
Mit dem Kriminalfilm „Tiroler Blut: Der erste Schuss“ beginnt am Donnerstag, 8. Oktober 2026, eine neue Krimireihe im Ersten. Um 20:15 Uhr übernimmt Ursula Strauss die Hauptrolle der Innsbrucker Chefinspektorin Fanny Gruber. Als ihr Sohn bei einem Polizeieinsatz einen Mann lebensgefährlich verletzt, gerät nicht nur dessen berufliche Zukunft in Gefahr. Auch Fanny muss entscheiden, wie weit sie bei der Aufklärung des Vorfalls gehen kann. Die erste Folge der deutsch-österreichischen Produktion dauert rund 90 Minuten und ist bereits in der ARD Mediathek verfügbar.
Die ARD zeigt „Tiroler Blut: Der erste Schuss“ am Donnerstag von 20:15 bis 21:45 Uhr. Der Film eröffnet die erste Staffel der neuen Krimireihe und trägt innerhalb der Serie die Folgen- und Gesamtnummer 1. Für das deutsche Fernsehen ist es die Erstausstrahlung. In Österreich war die Episode bereits am Montag, 5. Oktober, bei ORF 1 zu sehen.
Der Auftakt führt nach Innsbruck, wo die Familie Gruber seit drei Generationen mit der Polizei verbunden ist. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die Aufklärung eines folgenschweren Einsatzes. Die Geschichte verbindet einen Kriminalfall mit den persönlichen Verstrickungen einer Familie, deren Mitglieder unterschiedliche Vorstellungen von Verantwortung, beruflicher Pflicht und Zusammenhalt haben.
Tobi Gruber (Noah L. Perktold) steht am Anfang seiner Polizeilaufbahn. Seine Mutter Fanny (Ursula Strauss) gehört zu den erfahrensten Ermittlerinnen des Innsbrucker Kommissariats. Auch sein Großvater Hannes (Sven-Eric Bechtolf) war Polizist und befindet sich inzwischen im Ruhestand.
Bei einem seiner ersten eigenverantwortlichen Einsätze wird Tobi zu einem Familienstreit gerufen. Vor Ort trifft er auf eine angespannte Situation. Der Familienvater Lukas Prantl (Dominic Marcus Singer) ist alkoholisiert, verhält sich aggressiv und droht damit, seinen Hund auf den jungen Beamten loszulassen.
Die Lage eskaliert. Tobi gibt einen Schuss ab, der den Hund tötet und Lukas lebensgefährlich verletzt. Was zunächst wie eine Notwehrsituation erscheint, wird anschließend zum Gegenstand schwerwiegender Vorwürfe.
Nadine Prantl (Marlene Hauser), die Ehefrau des Verletzten, stellt Tobis Darstellung des Einsatzes infrage. Sie behauptet, der junge Polizist habe gezielt auf ihren Mann geschossen. Für Tobi entsteht damit eine Situation, in der seine berufliche Zukunft von der Aufklärung der Geschehnisse abhängt.
Seine Mutter Fanny ist überzeugt, dass der Vorfall genauer untersucht werden muss. Sie vermutet weitere Hintergründe innerhalb der betroffenen Familie und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen.
Dabei überschreitet sie berufliche Grenzen. Obwohl ihr ausdrücklich untersagt wird, sich in die Ermittlungen einzumischen, verfolgt sie ihre Fragen weiter. Damit setzt sie ihre eigene Stellung bei der Polizei aufs Spiel.
Der Film entwickelt seinen zentralen Konflikt aus dieser doppelten Rolle. Fanny ist erfahrene Ermittlerin und gleichzeitig die Mutter des Polizisten, dessen Handeln überprüft werden muss. Wie sich die Vorwürfe aufklären und welche Konsequenzen daraus entstehen, bleibt Teil der Handlung.
Die Hauptrolle übernimmt Ursula Strauss als Chefinspektorin Fanny Gruber. Ihr Sohn Tobi wird von Noah L. Perktold gespielt. Sven-Eric Bechtolf verkörpert den pensionierten Polizisten Hannes Gruber, während Kai Ivo Baulitz als Fannys ehemaliger Ehemann Günter Gruber zu sehen ist. Alina Fritsch gehört als Polizistin Ruth Fuchs ebenfalls zur Stammbesetzung.
In der Auftaktfolge spielen zudem Marlene Hauser als Nadine Prantl, Dominic Marcus Singer als Lukas Prantl und Aaron Karl als Markus Prantl mit. Weitere Rollen übernehmen Harald Schrott, Susanne Michel, Rina Juniku, Klaus Windisch, Aaron Murrer, Emilia Poetsch und Jakob Seeböck.
Zur Figurenkonstellation gehört außerdem Fannys Tochter Anna, gespielt von Allegra Tinnefeld. Die mehrgenerationale Familiengeschichte bildet den übergreifenden Rahmen der neuen Krimireihe.
„Tiroler Blut“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von ARD Degeto Film und dem Österreichischen Rundfunk ORF. Produziert wurden die ersten beiden Filme von filmpool fiction und Rundfilm. Die Dreharbeiten fanden 2025 in Tirol und Wien statt.
Schauplatz der Handlung ist Innsbruck. Die Tiroler Landeshauptstadt bildet mit ihren städtischen Schauplätzen und der umgebenden Alpenlandschaft die Kulisse für die Ermittlungen der Familie Gruber.
Regie führte Matthias Tiefenbacher, das Drehbuch schrieb Christian Jeltsch. Für die Kamera war Hanno Lentz verantwortlich. Die Filmmusik stammt von Martina Eisenreich. Die erste Episode hat eine reine Laufzeit von rund 89 Minuten, während im Fernsehprogramm ein Zeitfenster von 90 Minuten vorgesehen ist.
Mit der Zusammenarbeit zwischen deutschen und österreichischen Produktionspartnern setzt „Tiroler Blut“ auf eine länderübergreifende Krimiproduktion, die sowohl im deutschen als auch im österreichischen Fernsehen ausgestrahlt wird.
Noch vor dem deutschen Fernsehstart feierte „Tiroler Blut: Der erste Schuss“ am 5. Oktober seine Premiere bei ORF 1. Dort erreichte der Auftakt nach vorläufig gewichteten Angaben des Senders durchschnittlich 658.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. In der Spitze schalteten bis zu 679.000 Menschen ein.
Der Marktanteil in Österreich lag bei 25 Prozent. In der Zielgruppe der 12- bis 29-Jährigen lag er bei 27 Prozent, bei den 12- bis 49-Jährigen bei 22 Prozent.
Für die ARD liegen vor der heutigen deutschen TV-Premiere noch keine Einschaltquoten vor. Da „Der erste Schuss“ die erste Episode der Reihe ist, existieren auch keine Vergleichszahlen einer früheren Folge im Ersten.
Wer den Film nicht zur regulären Sendezeit sehen kann, findet „Tiroler Blut: Der erste Schuss“ bereits in der ARD Mediathek. Dort ist die erste Episode seit dem 5. Oktober abrufbar. Nach den derzeitigen Angaben soll sie bis zum 6. Januar 2027 um 20:14 Uhr verfügbar bleiben.
Außerdem wiederholt Das Erste den Krimi in der Nacht zum Freitag, 9. Oktober, ab 0:45 Uhr. Die Ausstrahlung ist bis 2:18 Uhr eingeplant. Für die Fernsehausstrahlung und das Streaming stehen Untertitel und eine Audiodeskription zur Verfügung.
Die zweite Folge trägt den Titel „Am Abgrund“. Sie läuft am Donnerstag, 15. Oktober 2026, ebenfalls um 20:15 Uhr im Ersten. In Österreich ist der zweite Film bereits für Montag, 12. Oktober, bei ORF 1 angekündigt. Damit setzt die neue Krimireihe zunächst mit zwei eigenständigen Fernsehfilmen auf die Ermittlungen von Fanny Gruber und ihrem Umfeld.
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