Rückkehr nach Aue: Skarlatidis soll beim Neustart helfen

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Simon Skarlatidis kehrt zum FC Erzgebirge Aue zurück. Der 35 Jahre alte deutsch-griechische Offensivspieler wechselt von der SpVgg Unterhaching ins Erzgebirge und soll beim Neuaufbau des Traditionsvereins in der Regionalliga Nordost eine zentrale Rolle einnehmen. Der Verein bestätigte den Transfer am Samstag, dem 6. Juni 2026, zugleich Skarlatidis‘ 35. Geburtstag.

Für Aue ist die Verpflichtung mehr als ein gewöhnlicher Zugang. Skarlatidis kennt den Klub aus einer erfolgreichen Phase: In der Saison 2015/16 gehörte er zur Mannschaft, die den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Nun kommt er als erfahrener Spieler zurück, während der Verein nach dem Abstieg aus dem Profifußball eine neue Mannschaft formt.

Transfer offiziell bestätigt

Der Wechsel von Simon Skarlatidis zu Erzgebirge Aue ist offiziell bestätigt. Der Offensivspieler kommt von der SpVgg Unterhaching, für die er zuletzt in der Regionalliga Bayern aktiv war. Aue plant mit ihm als erfahrenem Akteur für die kommende Saison in der Regionalliga Nordost.

Nach Vereinsangaben soll Skarlatidis beim Aufbau des neuen Teams Verantwortung übernehmen. Eine Vertragslaufzeit wurde zunächst nicht öffentlich genannt. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass der frühere Auer Spieler zur neuen Saison ins Erzgebirge zurückkehrt.

Sportlich bringt Skarlatidis viel Erfahrung mit. Er absolvierte zahlreiche Partien in der 3. Liga und spielte auch in der 2. Bundesliga. Beim FC Erzgebirge Aue war er von 2015 bis 2017 aktiv. In diese Zeit fiel der Aufstieg aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga.

Rückkehr in einer schwierigen Phase des Vereins

Aue befindet sich nach dem Abstieg in einer Phase des Neuaufbaus. Der Verein hat die 3. Liga verlassen und muss sich in der Regionalliga Nordost neu sortieren. Trainer Khvicha Schubitidse soll diesen Weg begleiten. Auch im Kader wurden bereits mehrere Entscheidungen getroffen.

Die Rückkehr von Skarlatidis passt in diese sportliche Lage. Aue braucht nach dem Absturz Spieler, die Erfahrung, Verlässlichkeit und Kenntnis des Umfelds mitbringen. Skarlatidis kennt das Stadion, die Erwartungen und die emotionale Bedeutung des Vereins in der Region.

Gleichzeitig ersetzt Erfahrung allein keine geschlossene Mannschaft. Für Aue wird entscheidend sein, wie schnell aus den Neuzugängen und verbliebenen Leistungsträgern ein funktionierendes Team entsteht. Die Regionalliga Nordost gilt als anspruchsvolle Spielklasse, in der der Weg zurück in den Profifußball nicht automatisch planbar ist.

Erfahrung aus Unterhaching und der 3. Liga

Skarlatidis spielte seit 2021 für die SpVgg Unterhaching. Dort war er sowohl in der Regionalliga Bayern als auch in der 3. Liga im Einsatz. Gerade seine jüngste Regionalliga-Erfahrung kann für Aue wertvoll werden, weil der Verein sich nun wieder im Viertligafußball behaupten muss.

Neben Unterhaching und Aue stehen unter anderem die SG Sonnenhof Großaspach, die Würzburger Kickers und der 1. FC Kaiserslautern in seiner Vita. Er kann auf den Außenpositionen und im offensiven Mittelfeld eingesetzt werden und bringt Standardsicherheit sowie Abschlussqualität mit.

Aue setzt auf Wiedererkennung und Führungsqualität

Der Transfer zeigt, welchen Ansatz Aue im Neuaufbau verfolgt. Neben neuen Spielern von außen setzt der Klub auf Akteure, die Erfahrung und Persönlichkeit mitbringen. Marcel Bär bleibt dem Verein ebenfalls erhalten und soll in der Offensive weiter eine wichtige Rolle spielen.

Für den FC Erzgebirge Aue beginnt damit ein weiterer Schritt in einer Saisonvorbereitung, die sportlich besonders wichtig ist. Der Klub muss nach dem Abstieg Vertrauen zurückgewinnen und zugleich die Grundlage für eine stabile Regionalliga-Saison legen. Die Verpflichtung von Simon Skarlatidis ist dafür ein erfahrener Baustein.

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