagabend im Landkreis Cham für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften gesorgt. Der Unfall Rettungswagen Chamerau ereignete sich auf der Strecke zwischen Schlondorf und Chamerau in der Oberpfalz. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurden dabei drei Menschen verletzt. Außerdem entstand erheblicher Sachschaden. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzfahrzeug unterwegs zu einem Notfall, als es auf der Bundesstraße zu dem Zusammenstoß kam.
Der Rettungswagen des Rettungsdienstes war mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Das Fahrzeug befand sich auf einer Einsatzfahrt aus Richtung Cham in Richtung Chamerau. Kurz vor einem Kreisverkehr kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das auf die Bundesstraße einbog.
Nach bisherigen Informationen wollte eine 84-jährige Autofahrerin von einer Nebenstraße nach links auf die B85 fahren und anschließend weiter in Richtung Cham. Dabei übersah sie offenbar den herannahenden Rettungswagen, der sich bereits auf der Bundesstraße befand. Trotz eines Ausweichversuchs des Fahrers konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Einsatzfahrzeug stark aus der Spur gedrückt. Der Rettungswagen geriet quer über die Gegenfahrbahn, kam von der Straße ab und überschlug sich anschließend an einer Böschung neben der Fahrbahn. Das Fahrzeug landete schließlich in einer angrenzenden Wiese. Der Unfall Rettungswagen Chamerau führte zu erheblichen Schäden an beiden beteiligten Fahrzeugen.
Bei dem Verkehrsunfall wurden insgesamt drei Menschen verletzt. Nach Angaben aus dem Rettungsdienstbereich erlitten sowohl die Autofahrerin als auch die beiden Einsatzkräfte Verletzungen, die jedoch nach ersten Einschätzungen nicht lebensbedrohlich waren.
Die 84-jährige Fahrerin wurde vorsorglich mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die beiden Sanitäter aus dem Rettungswagen wurden zur weiteren medizinischen Untersuchung in eine Notaufnahme nach Cham transportiert.
Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 160.000 Euro beziffert. Besonders am Rettungswagen entstand ein Totalschaden, da das Fahrzeug nach dem Überschlag stark beschädigt war. Der Unfall Rettungswagen Chamerau zählt damit zu den schwereren Verkehrsunfällen mit Einsatzfahrzeugen in der Region in den vergangenen Monaten.
Die Feuerwehr wurde am frühen Abend mit dem Stichwort alarmiert, dass möglicherweise Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt sein könnten. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass niemand im Wrack eingeschlossen war.
Mehrere Feuerwehren aus der Umgebung waren dennoch im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern und Gefahren zu beseitigen. Kräfte aus Chamerau, Chammünster und Chameregg übernahmen unter anderem die Verkehrsregelung sowie den Brandschutz. Weitere alarmierte Einheiten konnten noch während der Anfahrt wieder zurückgeschickt werden.
Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen auf der B85. Die Einsatzkräfte sorgten dafür, dass die Strecke abgesichert wurde und Rettungsfahrzeuge ungehindert arbeiten konnten. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Verkehrsunfalls im Landkreis Cham dauern an.
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