Fünf Wochen Umweg zwischen Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof

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Symbolfoto

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Autofahrer im Landkreis Schwandorf müssen sich ab Montag, 2. November 2026, auf eine längere Straßensperrung einstellen. Die Staatsstraße 2397 zwischen Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof wird wegen einer umfangreichen Fahrbahnsanierung vollständig gesperrt. Nach Angaben des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach dauern die Arbeiten voraussichtlich fünf Wochen. Für den Verkehr wird eine Umleitung eingerichtet. Eine wichtige Verbindung in Richtung Stadtmitte Burglengenfeld bleibt allerdings geöffnet.

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St 2397: Dieser Abschnitt wird vollständig gesperrt

Die Vollsperrung der St 2397 betrifft einen rund 2,8 Kilometer langen Abschnitt südöstlich von Burglengenfeld in der Oberpfalz. Die Baustelle beginnt an der Verbindung zur Südumgehung Burglengenfeld und reicht bis zur Einmündung der Amberger Straße bei Birkenhöhe, einem Ortsteil von Maxhütte-Haidhof.

Auf diesem Abschnitt wird die Fahrbahn grundlegend erneuert. Während der Arbeiten ist die direkte Verbindung zwischen den beiden genannten Punkten in beiden Fahrtrichtungen nicht befahrbar. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bestätigte die Vollsperrung in seiner Mitteilung vom 23. Oktober 2026.

Auch die Stadt Burglengenfeld weist auf die bevorstehenden Einschränkungen hin. Sie bezeichnet den Bereich südöstlich der Stadt, unter anderem in der Umgebung des Toom-Baumarkts, als betroffen. Die direkte Fahrt von der Umgehungsstraße in Richtung Autobahn beziehungsweise Regensburg ist während der Sperrung nicht möglich.

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Die Bauarbeiten betreffen damit insbesondere den Verkehr, der die Staatsstraße als Verbindung zwischen Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und dem weiterführenden Straßennetz nutzt.

Umleitung über Maxhütte-Haidhof und zwei Kreisstraßen

Für die Dauer der Vollsperrung wird der Verkehr über die Kreisstraßen SAD 8 und SAD 5 geführt. Das Staatliche Bauamt hat die vorgesehene Strecke bereits bekannt gegeben.

Wer von Burglengenfeld in Richtung Autobahn unterwegs ist, fährt zunächst über die Maxhütter Straße, die zur Kreisstraße SAD 8 gehört, nach Maxhütte-Haidhof. Anschließend führt die Umleitung über die Regensburger Straße auf der Kreisstraße SAD 5 zur Kreuzung bei Birkenhöhe. Dort gelangen Verkehrsteilnehmer wieder auf die St 2397.

Für Fahrzeuge in der Gegenrichtung gilt dieselbe Umleitung in umgekehrter Reihenfolge. Die Umleitungsstrecke wird entsprechend ausgeschildert. Die SAD 8 wurde nach Angaben des Staatlichen Bauamts erst kürzlich erneuert und ist nun Bestandteil der vorgesehenen Ausweichroute.

Das Bauamt bittet ortskundige Autofahrer ausdrücklich darum, den Baustellenbereich möglichst großräumig zu umfahren. Konkrete Prognosen zu zusätzlichen Fahrzeiten oder zur Länge möglicher Rückstaus wurden nicht veröffentlicht.

Zufahrt zur Stadtmitte Burglengenfeld bleibt offen

Nicht alle Verkehrsverbindungen im Bereich der Südumgehung werden unterbrochen. Eine wichtige Ausnahme betrifft die Fahrt in das Zentrum von Burglengenfeld.

Wer von der Südumgehung kommt, kann nach Angaben des Staatlichen Bauamts weiterhin in Richtung Stadtmitte fahren. Diese Fahrbeziehung bleibt während der gesamten Baumaßnahme erhalten.

Gesperrt wird dagegen die Weiterfahrt auf der St 2397 in Richtung Birkenhöhe. Die Stadt Burglengenfeld weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die direkte Verbindung von der Umgehungsstraße in Richtung Autobahn und Regensburg entfällt.

Zu weiteren einzelnen Abbiegeverbindungen oder gesonderten Sperrungen von Autobahnanschlussstellen enthält die Bekanntmachung keine Angaben. Eine Sperrung der Autobahn selbst wurde im Zusammenhang mit dieser Maßnahme nicht angekündigt.

Beginn am 2. November, Fertigstellung Anfang Dezember geplant

Der offizielle Baubeginn ist Montag, der 2. November 2026. Das Staatliche Bauamt rechnet mit einer Gesamtbauzeit von rund fünf Wochen. Damit reicht der geplante Bauzeitraum bis Anfang Dezember.

Eine auf Daten der Zentralstelle Verkehrsmanagement Bayern beruhende Verkehrsmeldung vom 21. Oktober nennt einen präziseren Zeitraum: Die Sperrung soll demnach am 2. November um 9 Uhr beginnen und am Freitag, 4. Dezember 2026, um 15 Uhr enden. Diese konkreten Uhrzeiten und der Freigabetermin wurden in der jüngeren Pressemitteilung des Staatlichen Bauamts vom 23. Oktober allerdings nicht ausdrücklich bestätigt.

Die Stadt Burglengenfeld nennt auf ihrer Baustellenseite eine voraussichtliche Dauer von vier Wochen. Das für die Straßenbaumaßnahme zuständige Staatliche Bauamt geht dagegen von rund fünf Wochen aus.

Eine Beschränkung der Vollsperrung auf bestimmte Tageszeiten oder einzelne Nächte ist nicht vorgesehen. Nach der amtlichen Ankündigung bleibt der betroffene Abschnitt für die Dauer der Bauarbeiten vollständig gesperrt.

Beschädigter Asphalt wird auf 2,8 Kilometern erneuert

Grund für die umfangreichen Arbeiten ist der Zustand der Fahrbahn. Der Asphaltaufbau der früheren Bundesstraße 15 ist nach Angaben des Staatlichen Bauamts stellenweise mehr als 20 Jahre alt und weist teilweise erhebliche Schäden auf.

Deshalb beschränkt sich die Maßnahme nicht auf kleinere Ausbesserungen. Auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern werden die Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Binderschicht erneuert. Die Stärke des zu erneuernden Straßenoberbaus beträgt bis zu zwölf Zentimeter.

Zusätzlich werden die Bankettbereiche entlang der Fahrbahn saniert. Diese seitlichen Straßenbereiche sind unter anderem für die Entwässerung wichtig.

Die Arbeiten sollen den beschädigten Straßenoberbau grundlegend erneuern und damit die Substanz des betroffenen Abschnitts verbessern. Die dafür notwendige Vollsperrung betrifft eine der Straßenverbindungen zwischen den beiden Städten.

Auswirkungen auf Busverkehr und Anwohner

Auch Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs sollten die veröffentlichten Verkehrshinweise beachten. Im Raum Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof verkehren unter anderem die RVV-Linien 41 und 141 sowie die BAXI-Linie 8408.

Eine konkrete Liste von Haltestellen, die wegen der Sanierung der St 2397 entfallen, oder gesonderte Ersatzfahrpläne für diesen Bauabschnitt waren zunächst nicht bekannt gegeben worden. Ebenso lagen keine Angaben zu Einschränkungen des Bahnverkehrs infolge dieser Straßenbaustelle vor.

Der Regensburger Verkehrsverbund stellt aktuelle Fahrpläne und Verkehrsmeldungen auf seiner Internetseite bereit. Für die Linie 41 gibt es ab dem 2. November einen gesonderten Umleitungsfahrplan. Dieser betrifft eine zeitgleiche Sperrung der Sandstraße in Regenstauf vom 2. bis 6. November und ist von der Baumaßnahme an der St 2397 zu unterscheiden.

Für unmittelbar betroffene Anwohner kündigt das Staatliche Bauamt eine gesonderte Information an. Darin sollen die konkreten Einschränkungen im Zusammenhang mit den Bauarbeiten erläutert werden. Welche Grundstückszufahrten zeitweise betroffen sein werden, wurde zunächst nicht im Einzelnen veröffentlicht.

Rund eine Million Euro für die Straßensanierung

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich laut Staatlichem Bauamt auf rund eine Million Euro. Kostenträger ist der Freistaat Bayern. Die Finanzierung wird durch Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes unterstützt.

Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach hat angekündigt, während der Bauphase weitere Informationen zum Fortschritt der Arbeiten zu veröffentlichen. Autofahrer sollten während der Vollsperrung die ausgeschilderte Umleitung über die Maxhütter Straße und die Regensburger Straße nutzen.

Für die Verkehrsplanung ist vor allem die Unterscheidung wichtig: Die direkte Strecke zwischen der Südumgehung Burglengenfeld und Birkenhöhe wird gesperrt, während die Fahrt von der Südumgehung in die Stadtmitte Burglengenfeld weiterhin möglich bleibt.

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