Mehrere Leichtverletzte bei Auffahrunfall auf der A60 bei Heidesheim

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Auffahrunfall auf der A60 bei Heidesheim in Rheinland-Pfalz sind am Donnerstag, 5. November 2026, mehrere Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Autobahnpolizei waren vier Fahrzeuge an dem Zusammenstoß beteiligt. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Bingen zeitweise vollständig gesperrt werden. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz, wurde für den Transport der Verletzten jedoch nicht benötigt. Bis zum Abend kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, die sich auch auf die benachbarte A643 auswirkten.

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Vier Fahrzeuge in Auffahrunfall bei Heidesheim verwickelt

Der Unfall ereignete sich am späten Donnerstagnachmittag auf der A60 im Bereich Heidesheim, einem Stadtteil von Ingelheim am Rhein. Betroffen war die Fahrtrichtung von Mainz nach Bingen. Erste Verkehrswarnungen lagen bereits am Nachmittag vor. Um 16.49 Uhr wurde auf der Strecke zwischen dem Autobahndreieck Mainz und Heidesheim ein Unfall gemeldet. Eine weitere Verkehrsinformation führte die Sperrung zwischen der Anschlussstelle Heidesheim und der Raststätte Heidenfahrt Nord auf.

Die Autobahnpolizei bestätigte nach Angaben der Allgemeinen Zeitung einen Auffahrunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen. Mehrere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Eine genaue Zahl der Verletzten wurde zunächst nicht genannt. Auch zu ihrem Alter oder dazu, ob sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten, gab es zunächst keine näheren Angaben.

Wie die vier Fahrzeuge miteinander kollidierten und ob der Verkehr unmittelbar vor dem Zusammenstoß ins Stocken geraten war, blieb zunächst offen. Auch die genaue Uhrzeit des Unfalls war noch nicht bekannt.

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A60 in Richtung Bingen zeitweise vollständig gesperrt

Nach dem Unfall mussten Einsatzkräfte die Richtungsfahrbahn Bingen vollständig sperren. Die Verkehrswarnung für den Abschnitt zwischen Heidesheim und der Raststätte Heidenfahrt Nord wurde am Donnerstag um 16.50 Uhr aktualisiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde neben dem Unfall auch der Einsatz eines Rettungshubschraubers angezeigt.

Der Hubschrauber wurde nach den von der Autobahnpolizei bestätigten Angaben letztlich nicht für einen Patiententransport benötigt. Welche weiteren Rettungsmittel eingesetzt wurden und wie viele Menschen vor Ort medizinisch versorgt werden mussten, war zunächst nicht im Einzelnen bekannt.

Bereits gegen 17.30 Uhr zeichnete sich eine Entspannung der unmittelbaren Sperrung ab. Nach Angaben der Autobahnpolizei sollte die Fahrbahn zeitnah wieder freigegeben werden. Eine genaue Dauer der Vollsperrung wurde zunächst nicht mitgeteilt. Damit blieb auch offen, zu welcher Uhrzeit sämtliche Fahrstreifen wieder uneingeschränkt befahrbar waren.

Stau auf der A60 reicht bis in den Raum Mainz zurück

Die Folgen des Unfalls waren über den unmittelbaren Einsatzort hinaus zu spüren. Bereits um 16.49 Uhr meldete der SWR-Verkehrsdienst einen Rückstau von zwei Kilometern auf der A60 zwischen dem Autobahndreieck Mainz und Heidesheim. Autofahrer wurden aufgefordert, eine Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Ortskundige Verkehrsteilnehmer sollten den betroffenen Autobahnabschnitt möglichst weiträumig umfahren.

In den nachfolgenden Stunden verlängerte sich der Rückstau deutlich. Um 18.52 Uhr verzeichnete der SWR zwischen Mainz-Lerchenberg und Heidesheim weiterhin sechs Kilometer Stau, obwohl die Unfallstellen zu diesem Zeitpunkt bereits geräumt waren.

Auch auf der A643 zwischen Wiesbaden und Mainz machte sich die angespannte Verkehrslage bemerkbar. Dort meldete der SWR um 18.53 Uhr zwischen dem Schiersteiner Kreuz und dem Autobahndreieck Mainz ebenfalls sechs Kilometer Stau. Die Verzögerung lag zeitweise bei bis zu einer halben Stunde. Als Ursache wurde ausdrücklich der Rückstau auf der A60 genannt.

Unfallstelle am Abend geräumt, Verkehr weiter beeinträchtigt

Die Verkehrslage entspannte sich nach der Räumung der Unfallstelle nicht unmittelbar. Obwohl der eigentliche Unfallbereich wieder geräumt war, blieb der Rückstau auf mehreren Autobahnabschnitten zunächst bestehen.

Davon betroffen waren insbesondere Autofahrer, die aus Richtung Mainz und Wiesbaden nach Bingen unterwegs waren. Am Autobahndreieck Mainz treffen die Verkehrsströme von der A643 und der A60 aufeinander. Die Behinderungen auf der A60 wirkten sich deshalb auch auf die Verbindung aus Richtung Wiesbaden aus.

Die Verkehrsmeldungen vom frühen Abend dokumentierten damit zwei unterschiedliche Entwicklungen: Einerseits waren die unmittelbaren Unfallfolgen auf der Fahrbahn bereits beseitigt, andererseits benötigte der nachfolgende Verkehr weiterhin Zeit, um sich aufzulösen. Eine abschließende Uhrzeit für das Ende sämtlicher Verkehrsbehinderungen lag zunächst nicht vor.

Ursache des Auffahrunfalls zunächst ungeklärt

Zu den genauen Umständen des Zusammenstoßes gab es am Donnerstagabend zunächst keine gesicherten Angaben. Insbesondere blieb offen, welche Fahrbewegungen dem Auffahrunfall vorausgingen und in welcher Reihenfolge die vier Fahrzeuge miteinander kollidierten.

Auch Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst nicht vor. Ob einzelne Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten, war ebenfalls nicht bestätigt. Die Autobahnpolizei hatte zunächst nur die Beteiligung von vier Fahrzeugen und mehrere leichte Verletzungen bestätigt.

Nähere Informationen zu möglichen Ermittlungsmaßnahmen oder zur abschließenden Rekonstruktion des Unfallhergangs waren zunächst nicht bekannt. Eine Ursache für den Auffahrunfall auf der A60 bei Heidesheim stand damit noch nicht fest.

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