
Am Samstagnachmittag führt Traumhäuser von Innen in zwei Lebenswelten, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten. Die NDR-Dokureihe zeigt in der Folge Cottage im Harz oder Hausboot im Hafen einerseits ein mit viel Eigenleistung geschaffenes Haus im schottischen Stil und andererseits ein selbst ausgebautes Hausboot samt Hafen. Die 30-minütige Ausgabe läuft am heutigen Samstag, 12. September 2026, von 16:00 bis 16:30 Uhr im NDR Fernsehen.
Bei der Sendung handelt es sich nicht um eine Erstausstrahlung. Die Folge war bereits am 19. Juni 2026 um 21:15 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen und wurde am folgenden Morgen wiederholt. In aktuellen Programmübersichten wird Cottage im Harz oder Hausboot im Hafen als Folge 21 der Reihe geführt. Eine klassische Staffelnummer weist der Sender für die Dokureihe nicht aus.
Der erste Teil der Folge führt in den Harz. Dort haben Sabrina und Christian einen Aussiedlerhof aus den 1960er-Jahren grundlegend verändert. Ihr Ziel war ein Wohnhaus, dessen Gestaltung an ein schottisches Cottage erinnert. Naturstein, Rundbögen, Buntglas und viel Eichenholz bestimmen das Erscheinungsbild.
Besonders auffällig ist der hohe Anteil an Eigenleistung. Das Gebäude wurde über Jahre hinweg umgebaut. Zahlreiche Elemente im Inneren entstanden aus wiederverwendetem Material. Rund drei Tonnen altes Eichenholz aus einer früheren Stellmacherei wurden unter anderem für eine Treppe, einen großen Esstisch, Badmöbel und die Küche verwendet.
Damit folgt das Haus keiner möglichst glatten Neubauästhetik. Alte Baustoffe und handwerklich gefertigte Einzelstücke spielen eine zentrale Rolle. Zum Wohnbereich gehören ein Kamin und Möbel, die den rustikalen Charakter des Hauses aufnehmen. Auch Lampen wurden aus alten Fachwerkbalken gefertigt.
Im Badezimmer setzt sich die ungewöhnliche Gestaltung fort. Dort treffen Buntglas, robuste Materialien und bewusst unregelmäßig eingesetzte Elemente aufeinander. Die Folge beschränkt sich dabei nicht auf eine klassische Besichtigung der Innenräume. Auch das Grundstück und die Verbindung zwischen Wohnen, Tierhaltung und Natur gehören zur Geschichte des Hauses.
Das Cottage steht in einer ländlichen Umgebung mit Streuobstwiesen, Wald und Weiden. Zum Leben auf dem Grundstück gehören auch Tiere. Ein ungewöhnliches Baudetail ist ein eigens angelegter Tunnel, über den die Huskys vom Haus in den Außenbereich gelangen können.
Die Dokumentation zeigt damit nicht nur Architektur und Inneneinrichtung, sondern auch das Lebensmodell hinter dem Umbau. Eigenleistung, die Wiederverwendung vorhandener Materialien und ein möglichst eigenständiger Alltag prägen das Projekt.
Das unterscheidet Traumhäuser von Innen von Formaten, die vor allem fertige Luxusimmobilien präsentieren. Die Reihe konzentriert sich regelmäßig auf Häuser und Wohnungen, deren Besonderheiten eng mit ihren Bewohnern und der Entstehungsgeschichte verbunden sind.
Der zweite Schwerpunkt der heutigen Ausgabe liegt auf einem Hausboot. Ole hat auf einem alten Stahlrumpf ein neues Zuhause aufgebaut und große Teile selbst gefertigt. Seine Arbeit beschränkte sich dabei nicht auf den Innenausbau des Bootes. Im Laufe der Zeit kam der Hafen hinzu, den er inzwischen ebenfalls übernommen hat.
Damit ist aus der ursprünglichen Suche nach einem Liegeplatz ein deutlich größeres Projekt geworden. Neben dem Wohnboot gehören Werkstattbereiche und Gemeinschaftsflächen zum Gelände. Außerdem entstanden Tiny Houses, die unter anderem als Übernachtungsmöglichkeiten genutzt werden können.
Auch beim Hausboot bestimmt Eigenleistung das Konzept. Schweißen, Dämmen, Innenausbau und Möbelbau gehören zu den Arbeiten, die beim Aufbau des schwimmenden Zuhauses notwendig waren. Die Folge zeigt damit zugleich, dass ein gebrauchtes Hausboot nicht automatisch eine einfache oder besonders günstige Alternative zu einem gewöhnlichen Haus darstellt. Materialauswahl, technische Anforderungen und handwerkliche Arbeit spielen eine wesentliche Rolle.
Der Hafen ist zugleich Lebensraum und Treffpunkt für Menschen, die an Booten und anderen Projekten arbeiten. Das Wasser wird dadurch nicht nur zur Kulisse, sondern zu einem zentralen Bestandteil des Alltags.
Eine klassische Besetzung mit Schauspielern oder Moderatoren gibt es bei Traumhäuser von Innen nicht. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die ihre eigenen Häuser und Wohnideen vorstellen. In der heutigen Folge sind das im Harz Sabrina und Christian sowie beim Hausboot Ole. Gastdarsteller im klassischen Sinn gibt es nicht.
Auch Angaben zu einer eigenen Regie oder einem Drehbuch für diese konkrete Ausgabe sind in den veröffentlichten Programmdaten nicht ausgewiesen. Als redaktionelle Leitung wird Holger Ohmstedt genannt, für die Produktionsleitung Sabine Grunitz.
Die Reihe läuft seit 2023 im NDR Fernsehen und stellt sehr unterschiedliche Formen des Wohnens vor. Dazu gehörten bereits historische Häuser, umgenutzte Gewerbeimmobilien, Tiny Houses, alte Werkstätten und andere Gebäude, die für eine neue Nutzung verändert wurden.
Cottage im Harz oder Hausboot im Hafen hat eine Laufzeit von 30 Minuten. Die Ausstrahlung beginnt am 12. September um 16:00 Uhr und endet um 16:30 Uhr. Die Sendung ist untertitelt.
Für die konkrete Folge wird in der ARD Mediathek derzeit kein abrufbares Video angezeigt. Ein belastbarer aktueller Verfügbarkeitszeitraum für einen Abruf nach der Fernsehausstrahlung ist deshalb nicht ausgewiesen.
Auch eine öffentlich ausgewiesene Einschaltquote samt Marktanteil der unmittelbar zuvor ausgestrahlten regulären Folge liegt für einen belastbaren Vergleich nicht vor. Entsprechend lässt sich die heutige Wiederholung nicht seriös mit einer konkreten Reichweite der Vorgängerfolge einordnen.
Inhaltlich setzt Folge 21 stattdessen auf den deutlichen Gegensatz ihrer beiden Wohnprojekte. Auf der einen Seite steht das fest verwurzelte Cottage zwischen Wald und Wiesen mit Naturstein, Eichenholz und wiederverwendeten Baumaterialien. Auf der anderen Seite befindet sich ein Zuhause auf dem Wasser, das sich von einem Hausboot zu einem größeren Hafenprojekt entwickelt hat. Gemeinsam ist beiden Geschichten vor allem die umfangreiche Eigenleistung ihrer Bewohner.
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