
Ein Unfall auf der A23 bei Tornesch in Schleswig-Holstein hat am Mittwoch, 28. Oktober 2026, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Zwischen den Anschlussstellen Tornesch und Pinneberg-Nord wurde die Autobahn in Richtung Hamburg gesperrt. Nach Angaben der Autobahnpolizei waren fünf Autos an dem Unfall beteiligt. Zwei Menschen wurden leicht verletzt. Zusätzlich geriet ein Kerosin-Transporter im Baustellenbereich in eine gefährliche Lage. Auch der Verkehr in Richtung Heide war betroffen.
Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen im Kreis Pinneberg auf einem Abschnitt der A23, der derzeit umfassend saniert wird. Betroffen war die Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Tornesch und Pinneberg-Nord.
Nach Angaben der Autobahnpolizei, die der Norddeutsche Rundfunk (NDR) wiedergab, waren insgesamt fünf Pkw an dem Zusammenstoß beteiligt. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Weitere Einzelheiten zum Gesundheitszustand der Betroffenen wurden zunächst nicht bekannt.
Die Polizei und Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz. Wegen des Unfalls musste die Autobahn in Richtung Hamburg gesperrt werden. Gleichzeitig erschwerte die bestehende Baustelle die Verkehrsführung.
Die genauen Umstände des Zusammenstoßes blieben zunächst offen. Insbesondere gab es keine gesicherten Angaben darüber, wie es zur Kollision der fünf Fahrzeuge kam.
Neben dem eigentlichen Unfall sorgte ein weiterer Zwischenfall für Schwierigkeiten. Nach Angaben der Autobahnpolizei geriet ein mit Kerosin beladener Transporter im Bereich der Unfallstelle auf einen aufgeweichten Grünstreifen.
Nach dem bisherigen Erkenntnisstand wollte der Fahrer vermutlich Platz für einen Rettungswagen schaffen. Dabei geriet das schwere Fahrzeug in einen Bereich abseits der befestigten Fahrbahn. Anschließend bestand die Gefahr, dass der Transporter umkippen könnte.
Ob der Fahrer tatsächlich wegen des Rettungseinsatzes auswich, war zunächst nicht abschließend geklärt. Auch zu möglichen Schäden am Transporter oder zu einem Austritt seiner Ladung lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.
Der Zwischenfall erschwerte die Situation zusätzlich. Bei der Bergung eines schweren Transportfahrzeugs spielt insbesondere die Tragfähigkeit des Untergrunds eine Rolle. Auf einem aufgeweichten Grünstreifen kann es erforderlich sein, ein Fahrzeug zunächst gegen weiteres Einsinken oder Kippen zu sichern.
Die Sperrung hatte erhebliche Folgen für den Verkehr zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg. Besonders betroffen waren Autofahrer, die aus Richtung Elmshorn und Heide nach Hamburg unterwegs waren.
Der ADAC meldete auf der A23 zwischen Elmshorn und Pinneberg-Nord einen mehrere Kilometer langen Stau. Zeitweise wurde für diesen Bereich ein Zeitverlust von mindestens einer Stunde angezeigt.
Auch in der Gegenrichtung kam es zu Einschränkungen. Der linke Fahrstreifen in Richtung Heide musste ebenfalls gesperrt werden. Dieser Fahrstreifen wird wegen der Bauarbeiten derzeit über die Gegenfahrbahn geführt.
Dadurch wirkten sich die Unfallaufnahme und die anschließenden Arbeiten auf beide Fahrtrichtungen aus. Nach Polizeiangaben kam der Verkehr zwischenzeitlich nur langsam voran.
Verkehrsmeldungen wiesen außerdem auf ein liegengebliebenes Fahrzeug innerhalb der Baustelle hin. Ob dieses mit dem Zwischenfall des Kerosin-Transporters identisch war, blieb zunächst unklar.
Am Mittwochmittag liefen die Arbeiten im betroffenen Autobahnabschnitt weiter. Ein verbindlicher Zeitpunkt für die vollständige Freigabe lag zunächst nicht vor.
Der betroffene Abschnitt der A23 wird bereits seit Mitte September 2026 saniert. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes sollen die Arbeiten voraussichtlich bis zum 5. Dezember dauern.
Auf der Strecke zwischen den Anschlussstellen Tornesch und Pinneberg-Nord wird die obere Asphaltschicht erneuert. Hintergrund sind erhebliche Schäden an der Fahrbahn. Die Autobahn GmbH nennt unter anderem Risse und eine starke Abnutzung des Asphalts.
Die Baumaßnahme erfolgt in mehreren Abschnitten. Seit Mitte Oktober gilt eine veränderte Verkehrsführung. Dabei stehen den Verkehrsteilnehmern grundsätzlich zwei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung, die teilweise verengt und verschwenkt sind.
Ein Teil des Verkehrs wird dabei über Mittelstreifenüberfahrten auf die gegenüberliegende Fahrbahn geleitet. Dadurch können sich Störungen auf einer Fahrtrichtung auch auf den Verkehr in der anderen Richtung auswirken.
Nach dem ursprünglichen Bauzeitenplan wird zunächst bis zum 1. November die Fahrbahn in Richtung Heide saniert. Anschließend soll vom 2. November bis zum 5. Dezember die Fahrbahn in Richtung Hamburg folgen.
Zusätzlich bleiben die Parkplätze Forst Rantzau auf beiden Seiten der A23 während der Sanierungsarbeiten geschlossen.
Die Autobahn 23 gehört zu den wichtigen Straßenverbindungen zwischen Hamburg und dem westlichen Schleswig-Holstein. Sie führt vom Autobahndreieck Hamburg-Nordwest über Pinneberg, Elmshorn und Itzehoe bis in den Raum Heide.
Damit verbindet sie nicht nur die Städte entlang der Strecke mit dem Hamburger Ballungsraum. Sie ist auch für den Wirtschaftsverkehr und für Fahrten in Richtung der Nordseeküste von Bedeutung.
Insbesondere im südlichen Abschnitt bei Pinneberg und Tornesch treffen regionaler Verkehr, Berufspendler und überregionaler Verkehr aufeinander. Sperrungen können sich deshalb auch über den unmittelbaren Unfallort hinaus bemerkbar machen.
Die laufende Sanierung schränkt die Möglichkeiten zur Verkehrsführung zusätzlich ein. Wenn Fahrzeuge innerhalb einer Baustelle liegen bleiben oder ein Unfall die Fahrbahn blockiert, stehen häufig weniger Ausweichmöglichkeiten auf der Autobahn selbst zur Verfügung.
Nach dem Unfall konzentrierten sich die Maßnahmen am Mittwoch auf die Sicherung der betroffenen Fahrzeuge und die Räumung des Autobahnabschnitts.
Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Kerosin-Transporter, der nach Polizeiangaben auf dem aufgeweichten Untergrund umzukippen drohte.
Zu den genauen Bergungsmaßnahmen und zur Dauer der Verkehrsbehinderungen gab es zunächst keine abschließenden Angaben. Auch die Ursachen des Unfalls mit den fünf beteiligten Autos waren noch nicht geklärt.
Für Verkehrsteilnehmer blieb die Situation dadurch zunächst angespannt. Die Sperrung in Richtung Hamburg und die Einschränkungen in Richtung Heide beeinträchtigten den Verkehr auf der wichtigen Verbindung zwischen der Westküste Schleswig-Holsteins und Hamburg.
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