
Münster. Am Freitag, 9. Oktober, öffnet das LWL-Museum für Kunst und Kultur wieder bis Mitternacht. Beim Langen Freitag ist der Eintritt von 18 bis 24 Uhr kostenlos. Neben Führungen durch die Sammlung und aktuelle Ausstellungen gibt es offene Ateliers, ein Krimispiel und weitere Mitmachangebote. Gleichzeitig startet eine ungewöhnliche Aktion: Besucher können Erinnerungsstücke aus gescheiterten Beziehungen für eine kommende Ausstellung abgeben.
Das Programm beginnt bereits am späten Nachmittag und läuft bis in den Abend. Angeboten werden unter anderem Führungen zu August Macke und Gerhard Richter, ein Rundgang zu Frauen in der Kunst, ein inklusives Angebot zu Kunst und Achtsamkeit sowie mehrsprachige Führungen auf Chinesisch. Mehrfach am Abend findet außerdem das Krimispiel „Ein Maler sieht Mord“ statt.
Wer selbst kreativ werden möchte, kann zwischen 18.30 und 23 Uhr die offenen Ateliers besuchen. Dort stehen unter anderem eine Arbeit unter dem Titel „Homage to the Wool-Square“ sowie Collagen auf dem Programm. Für einzelne Führungen wird eine Teilnahmegebühr von vier Euro erhoben, Tickets können vorab gebucht werden.
Besonders ungewöhnlich ist der Start eines Spendenaufrufs für die Ausstellung „Museum of Broken Relationships“. Das 2006 in Zagreb gegründete Museum sammelt Gegenstände aus gescheiterten Beziehungen und verbindet sie mit anonymisierten persönlichen Geschichten über Trennung und Verlust.
Vom 9. Oktober bis zum 15. November können Besucher eigene Erinnerungsstücke im LWL-Museum am Domplatz abgeben. Voraussetzung ist, dass sie die Geschichte hinter dem Objekt schriftlich festhalten. Die ausgewählten Gegenstände sollen Teil der Ausstellung werden, die vom 23. Januar bis 11. April 2027 in Münster gezeigt wird. Anschließend gehen die gespendeten Objekte in die Sammlung des Museums in Zagreb über.
Auch die aktuellen Ausstellungen können am Langen Freitag besucht werden. Im zweiten Obergeschoss läuft unter anderem „Reiselustig. Unterwegs mit dem Hasen Felix“. Außerdem zeigt das Museum eine Neupräsentation mit Gerhard Richters Werken „Strich (auf Blau)“ von 1979 und „Strich (auf Rot)“ von 1980.
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