Serena Williams rückt vor einer möglichen Rückkehr auf Rasen in den Fokus

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Serena Williams rückt vor einer möglichen Rückkehr auf Rasen in den Fokus

Serena Williams steht vor einer möglichen Rückkehr auf die internationale Tennisbühne. Mehrere Medien berichten, dass die 23-fache Grand-Slam-Siegerin Wildcards für Turniere auf der WTA-Tour beantragt haben soll, darunter das Rasenturnier in Berlin, Queen’s Club in London sowie Wimbledon. Offiziell bestätigt war zunächst jedoch nicht, dass die Amerikaner tatsächlich antreten wird. Was feststeht: Die International Tennis Integrity Agency (ITIA) hat Williams am 22. Februar 2026 offiziell als wieder spielberechtigten Profi gelistet, was die Einbeziehung in Antidoping-Tests und Whereabouts-Meldungen bedeutet. Diese Auflagen sind mit einem erheblichen organisatorischen Aufwand verbunden und werden von Spielerinnen in der Regel nur dann erfüllt, wenn eine konkrete Rückkehrplanung besteht. Experten wie Andrea Petkovic bewerteten die ITIA-Listung als deutlichstes Zeichen dafür, dass ein Comeback nicht nur spekulativ ist.

Comeback-Hinweise verdichten sich vor der Rasensaison

Williams soll laut mehreren übereinstimmenden Berichten Wildcards für Queen’s Club, die Berlin Tennis Open sowie Wimbledon beantragt haben. Zusätzlich wird ein Doppel mit der kanadischen Spielerin Victoria Mboko bei Queen’s Club genannt. Eine offizielle Bestätigung durch Williams selbst oder ihr Management lag zunächst nicht vor. Die ITIA-Listung vom Februar 2026 gilt in der Tenniswelt als starker Indikator für eine bevorstehende Rückkehr, weil die damit verbundenen Auflagen üblicherweise nur von Spielerinnen erfüllt werden, die aktiv auf eine Rückkehr hinarbeiten.

Mögliche Stationen: Berlin, Queen’s und Wimbledon

Ein Start bei den Berlin Tennis Open wird in Medienberichten als mögliche Station genannt. Das Turnier im Grunewald läuft vom 13. bis 21. Juni 2026. Berlin wäre für Williams ein möglicher Test auf Rasen vor Wimbledon, das vom 29. Juni bis 12. Juli 2026 stattfindet. Eine Rückkehr in Wimbledon hätte für die siebenmalige Wimbledon-Siegerin besondere Bedeutung. Offiziell bestätigt war zunächst nicht, ob ein möglicher Start im Einzel, Doppel oder beiden Wettbewerben erfolgen würde.

Letztes Pflichtspiel bei den US Open 2022

Williams hatte ihre aktive Karriere 2022 nicht mit einem klassischen Rücktritt beendet, sondern öffentlich von einer Weiterentwicklung weg vom Tennis gesprochen. Ihr bislang letztes Pflichtspiel bestritt sie bei den US Open 2022, wo sie in der dritten Runde gegen Ajla Tomljanović verlor. Damit wäre ein Sommer-Comeback 2026 ihr erster offizieller Auftritt auf der Tour seit fast vier Jahren. Wie weit ihre Form für einen wettbewerbsfähigen Einsatz reicht, war ohne offizielle Trainings- oder Turnierberichte zunächst nicht einzuschätzen. Williams ist seit dem Rückzug von der Tour Mutter geworden und hatte zuletzt öffentlich andere Lebensbereiche in den Vordergrund gestellt. Der Zeitpunkt eines möglichen Comebacks kurz vor Wimbledon legt nahe, dass Rasen als bevorzugter Belag für eine Rückkehr gilt.

Bedeutung eines Comebacks für den Tennissport

Serena Williams gehört zu den bekanntesten Athletinnen der Sportgeschichte. 23 Grand-Slam-Titel im Einzel machen sie zur Rekordhalterin der Open Era. Eine Rückkehr auf die Tour würde erhebliche Aufmerksamkeit auf die WTA-Tour lenken, unabhängig davon, in welcher Wettbewerbsform sie antritt. Unklar blieb zunächst, welche Erwartungen Williams selbst an einen möglichen Wiedereinstieg knüpft und ob vorrangig ein Einzel- oder Doppelstart angepeilt wird. Die WTA und die Turnierveranstalter in Berlin und London hatten sich zunächst nicht öffentlich zu möglichen Wildcard-Vergaben geäußert. Bis zu einer offiziellen Bestätigung durch Williams oder die Turnierdirektionen bleiben alle Angaben auf dem Stand von Medienberichten.

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