
Der Freitag beginnt in München, Augsburg und Kempten verbreitet nass. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist in der Nacht zum 2. Oktober und bis in den Freitagvormittag in Schwaben und im westlichen Oberbayern lokal mit 20 bis 35 Litern Regen pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden zu rechnen. Starkregen in München und Augsburg ist damit zumindest regional möglich, wobei die höchsten Mengen nicht jeden Ort treffen müssen. Im östlichen Oberschwaben können am frühen Freitagvormittag zudem noch einzelne Gewitter auftreten.
Die entscheidende Wetterphase beginnt bereits in der Nacht. Der DWD-Warnlagebericht für Südbayern vom Donnerstagvormittag nennt für Schwaben und das westliche Oberbayern örtlich 20 bis 35 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Für Schwaben waren bereits am Donnerstagabend und in der ersten Nachthälfte zum Freitag vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen, bei denen um 20 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen können.
Auf baden-württembergischer Seite reicht das Niederschlagsgebiet nach Oberschwaben. Der dortige DWD-Warnlagebericht vom Donnerstag, 13.18 Uhr, sieht im östlichen Oberschwaben auch am frühen Freitagvormittag noch einzelne Gewitter oder gewittrigen Regen als möglich an. Dabei können rund 20 Liter, vereinzelt etwa 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde zusammenkommen. Dazu sind stürmische Böen um 70 km/h möglich. Anschließend zieht die Kaltfront weiter und das Wetter beruhigt sich zunehmend.
Für München, Augsburg und Kempten bedeutet das vor allem einen nassen Start in den Freitag. Die DWD-Stationsprognose weist für alle drei Orte am Freitagmorgen leichten Regen aus. München startet demnach bei rund 12 Grad, Augsburg und Kempten jeweils bei etwa 14 Grad.
Von einer amtlichen Unwetterwarnung für München, Augsburg oder Kempten konnte am Donnerstagabend zunächst nicht gesprochen werden. Für Freitag lag zunächst keine kreisscharfe amtliche DWD-Warnung für diese drei Städte vor. Der DWD beschrieb das Starkregenpotenzial in seinen Warnlageberichten und in der Wochenvorhersage.
Diese Unterscheidung ist relevant: Der DWD setzt für Starkregen bei 20 bis 35 Litern pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden grundsätzlich die Schwelle einer markanten Wetterwarnung an. Bei mehr als 35 bis 60 Litern innerhalb von sechs Stunden beginnt der Bereich einer Unwetterwarnung. Ob eine solche Warnung tatsächlich ausgegeben wird, hängt jedoch von der konkreten räumlichen und zeitlichen Prognose ab. Das bloße Erreichen eines möglichen Mengenbereichs im Warnlagebericht ist deshalb noch keine amtliche Landkreiswarnung.
Die deutschlandweite DWD-Wochenvorhersage vom Donnerstag, 11 Uhr, nennt für Freitag anfangs noch Starkregen im Allgäu und im südlichen Württemberg. Abgesehen davon seien keine markanten Wetterwarnungen erforderlich. Für Samstag erwartet der DWD ebenfalls meist keine markanten Wettererscheinungen.
Nach der aktuellen DWD-Ortsprognose steigt die Temperatur in München am Freitag von etwa 12 Grad am Morgen auf bis zu 19 Grad. Augsburg erreicht nach rund 14 Grad am Morgen ebenfalls etwa 19 Grad. Für Kempten nennt der DWD morgens rund 14 Grad und später bis zu 18 Grad. In allen drei Städten wird für den frühen Freitag leichter Regen angegeben, später überwiegt bewölktes Wetter.
Auch andere aktuelle Wetterprognosen zeigen den Schwerpunkt des Regens am Vormittag. Für München werden am Morgen Niederschlag und nur schwacher bis mäßiger Wind berechnet. Im Tagesverlauf nimmt die Regenwahrscheinlichkeit deutlich ab.
Ein ausgeprägtes Sturmereignis wird für München, Augsburg und Kempten in der DWD-Stationsprognose nicht ausgewiesen. Anders sieht es bei möglichen Gewittern im östlichen Oberschwaben aus, wo der DWD lokal stürmische Böen um 70 km/h für möglich hält.
Das Zeitfenster des stärkeren Regens überschneidet sich am Freitag mit dem morgendlichen Berufsverkehr. Der DWD weist darauf hin, dass Starkregen zu rasch steigenden Wasserständen und örtlichen Überschwemmungen führen kann. Die für Schwaben und das westliche Oberbayern genannten Regenmengen liegen teilweise im Bereich der DWD-Schwellen für Starkregen.
Konkrete wetterbedingte Ausfälle im Bahnverkehr zwischen Augsburg, München und Kempten waren zunächst nicht angekündigt. Die Deutsche Bahn führte für Freitag unter anderem reguläre Verbindungen zwischen Augsburg und München sowie zwischen Kempten und München auf. Aus der Wetterprognose allein lässt sich deshalb keine konkrete Zugstörung ableiten.
Auch für den Flugverkehr lässt sich aus dem DWD-Warnlagebericht keine konkrete Einschränkung ableiten. Entscheidend ist, wo sich kräftige Niederschlagszellen tatsächlich bilden. Bei Veranstaltungen im Freien gilt dasselbe: Die DWD-Prognose weist am Morgen noch Niederschlags- und regional Gewitterpotenzial aus, nennt aber keine konkreten Veranstaltungsabsagen.
Für die Landwirtschaft kann kräftiger Starkregen ebenfalls relevant sein. Der DWD nennt Bodenerosion ausdrücklich als mögliche Begleiterscheinung von Starkregen. Welche Flächen betroffen sind, hängt jedoch stark von der tatsächlichen örtlichen Regenmenge ab.
Nach dem Durchzug der Kaltfront gelangt wieder etwas kühlere Luft unter Hochdruckeinfluss. Für den Tag der Deutschen Einheit am Samstag, 3. Oktober, erwartet der DWD überwiegend keine markanten Wettererscheinungen. In der Nacht zum Samstag kann sich in Bayern gebietsweise Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern bilden.
Temperaturen um 18 bis 19 Grad am Freitag liegen für Anfang Oktober noch auf einem vergleichsweise milden Niveau. Zum Vergleich: An der DWD-Station München-Flughafen beträgt das langjährige mittlere tägliche Maximum für den gesamten Oktober in der älteren Klimareferenzperiode 1961 bis 1990 rund 13,6 Grad. Ein einzelner Tag lässt sich damit allerdings nur eingeschränkt mit einem Monatsmittel vergleichen.
Für Samstag und Sonntag deutet die DWD-Wochenvorhersage auf eine deutlich ruhigere Wetterphase hin. Am Samstag werden meist keine markanten Wettererscheinungen erwartet, auch für Sonntag nennt der DWD überwiegend keine markanten Wetterereignisse. Nach dem nassen Freitagmorgen steht damit zum Feiertagswochenende zunächst eine Wetterberuhigung bevor.






Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu