
In Schöllkrippen im Landkreis Aschaffenburg müssen sich Autofahrer Anfang November auf eine Vollsperrung im Ortszentrum einstellen. Die Aschaffenburger Straße in Schöllkrippen, die zur Staatsstraße 2305 gehört, wird ab Montag, 2. November 2026, wegen einer Fahrbahnerneuerung gesperrt. Nach der aktuellen Planung soll die Straße am Freitag, 6. November, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit fallen die Arbeiten in die bayerischen Herbstferien. Für den Verkehr sind innerörtliche Umleitungen vorgesehen.
Betroffen ist der Abschnitt von der Einmündung der Industriestraße bis zur Kreuzung der Laudenbacher Straße mit der Waagstraße. An dieser Kreuzung treffen die Staatsstraßen 2305 und 2306 aufeinander. Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg hat die Sperrung am 9. Oktober angekündigt und die Grenzen des Baufelds damit konkret festgelegt.
Die Kreuzung liegt an einer wichtigen Verbindung für Gemeinden im oberen Kahlgrund. Die Sperrung betrifft deshalb nicht nur Fahrten innerhalb Schöllkrippens, sondern auch Verkehr, der den Ort auf der Staatsstraße durchqueren will. Eine bestimmte Uhrzeit für den Beginn am 2. November hat das Bauamt in seiner Ankündigung nicht genannt. Ebenso wurde für die geplante Freigabe am 6. November keine Uhrzeit veröffentlicht.
Für den Verkehr auf der St 2305 zwischen Blankenbach und Kleinkahl soll eine innerörtliche Umleitung über die Industriestraße eingerichtet und ausgeschildert werden. Autofahrer, die weiter in Richtung Geiselbach fahren, werden nach den Angaben des Bauamts über die Laudenbacher Straße in Richtung Bahnhof beziehungsweise Waagstraße zurückgeleitet.
Für den Durchgangsverkehr gibt es eine zusätzliche Empfehlung: Wer nicht nach Schöllkrippen selbst muss, soll den Ort möglichst weiträumig umfahren. Eine darüber hinausgehende, detaillierte überörtliche Umleitungsroute hat die Behörde für diese Sperrung nicht benannt. Maßgeblich für die Wegeführung vor Ort wird deshalb die ausgeschilderte Verkehrsregelung sein.
Hintergrund der Bauarbeiten ist der Zustand des Asphalts zwischen Industriestraße und Laudenbacher Straße. Die Fahrbahn hat dort nach Einschätzung des Staatlichen Bauamts das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Besonders ein erheblicher Fahrbahnschaden im Bereich einer Fußgängerampel ist Anlass für die geplante Erneuerung.
Während der Sperrung soll die Asphaltfahrbahn erneuert werden. Der Freistaat Bayern investiert dafür nach Angaben der Behörde rund 30.000 Euro. Die Arbeiten dienen der Erhaltung der vorhandenen Straßeninfrastruktur. Angaben dazu, auf welcher Länge der Belag erneuert wird oder wie viele Asphaltschichten vollständig ausgetauscht werden müssen, enthält die Ankündigung nicht.
Der Zeitraum vom 2. bis 6. November wurde gezielt gewählt. In den Herbstferien ist nach Einschätzung des Bauamts weniger Verkehr unterwegs. Insbesondere sollen die Arbeiten den Schulbusverkehr möglichst nicht beeinträchtigen. Die Behörde verbindet damit das Ziel, die nötige Vollsperrung innerhalb der unterrichtsfreien Tage abzuwickeln.
Ob es während dieser Woche Änderungen bei einzelnen regulären Buslinien oder Haltestellen gibt, war zunächst nicht konkret bekannt gegeben. Die Ankündigung des Staatlichen Bauamts nennt keine Liniennummern und keine Ersatzhaltestellen. Auch eine besondere Regelung für die Kahlgrundbahn wird darin nicht beschrieben. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass sämtliche Busverbindungen unverändert fahren.
Für Menschen mit Grundstücken unmittelbar am gesperrten Abschnitt ist die Zufahrt besonders wichtig. Nach der Mitteilung des Bauamts wird das beauftragte Bauunternehmen die Anwohnerinnen und Anwohner darüber informieren, wie ihre Anwesen während der Arbeiten erreichbar sind. Eine pauschale Zusage, dass jede Zufahrt durchgehend mit dem Auto möglich bleibt, wurde nicht veröffentlicht.
Auch für Geschäfte im Bereich der Sperrung liegen noch keine verbindlichen Einzelangaben zu Zufahrten und Anlieferungen vor. Ebenso ist nicht näher erläutert, welche Möglichkeiten Fußgänger während der Asphaltarbeiten haben werden. Die konkreten örtlichen Regelungen bleiben daher von den Informationen des Bauunternehmens und der Beschilderung abhängig.
Das angepeilte Ende am Freitag, 6. November, ist kein fester Fertigstellungstermin. Erst wenn die oberste Asphaltschicht abgefräst ist, lässt sich feststellen, ob in tieferen Schichten zusätzliche Schäden bestehen. Sollte sich ein größerer Sanierungsbedarf zeigen, kann die Straße länger gesperrt bleiben.
Hinzu kommt die Witterung. Die vorgesehenen Asphaltarbeiten sind nach Angaben des Staatlichen Bauamts stark wetterabhängig. Die Behörde will über den weiteren Baufortschritt informieren. Für Verkehrsteilnehmer bleibt deshalb der angekündigte Zeitraum von fünf Tagen zunächst die Planung, während die tatsächliche Freigabe vom Verlauf der Arbeiten abhängt.
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