Dirk Steffens folgt den großen Tierwanderungen der Erde

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
Tech Daily

Teilen:

Das Erste zeigt am heutigen Montag, 28. September 2026, um 20.15 Uhr die neue Naturdokumentation „Das Geheimnis der Tierwanderungen mit Dirk Steffens“. Der rund 45 Minuten lange Film läuft bis 21 Uhr innerhalb der ARD Reihe „Erlebnis Erde“. Dirk Steffens reist darin zu einigen der großen Wanderbewegungen im Tierreich und verbindet Naturbeobachtungen mit aktueller Forschung darüber, wie und warum sich Tiere über enorme Distanzen bewegen.

Die Fernsehausstrahlung ist eine Erstausstrahlung. Innerhalb der seit 2007 bestehenden Reihe „Erlebnis Erde“ handelt es sich nicht um eine nummerierte Episode oder um einen Teil einer fest ausgewiesenen Staffel. Das Erste veröffentlicht für den Film deshalb weder eine Staffelnummer noch eine Folgennummer oder eine fortlaufende Nummer. Für Dirk Steffens ist es zugleich der zweite große Film seit seinem Start als regelmäßiger Presenter der ARD Naturfilmreihe. Im April 2026 hatte er mit „100 Jahre Kruger Nationalpark mit Dirk Steffens“ seinen Einstand gegeben.

Gnus, Riesenhaie und Milliarden kleiner Wanderer

Im Mittelpunkt von „Das Geheimnis der Tierwanderungen mit Dirk Steffens“ steht die Frage, wie weitreichend die globalen Bewegungen von Tieren tatsächlich sind. Die Dokumentation spannt dabei einen ungewöhnlich großen Bogen. Sie reicht von winzigen Insekten über Zugvögel bis zu den größten Meeressäugern der Erde.

Steffens begleitet unter anderem große Gnuherden in Ostafrika. Die Tiere ziehen regelmäßig durch Tansania und Kenia und gehören damit zu den bekanntesten Beispielen für große Wanderbewegungen an Land. Auch die Masai Mara in Kenia gehört zu den Schauplätzen des Films. Aufnahmen zeigen Steffens dort in unmittelbarer Nähe der wandernden Herden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt vor Irland. Dort taucht Steffens mit Riesenhaien. Die Tiere können weite Strecken im Atlantik zurücklegen und kommen aus unterschiedlichen Meeresregionen in die Gewässer rund um Irland. Die Dokumentation beschäftigt sich mit der Frage, weshalb sich die großen Fische dort zeitweise versammeln und welche Erkenntnisse moderne Ortungstechnik über ihre Routen liefert.

Darüber hinaus kommen Singvögel und Störche vor, die regelmäßig zwischen Europa und Afrika ziehen. Auch Blattläuse spielen eine Rolle. Sie können in großen Mengen über den Ärmelkanal gelangen. Bei Motten untersucht die Forschung, ob einzelne Arten von Deutschland bis nach Afrika wandern. Die Dokumentation nennt außerdem den Blauwal als Beispiel für ein Tier, das innerhalb eines Jahres enorme Strecken zurücklegt.

Auch in den Ozeanen findet eine riesige Wanderung statt

Der Film beschränkt sich nicht auf klassische Wanderungen zwischen Kontinenten. Eine der größten regelmäßigen Bewegungen im Tierreich verläuft vertikal im Meer. Unzählige Organismen bewegen sich zwischen tieferen Wasserschichten und der Meeresoberfläche. Diese tägliche Bewegung gehört zu den größten Biomassentransporten des Planeten.

Damit verbindet die Dokumentation spektakuläre Tierbilder mit einem Forschungsthema, das durch neue Sender und Satellitentechnik deutlich genauer untersucht werden kann als früher. Besonders kleine Ortungsgeräte ermöglichen inzwischen auch die Beobachtung vergleichsweise kleiner Tiere.

Eine wichtige Rolle spielt dabei das ICARUS Projekt. Das vom Max Planck Umfeld entwickelte System soll Bewegungsdaten von Tieren weltweit erfassen und miteinander verknüpfen. Die Daten können Forschenden helfen, Wanderrouten, Veränderungen von Lebensräumen und Reaktionen von Tieren auf Umweltbedingungen besser zu verstehen.

Film entstand für NDR und Doclights

„Das Geheimnis der Tierwanderungen mit Dirk Steffens“ ist eine deutsche Produktion aus dem Jahr 2026. Regie führte Ralf Quibeldey, der in den ARD Programmdaten auch als Autor des Films geführt wird. Die Produktion entstand bei Doclights und dem NDR. Beim Green Screen Naturfilmfestival werden Jörn Röver und Florian Rehm für Doclights sowie Tim Carlberg für den NDR als Produzenten genannt. Die Redaktion lag bei Christian Kossin.

Zur Kamera gehörten nach den Festivalangaben Oliver Rötz, Reiner Bauer und Thorsten Czart. Dirk Steffens führt als Presenter und Sprecher durch den Film. Einen gesonderten Drehbuchcredit weist die offizielle Programmankündigung des Senders nicht aus.

Die reine Videolänge in der ARD Mediathek liegt bei rund 44 Minuten. Im linearen Programm ist die Sendung von 20.15 bis 21 Uhr angesetzt und belegt damit einen 45 Minuten langen Sendeplatz. Untertitel und eine Fassung mit Audiodeskription werden angeboten.

Dokumentation auch in der ARD Mediathek

Der Film steht auch in der ARD Mediathek zur Verfügung. Die ARD Planung führte bereits den 25. September 2026 als Mediathek Termin. Auf der aktuellen Videoseite ist die Dokumentation bis zum 28. September 2027 verfügbar. Zusätzlich gibt es eine Version mit Audiodeskription.

Eine Wiederholung im Ersten ist bereits für Sonntag, 4. Oktober 2026, von 13.15 bis 14 Uhr angekündigt.

Steffens Einstand erreichte 2,74 Millionen Zuschauer

Für die heutige Ausgabe kann vor der Ausstrahlung naturgemäß noch keine Einschaltquote vorliegen. Einen Vergleich liefert jedoch der erste „Erlebnis Erde“ Film mit Dirk Steffens vom 27. April 2026. „100 Jahre Kruger Nationalpark mit Dirk Steffens“ erreichte damals 2,74 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 12,3 Prozent. Bei den 14 bis 49 Jährigen lag der Marktanteil bei 12,5 Prozent.

Eine Woche zuvor hatte „Deutschland, deine Gärten“ mit Maria Furtwängler 2,15 Millionen Menschen erreicht. Der Marktanteil lag bei 9,3 Prozent, bei den 14 bis 49 Jährigen bei 8,9 Prozent. Damit hatte Steffens erster Film innerhalb derselben ARD Naturfilmreihe deutlich höhere Werte erzielt.

„Das Geheimnis der Tierwanderungen mit Dirk Steffens“ läuft am Montag, 28. September 2026, von 20.15 bis 21 Uhr im Ersten. Anschließend folgt um 21 Uhr „maischberger“.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu