Tödlicher Unfall auf der A9 im Landkreis Roth

Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 bei Bottrop: Fahrer stirbt nach Auffahrunfall am Stauende. Gefahrguttransporter beteiligt, Autobahn gesperrt.
Foto: Markus Spiske

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Landkrei Roth. Auf der A9 im Landkreis Roth hat sich in der Nacht auf Dienstag ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Betroffen war die Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Greding und Hilpoltstein. Nach Angaben der Polizei kam ein Pkw-Fahrer ums Leben. Die Identität des Verstorbenen ist noch nicht abschließend geklärt. Auch die Hintergründe des Unfalls sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der Vorfall führte zu einem größeren Polizeieinsatz sowie zu Verkehrseinschränkungen auf der Autobahn.

Polizei meldet auffälliges Fahrverhalten vor dem Unfall

Kurz nach 1 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein. Gemeldet wurde ein Pkw, der auf der A9 in Richtung München auffallend langsam unterwegs war. Eine Streife der Verkehrspolizei Feucht begab sich daraufhin zu dem gemeldeten Fahrzeug. Gegen 1.30 Uhr konnten die Beamten den Pkw der Marke Jaguar zwischen den Anschlussstellen Greding und Hilpoltstein ausfindig machen. Die Streife setzte sich vor den Jaguar, um dem Fahrzeug eindeutige Anhaltesignale zu geben.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ließ der Jaguar zunächst Abstand zum Streifenwagen entstehen. Anschließend beschleunigte das Fahrzeug erneut. In der Folge mussten die Beamten mit ihrem Einsatzfahrzeug auf die Mittelspur ausweichen. Der Jaguar überholte den Streifenwagen und fuhr unmittelbar danach auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf.

Fahrzeugbrand, Todesfall und laufende Ermittlungen

Durch den Aufprall schob sich der Pkw bis etwa zur Hälfte unter den Auflieger des Sattelzugs. Der Lkw kam nach mehreren hundert Metern mit dem verkeilten Pkw auf dem Standstreifen zum Stillstand. Sowohl der Pkw als auch der Sattelzug gerieten in Brand. Die eingesetzten Polizeibeamten hielten an und versuchten, mit Feuerlöschern erste Hilfe zu leisten. Aufgrund der starken Brandausdehnung konnten die Flammen jedoch nicht unter Kontrolle gebracht werden.

Beide Beamte erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Hilpoltstein löschte den Brand nach ihrem Eintreffen. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte nur noch der Tod der Person im Pkw festgestellt werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den 38-jährigen Halter des Jaguars. Die Identität soll durch ein gerichtsmedizinisches Gutachten zweifelsfrei geklärt werden.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Unfallsachverständiger zur Spurensicherung hinzugezogen. Untersucht werden unter anderem die Gründe für das auffällige Fahrverhalten sowie die Ursache des Auffahrens auf den Sattelzug. Die A9 musste in Fahrtrichtung München zunächst vollständig gesperrt werden. Später wurde der Verkehr über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die polizeilichen Maßnahmen und die Bergungsarbeiten dauerten bis in die frühen Vormittagsstunden an.

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