SOKO Stuttgart heute: Dieser rätselhafte Fall läuft um 18 Uhr

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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SOKO Stuttgart heute führt die Ermittler in ein scheinbar idyllisches Dorf vor den Toren der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Das ZDF zeigt am Donnerstag, 13. August 2026, um 18:00 Uhr die Folge „Schneewittchens Tod“. Hinter dem märchenhaften Titel steckt ein Kriminalfall um eine junge Apfelbäuerin, Konkurrenz, wirtschaftliche Interessen und eine bevorstehende Wahl zur Apfelkönigin. Die Episode gehört zur 15. Staffel und ist dort die 19. Folge. In der fortlaufenden Zählung handelt es sich um Episode 361 der Serie. „Schneewittchens Tod“ wurde bereits im Februar 2024 erstmals ausgestrahlt und läuft heute somit als Wiederholung.

„Schneewittchens Tod“ läuft heute um 18 Uhr im ZDF

Die heutige Folge beginnt um 18:00 Uhr im ZDF und dauert im Programmschema bis 19:00 Uhr. Die eigentliche Episode hat eine Länge von rund 44 Minuten. „Schneewittchens Tod“ stammt aus dem Produktionsjahr 2024 und wurde erstmals am 8. Februar 2024 um 18:00 Uhr im ZDF gezeigt. Damals war die Episode eine deutsche TV-Premiere. Wer die Folge heute einschaltet, sieht also keine neue Produktion der laufenden Staffel, sondern eine Wiederholung aus Staffel 15.

Parallel zum linearen Fernsehen ist „Schneewittchens Tod“ im Streamingangebot des ZDF abrufbar. Auf der offiziellen Serienseite steht die Folge als 44-minütige Episode zur Verfügung. Dort wird sie mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten. Das ZDF bündelt außerdem weitere Folgen von SOKO Stuttgart in seinem Streamingportal, sodass die Serie unabhängig vom festen Vorabendtermin angesehen werden kann.

Darum geht es in „Schneewittchens Tod“

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Tamara Balke. Die Apfelbäuerin wird auf ihrer Streuobstwiese in einem Ort nahe Stuttgart tot aufgefunden. Das Bild am Fundort erinnert bewusst an ein Märchen: Neben der Toten liegt beziehungsweise befindet sich ein Apfel in ihrer Hand. Schnell ergibt die Untersuchung, dass Tamara mit einem chemischen Düngemittel vergiftet wurde. Für Martina Seiffert und ihr Team beginnt damit eine Ermittlung in einem Umfeld, das auf den ersten Blick ausgesprochen friedlich wirkt.

Eine erste Spur führt zur bevorstehenden Wahl einer Apfelkönigin. Tamara galt dabei als Favoritin. Der benachbarte Apfelbauer Mirko Koslowski wollte seinerseits zum Apfelkönig gewählt werden. Damit rücken Konkurrenz, Prestige und das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld in den Mittelpunkt. Gleichzeitig prüfen die Ermittler, welche Rolle Martha Weber spielt. Sie ist eine Nachbarin der Toten und hat Tamara gefunden.

Doch der Fall reicht über einen örtlichen Wettbewerb hinaus. Die SOKO stößt auf Johannes Dräger, den Besitzer einer Mosterei. Er produziert hochwertige Apfelsäfte und Spirituosen für eine Feinkostkette und hatte zuvor einen einträglichen Liefervertrag mit Tamara. Zwischen beiden kam es allerdings zum Streit, nachdem der Verdacht aufgekommen war, ihre Äpfel könnten chemisch verunreinigt sein. Ebenfalls in den Konflikt verwickelt ist die Lebensmittelchemikerin Bianca Schubert, die mit der Qualitätskontrolle der Ware befasst war. Wie diese Verbindungen zusammenhängen und wer für Tamaras Tod verantwortlich ist, löst die Folge erst am Ende auf.

Diese Gastdarsteller spielen in der heutigen Folge mit

Für „Schneewittchens Tod“ holte die Produktion mehrere bekannte Episodendarsteller vor die Kamera. Thomas Arnold spielt den Mosterei-Besitzer Johannes Dräger. Malik Blumenthal übernimmt die Rolle des konkurrierenden Apfelbauern Mirko Koslowski. Jana Sophia Blessing ist als Lebensmittelchemikerin Bianca Schubert zu sehen und Franziska Traub verkörpert die Nachbarin Martha Weber.

Zum damaligen Stammensemble gehören Astrid M. Fünderich als Martina Seiffert, Peter Ketnath als Jo Stoll, Jasmin Gassmann als Lea Gomez und Benjamin Strecker als Rico Sander. Hinzu kommen Karl Kranzkowski als Kriminaldirektor Michael Kaiser, Michael Gaedt als Karl-Heinz Schrotti Schrothmann, Mike Zaka Sommerfeldt als Kriminaltechniker Jan Arnaud, Bärbel Stolz als Sibylle Bille Beyer und Florian Wünsche als Rechtsmediziner Dr. Benedikt Förster. Regie führte Miriam Dehne nach einem Drehbuch von Vladislav Tinchev.

Das aktuelle SOKO-Stuttgart-Team sieht inzwischen anders aus

Wer nur die aktuellen Folgen kennt, dürfte bei der heutigen Wiederholung einen Unterschied bemerken. Lea Gomez, gespielt von Jasmin Gassmann, gehört inzwischen nicht mehr zum gegenwärtigen Ermittlerteam. Gassmann war seit 2021 Teil des Hauptcasts und verabschiedete sich Ende November 2025 in der Folge „Rosenkrieg“. Ihre Nachfolgerin ist Iman Tekle als Kriminalkommissarin Toni Kidane. Sie stieß Anfang 2026 zum Team.

In den 2026 produzierten Folgen besteht das zentrale Team aus Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert, gespielt von Astrid M. Fünderich, Kriminalhauptkommissar Jo Stoll, gespielt von Peter Ketnath, Rico Sander mit Benjamin Strecker und Toni Kidane mit Iman Tekle. Ergänzt werden sie weiterhin von Michael Kaiser mit Karl Kranzkowski, Jan Arnaud mit Mike Zaka Sommerfeldt, Dr. Benedikt Förster mit Florian Wünsche, Sibylle Bille Beyer mit Bärbel Stolz und Schrotti Schrothmann mit Michael Gaedt. Das ZDF lässt derzeit in Stuttgart und Umgebung bereits weitere 20 Folgen produzieren, die ab Herbst 2026 ausgestrahlt werden sollen.

Mehrere Ermittlerinnen kamen und gingen

Besetzungswechsel gehören seit Beginn zur Geschichte von SOKO Stuttgart, auch wenn zentrale Figuren bemerkenswert lange dabei sind. Astrid M. Fünderich und Peter Ketnath prägen die Serie als Martina Seiffert und Jo Stoll bereits seit dem Start. Auch Benjamin Strecker gehört als Rico Sander seit vielen Jahren zum Kernensemble.

Auf anderen Ermittlerpositionen gab es dagegen häufiger Wechsel. Nina Gnädig spielte in den ersten drei Staffeln Kriminalkommissarin Anna Badosi, bevor ihre Figur das Team verließ. Später gehörte unter anderem Yve Burbach als Selma Kirsch zum Ensemble. Sie spielte die Kommissarin von 2014 bis 2019. Ab 2021 übernahm Jasmin Gassmann als Lea Gomez eine zentrale Ermittlerrolle. Nach Gassmanns Abschied Ende 2025 trat Iman Tekle als Toni Kidane ihre Nachfolge an. Dadurch zeigt die heutige Wiederholung gewissermaßen eine frühere Entwicklungsstufe des Teams, während Seiffert, Stoll und Sander bis heute die personelle Verbindung zwischen den verschiedenen Phasen der Serie bilden.

Gedreht wird in Stuttgart und der umliegenden Region

Der Schauplatz ist ein wesentliches Merkmal der Serie. SOKO Stuttgart wird seit 2009 in Stuttgart und Umgebung produziert. Auch aktuell entstehen die neuen Folgen wieder in der baden-württembergischen Landeshauptstadt und der Region. Das ZDF nutzt dabei nicht nur klassische Innenstadtmotive, sondern unterschiedliche Milieus und Schauplätze, die zu den jeweiligen Kriminalgeschichten passen.

In jüngeren Staffeln gehörten beispielsweise das Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss, die Staatliche Münze Baden-Württemberg, das Schweinemuseum Stuttgart und der Flugplatz Pattonville zu den Drehorten. Für „Schneewittchens Tod“ verlagert sich die Handlung dagegen bewusst in ein ländlicheres Umfeld nahe Stuttgart. Streuobstwiesen, Landwirtschaft und die fiktive Konkurrenz um eine Apfelkönigin liefern dem Fall sein besonderes Milieu. Einen konkreten realen Ort bezeichnet das ZDF in der offiziellen Folgenbeschreibung lediglich als einen beschaulichen Ort nahe Stuttgart.

SOKO Stuttgart läuft bereits seit 2009

SOKO Stuttgart startete 2009 im ZDF und gehört damit seit inzwischen mehr als eineinhalb Jahrzehnten zum festen Vorabendangebot des Senders. Bis zum Abschluss der 17. Staffel wurden 408 Folgen produziert beziehungsweise ausgestrahlt. Die 400. Episode wurde innerhalb einer besonderen Doppelfolge der 17. Staffel erreicht. Für das Jubiläum entstanden aufwendigere Nachtszenen und eine Handlung rund um einen großflächigen Stromausfall in Stuttgart.

Die Serie setzt dabei seit Beginn auf ein weitgehend klassisches Krimiformat. Ein Mord oder verdächtiger Todesfall führt das Team in ein bestimmtes gesellschaftliches oder berufliches Milieu. Neben der kriminalistischen Aufklärung spielen regelmäßig die Beziehungen und Eigenheiten der Stammbesetzung eine Rolle. Stuttgart ist dabei mehr als eine austauschbare Kulisse. Die Stadt und ihr Umland werden bewusst in die Geschichten eingebunden, von Industrie und Gastronomie über Sport und Kultur bis hin zu Weinbau und Landwirtschaft.

Stuttgart ist Teil der großen SOKO-Familie des ZDF

SOKO Stuttgart ist Teil eines der traditionsreichsten Krimi-Konzepte des ZDF. Unter dem gemeinsamen SOKO-Dach laufen beziehungsweise liefen über die Jahre mehrere regional verankerte Serien. Zu den bekannten Ablegern gehören unter anderem SOKO Leipzig, SOKO Köln, SOKO Wismar, SOKO Potsdam und SOKO Wien. Das ZDF bündelt die Produktionen auch in seinem Streamingangebot unter der gemeinsamen Marke Die SOKOs.

Das Grundprinzip verbindet die einzelnen Produktionen, doch jede Serie setzt auf ein eigenes Team und eine eigene regionale Atmosphäre. In Stuttgart bilden das schwäbische Umfeld, die Landeshauptstadt und die über viele Jahre gewachsenen Figuren den Wiedererkennungswert. Dass inzwischen mehr als 400 Folgen entstanden sind und bereits weitere Episoden gedreht werden, zeigt zugleich, wie dauerhaft sich die Stuttgarter Variante innerhalb der SOKO-Reihe etabliert hat. Heute um 18:00 Uhr führt diese lange Seriengeschichte noch einmal zurück ins Jahr 2024 und auf die Streuobstwiese von „Schneewittchens Tod“.

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