Vier Schwerverletzte nach Unfall auf der A4 Richtung Chemnitz

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Unfall auf der A4 bei Nossen sind vier Menschen schwer verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich am Montagnachmittag, 5. Oktober 2026, auf der Autobahn in Fahrtrichtung Chemnitz. Ein Kleintransporter kollidierte zwischen dem Autobahndreieck Nossen und der Anschlussstelle Siebenlehn mit einem Lastwagen. Die vier Insassen des Transporters mussten schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Die Autobahn war wegen der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme mehr als zwei Stunden gesperrt. Der Rückstau erreichte zeitweise eine erhebliche Länge.

Kleintransporter kollidiert zwischen Nossen und Siebenlehn mit Lkw

Der Unfall ereignete sich gegen 14.45 Uhr auf dem Abschnitt zwischen dem Dreieck Nossen und Siebenlehn. Der Kleintransporter war auf der A4 von Dresden kommend in Richtung Chemnitz unterwegs. Nach den bislang vorliegenden Angaben fuhr das Fahrzeug zunächst auf dem linken Fahrstreifen. Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Transporter nach rechts und kollidierte dort mit einem Lastwagen. Angaben dazu, warum der Fahrer die Spur verließ, lagen zunächst nicht vor. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf. Gesicherte Hinweise auf eine konkrete Ursache wurden zunächst nicht bekannt.

Vier Menschen befanden sich nach den vorliegenden Angaben in dem Kleintransporter. Alle vier erlitten schwere Verletzungen und wurden medizinisch versorgt. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt.

A4 in Richtung Chemnitz für mehr als zwei Stunden gesperrt

Nach dem Zusammenstoß musste die Fahrbahn in Richtung Chemnitz vollständig gesperrt werden. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren an der Unfallstelle im Einsatz. Der beschädigte Kleintransporter war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei Sachsen führte die A4 zwischen dem Dreieck Nossen und dem Rastplatz Am Steinberg Nord am späten Montagnachmittag offiziell als gesperrt. Um 17 Uhr war die Richtungsfahrbahn in der Verkehrswarnung noch als Unfallstelle mit Vollsperrung verzeichnet.

Radio Dresden zufolge dauerte die Sperrung insgesamt mehr als zwei Stunden. Andere Angaben nennen eine Freigabe im Bereich um 17 Uhr. In einer späteren Verkehrsmeldung der Polizei von 19.05 Uhr war die unfallbedingte Sperrung nicht mehr aufgeführt. Damit waren die unmittelbaren Einschränkungen am Abend beendet.

Rückstau erreichte nach Angaben von Radio Dresden rund 20 Kilometer

Die Vollsperrung hatte erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr zwischen Dresden und Chemnitz. Radio Dresden bezifferte den Rückstau auf rund 20 Kilometer. Auch andere regionale Veröffentlichungen beschrieben einen kilometerlangen Stau in Fahrtrichtung Chemnitz. Eine eigenständige amtliche Bestätigung der genauen Staulänge lag zunächst nicht vor.

Betroffen war ein wichtiger Autobahnabschnitt westlich von Dresden. Die A4 verbindet in Sachsen unter anderem Dresden und Chemnitz und führt vom Dreieck Nossen weiter in Richtung Mittelsachsen und Thüringen. Eine längere Sperrung auf diesem Abschnitt kann deshalb nicht nur den regionalen Pendlerverkehr, sondern auch den überregionalen Verkehr auf der Ost-West-Verbindung beeinträchtigen.

Sachschaden wird auf rund 17.000 Euro geschätzt

Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen wurde auf insgesamt rund 17.000 Euro geschätzt. Am Kleintransporter entstand nach Angaben von Radio Dresden Totalschaden. Der Lastwagen konnte nach den bislang bekannten Informationen offenbar an der Unfallstelle verbleiben, während der Kleintransporter abgeschleppt werden musste.

Zu möglichen technischen Ursachen, einem Fahrfehler oder anderen Umständen des Zusammenstoßes gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Auch Hinweise darauf, dass weitere Fahrzeuge unmittelbar an dem Unfall beteiligt waren, lagen nicht vor. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den genauen Ablauf der Kollision und darauf, weshalb der Kleintransporter von seinem Fahrstreifen abkam.

Am Dienstagmorgen bestand die unfallbedingte Vollsperrung nicht mehr. In den aktuellen Verkehrswarnungen der Polizei Sachsen war der Unfall auf diesem A4-Abschnitt nicht mehr aufgeführt. Damit konzentrierten sich die Folgen des schweren Zusammenstoßes auf den Montagnachmittag und frühen Abend. Vier Menschen wurden schwer verletzt, der Verkehr staute sich zeitweise über viele Kilometer. Die Ursache des Unfalls war zunächst weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

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