
Das Southside 2026 Neuhausen ist nach Einschätzung der Polizei trotz wechselhaften Wetters weitgehend friedlich verlaufen. Von Donnerstag bis Sonntag kamen nach Angaben des Polizeipräsidiums Konstanz zeitweise bis zu 50.000 Besucherinnen und Besucher nach Neuhausen ob Eck im Landkreis Tuttlingen. Das Wetter wechselte während des Festivals fast täglich zwischen Sonne, Hitze und Gewittern. Dennoch spricht die Polizei in ihrer Bilanz von einer ausgelassenen und friedlichen Stimmung.
Am Freitag mussten das Infield und die Campingplätze wegen der Wetterlage evakuiert werden. Nach Angaben der Polizei verlief diese Maßnahme trotz kurzer Vorwarnzeit und der großen Besucherzahl koordiniert und schnell. Zu Schäden kam es dabei nicht. Die Evakuierung war damit der auffälligste Einsatzpunkt beim Southside Festival 2026. Weitere Angaben dazu, wie lange die Bereiche geräumt blieben oder wann der reguläre Festivalbetrieb wieder aufgenommen wurde, enthält die Polizeimeldung nicht.
Bis Sonntagabend, 18 Uhr, registrierte die Polizei 40 Straftaten und 13 Ordnungswidrigkeiten. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Konstanz ist das im Vergleich zu den Vorjahren ein Tiefstand. Bei den Straftaten ging es vor allem um Leistungserschleichung, Hausfriedensbruch und Diebstahl. Im Bereich der Ordnungswidrigkeiten nennt die Polizei vor allem die missbräuchliche Benutzung von Drohnen innerhalb der eingerichteten Flugverbotszone.
Der insgesamt positive Verlauf des Southside 2026 Neuhausen wird von der Polizei auch mit der Zusammenarbeit zwischen Veranstalter, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie Polizei begründet. Größere Zwischenfälle werden in der Bilanz nicht genannt. Auch die wetterbedingte Räumung am Freitag blieb nach Polizeiangaben ohne Schadenseintritt. Damit endet das Festivalwochenende in Neuhausen ob Eck aus Sicht der Einsatzkräfte trotz der Wetterprobleme mit einer vergleichsweise ruhigen Bilanz.
Quelle: Polizeipräsidium Konstanz, Pressemitteilung vom 21.06.2026, 18:22 Uhr.
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