Brandgefahr bei Airfryer: TEDi ruft Elta-Modell zurück

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein bei TEDi verkauftes Küchengerät bleibt Gegenstand eines Produktrückrufs: Betroffen ist die Heißluftfritteuse Elta mit 3,2 Litern Fassungsvermögen und der Modellbezeichnung AF-3202. Nach Angaben des Händlers wurden bei einer internen Überprüfung Probleme bei der Temperaturregelung und der internen Verkabelung festgestellt. TEDi nennt deshalb eine Brand- und Verletzungsgefahr und rät davon ab, die betroffenen Geräte weiter zu verwenden. Kundinnen und Kunden können die Fritteuse in einer TEDi-Filiale zurückgeben und erhalten nach Angaben des Unternehmens den Verkaufspreis von 30 Euro erstattet oder können das Gerät gegen einen anderen Artikel eintauschen.

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Diese Heißluftfritteuse ist vom Rückruf betroffen

Der Produktrückruf Heißluftfritteuse TEDi betrifft nach der Kundeninformation des Unternehmens ausschließlich die dort bezeichnete Heißluftfritteuse Elta 3,2 L mit der Modellnummer AF-3202. Als Artikelnummer nennt TEDi 594060071310000003000. Das Gerät wurde nach Unternehmensangaben vom 4. Februar 2025 bis einschließlich 3. Juni 2026 in den Filialen des Händlers verkauft. Eine bestimmte Charge oder einzelne Seriennummern werden in der Rückrufinformation nicht genannt. Damit lässt sich die Betroffenheit anhand der Produktbezeichnung, der Modellnummer und insbesondere der langen Artikelnummer überprüfen. Angaben dazu, wie viele Geräte tatsächlich verkauft wurden oder noch in Haushalten vorhanden sind, machte TEDi in der veröffentlichten Rückrufinformation nicht.

TEDi nennt Probleme bei Temperaturregelung und Verkabelung

Auslöser des Rückrufs waren nach Angaben von TEDi Abweichungen, die bei einer internen Überprüfung festgestellt worden seien. Diese beträfen sowohl die Temperaturregelung als auch die interne Verkabelung des Geräts. Das Unternehmen verbindet diese Feststellungen ausdrücklich mit einer Brand- und Verletzungsgefahr. Weitere technische Einzelheiten, etwa welche Bauteile betroffen sind oder unter welchen Betriebsbedingungen eine Überhitzung auftreten kann, nennt die Kundeninformation nicht. Auch zu konkreten Schadensfällen, Bränden oder Verletzten enthält sie keine Angaben. Deshalb lässt sich aus dem Rückruf nicht ableiten, dass es bei jedem Gerät zu einem Defekt kommen muss. TEDi empfiehlt jedoch vorsorglich, das betroffene Modell nicht weiter zu benutzen.

Rückgabe in TEDi-Filialen und 30 Euro Erstattung

Besitzer des betroffenen Modells können die Heißluftfritteuse nach Angaben des Händlers in jeder seiner Filialen zurückgeben. TEDi bietet dabei entweder die Erstattung des Verkaufspreises von 30 Euro oder den Austausch gegen einen anderen Artikel an. Die offizielle Kundeninformation nennt für Rückfragen außerdem den Kundenservice des Unternehmens. Ob für die Rückgabe zwingend ein Kassenbon vorgelegt werden muss, wird in der von TEDi veröffentlichten Rückrufinformation nicht ausdrücklich erläutert. Einzelne Medien berichten über eine Rückgabe ohne Kaufbeleg. Eine entsprechende Formulierung findet sich in der maßgeblichen Kundeninformation jedoch nicht, weshalb diese Angabe nicht als gesicherte allgemeine Voraussetzung dargestellt werden sollte.

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Rückruf besteht bereits seit Anfang Juni 2026

Die aktuelle Aufmerksamkeit für den Fall darf nicht mit dem Beginn der Rückrufaktion verwechselt werden. Die Kundeninformation von TEDi trägt das Datum 3. Juni 2026. Der Rückruf läuft damit bereits seit mehreren Wochen. Auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat das Modell in ihrer Datenbank zu gefährlichen Produkten erfasst. Dort werden Produktrückrufe, Produktwarnungen und weitere Informationen aus der Marktüberwachung veröffentlicht. Für Verbraucher bedeutet das vor allem, dass auch Geräte betroffen sein können, die bereits Anfang 2025 gekauft wurden und inzwischen seit mehr als einem Jahr genutzt werden.

Rückruf betrifft einen europaweit tätigen Händler

Der Fall hat über Deutschland hinaus Bedeutung. TEDi betreibt nach eigenen Unternehmensangaben inzwischen mehr als 3.500 Filialen in 15 europäischen Ländern. Rückrufinformationen für dasselbe Modell AF-3202 wurden auf TEDi-Seiten auch für mehrere andere europäische Märkte veröffentlicht, darunter Österreich, Italien, Portugal, Kroatien und Ungarn. Die dortigen Hinweise nennen ebenfalls die Probleme mit Temperaturregelung und interner Verkabelung sowie das Risiko von Brand und Verletzungen. Eine belastbare Gesamtzahl der europaweit verkauften oder zurückgerufenen Geräte wurde zunächst nicht veröffentlicht. Auch für Deutschland lag keine öffentlich belegte Zahl der tatsächlich betroffenen Haushalte vor.

Wer eine Elta-Heißluftfritteuse besitzt, sollte deshalb zunächst die Modell- und Artikelnummer auf dem Gerät oder dessen Kennzeichnung prüfen. Stimmen Modell AF-3202 und Artikelnummer 594060071310000003000 mit der Rückrufinformation überein, rät TEDi von einer weiteren Verwendung ab. Die Rückgabe ist nach Unternehmensangaben in den Filialen möglich. Damit richtet sich die Warnung auch an Käufer, deren Gerät bislang ohne erkennbare Probleme funktioniert hat.

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