
In Kempten im Allgäu hat am Mittwoch, 21. Oktober 2026, ein Feuer in einer Tiefgarage an der Lotterbergstraße einen größeren Einsatz ausgelöst. Aus der Garage im Stadtteil Lotterberg drang dichter, dunkler Rauch. Feuerwehr und Rettungskräfte waren vor Ort, das Gebäude oberhalb der Garage wurde geräumt. Zusätzlich wurde eine amtliche Warnung für Kempten herausgegeben. Zur Brandursache und zu möglichen Verletzten lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Der Tiefgaragenbrand in Kempten wurde am späten Mittwochnachmittag bekannt. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West bestätigte einen Einsatz mit zahlreichen Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst. Nach den ersten Angaben waren die Löscharbeiten zu diesem Zeitpunkt im Gange. Wie viele Feuerwehrleute und Einsatzfahrzeuge tatsächlich anrückten, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Der Brandort befindet sich an der Lotterbergstraße im nördlichen Stadtgebiet. Die Rauchentwicklung war auch außerhalb der Garage wahrnehmbar. Ob der Brand auf einen Stellplatz begrenzt blieb oder weitere Bereiche erfasste, war zunächst offen. Auch dazu, was in der Garage brannte, gab es keine amtlich bestätigten Einzelheiten.
Damit stand zunächst der laufende Einsatz im Vordergrund. Angaben darüber, wie weit sich die Flammen innerhalb der Tiefgarage ausgebreitet hatten und welche Bereiche die Feuerwehr kontrollieren musste, lagen zunächst nicht vor.
Das über der Tiefgarage gelegene Gebäude wurde geräumt. Wie viele Menschen sich bei Beginn des Einsatzes darin aufhielten, war zunächst nicht offiziell bekannt. Nach Angaben eines Reporters vor Ort wurden etwa 35 Menschen in einer nahe gelegenen Schule betreut. Eine behördliche Bestätigung dieser Zahl lag zunächst nicht vor.
Ebenso blieb offen, wann die Menschen in das Gebäude zurückkehren können. Eine Evakuierung bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch Räume oberhalb der Tiefgarage unmittelbar vom Feuer erfasst wurden. Ob Rauch in das Gebäude gelangte oder bauliche Schäden entstanden, war zunächst nicht geklärt.
Angaben über gesperrte Wohnungen, notwendige Ersatzunterkünfte oder eine längerfristige Unterbringung lagen zunächst ebenfalls nicht vor. Auch eine konkrete Dauer der Gebäuderäumung war am frühen Abend nicht bekannt.
Um 17.47 Uhr wurde am Mittwoch über das staatliche Warnsystem eine Meldung für Kempten verbreitet. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu warnte vor der Rauchentwicklung infolge eines größeren Brandes. Die Meldung enthielt konkrete Hinweise für Menschen im betroffenen Gebiet und machte deutlich, dass die Feuerwehr bereits im Einsatz war.
Anwohner sollten den Bereich meiden sowie Fenster und Türen geschlossen halten. Auch Lüftungs- und Klimaanlagen sollten ausgeschaltet bleiben. Zudem wurde darum gebeten, Zufahrten zur Einsatzstelle freizuhalten, Nachbarn zu informieren und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.
Auf unnötige Aufenthalte im Freien sollte verzichtet werden. Die Notrufnummern 110 und 112 sollten ausschließlich für tatsächliche Notfälle genutzt werden.
Die Veröffentlichung einer Warnung bedeutet nicht automatisch, dass für sämtliche Stadtteile dieselbe Belastung bestand. Für einzelne Straßen oder Wohngebiete außerhalb der Lotterbergstraße waren zunächst keine gesondert bestätigten Messwerte oder Angaben zur Rauchkonzentration bekannt. Ausschlaggebend waren deshalb die Hinweise der zuständigen Stellen für den jeweils betroffenen Bereich.
Bei einem Feuer können Rauchgase auch dort eine Gefahr darstellen, wo keine Flammen zu sehen sind. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät generell dazu, verrauchte Räume und Treppenhäuser nicht zu betreten.
Wer wegen Rauch nicht sicher über einen Fluchtweg ins Freie gelangen kann, soll sich an einem Fenster bemerkbar machen und die Feuerwehr verständigen. Für Personen, die sich bereits außerhalb eines geräumten Gebäudes befinden, gelten die Anordnungen der Einsatzkräfte.
Das Bundesamt empfiehlt außerdem, ein von einem Brand betroffenes Gebäude erst wieder zu betreten, wenn es durch die Feuerwehr freigegeben ist. Auch nach dem Löschen können Gefahren bestehen, die für Bewohner nicht unmittelbar erkennbar sind.
Diese allgemeinen Sicherheitshinweise gelten bundesweit und verdeutlichen, weshalb bei Bränden neben den Löscharbeiten auch die Absicherung von Zugängen und der Schutz der Menschen in der Umgebung wichtig sind. Über die konkreten Maßnahmen im Inneren der Kemptener Tiefgarage war zunächst allerdings noch nichts Näheres bekannt.
Wodurch das Feuer am Lotterberg ausgelöst wurde, blieb zunächst unklar. Eine behördlich bestätigte Aussage über einen technischen Defekt, ein bestimmtes Fahrzeug oder eine andere Zündquelle lag nicht vor.
Auch zur Zahl möglicherweise beschädigter Fahrzeuge sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens gab es zunächst keine belastbaren Angaben. Ob neben den abgestellten Fahrzeugen auch technische Anlagen oder Gebäudeteile betroffen waren, war ebenfalls nicht bekannt.
Offen war am Mittwochabend außerdem, wann die Feuerwehr den Einsatz beenden und ob die Tiefgarage anschließend wieder genutzt werden kann. Ein Abschluss der Löscharbeiten, eine Entwarnung oder eine Freigabe des Gebäudes war in den zunächst veröffentlichten Informationen noch nicht bestätigt.
Für Anwohner waren deshalb weiterhin die amtlichen Warnungen und die Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort maßgeblich.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu